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Schulz-Verzicht: Mit diesem Amt spielt man nicht
REUTERS

Der Rückzug von Martin Schulz ist richtig. Sigmar Gabriel sollte das Außenministerium behalten.

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louis12 09.02.2018, 17:35
1. die*Kevin Kühnerts dieser Welt....

Haben auch aus meiner Sicht nicht begriffen, was sie mit Ihrer ständigen Pöbelei (ach ja, dass sehen sie so ja nicht...) bewirken und was auf dem Spiel steht.
Ich kann es nicht fassen, dass es erst eine FDP sich nicht an die Macht traut, und dann die Jungsozis keinen Mumm zum regueren haben.
Demokratie ist eine Frage von Mehrheiten, Konsens und, ja, Kompromissen.
Diese Kevins und Lindners dieser Welt sollten sich endlich Ihrer Verantwortjng bewußt werden - und diese endlich annehmen.

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jakm 09.02.2018, 17:37
2. Gabriel disqualifiziert sich selbst

Schulz Rückzug ist für die SPD richtig - für die Regierung eine erste Belastung. Insbesondere hat sich dabei aber Siggi nachhaltig für hohe politische Ämter disqualifiziert. So wie er bereits in seiner Rolle als Außenminister diplomatisch der Elefant im Porzellanladen war und dabei nichts erreicht hat, so hat er sich mal wieder mit blanken Populismus versucht in Szene zu setzen. Dabei hat er komplett übersehen, was für Wirkungen er in der SPD erzielt. Es ging ihm mal wieder nur um sich selbst - nicht um die SPD und schon gar nicht um Deutschland. Letzteres ist aber der Job, für den er bezahlt wird.

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Alfred Ahrens 09.02.2018, 17:41
3. Das wirklich Fatale ist das Verhalten von Martin Schulz

Kein Politiker, der akzeptiert werden möchte verhält sich wie Martin Schulz, der seine diametral entgegengesetzten Aussagen dem jemweiligen Pressecho anpasst. Der Mann ist genauso unglaubwürdig, wie die Art und Weise wie sich diese ehemalige Volkspartei in der Öffentlichkeit darstellt. Keine Verantwortung gegenüber dem gegebenen Wort. Völlig inakzeptabel der Genosse Schulz !

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joG 09.02.2018, 17:42
4. Im Gegensatz zu vielen....

....glaube ich nicht, dass Gabriel geeignet ist für die heutigen Herausforderung der Aussenpolitik. Das hängt sowohl mit seiner Einstellung zur EU zusammen als auch mit seinem viel zu engen Blick auf internationales Free Riding im Handel und in Sicherheitsfragen. Verknappt steckt er noch in den Glaubenssätzen zur Lösung der regionalen Probleme des letzten Jahrhunderts fest. Das ist verständlich, da dies das dominante Paradigma seiner Gesellschaft ist. Nur, in einem Spitzenpolitiker ist das einfach zu gefährlich.

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butzibart13 09.02.2018, 17:42
5. Schulz, zu inkonstant

Martin Schulz mag ein netter Kerl sein, mit dem man ein Bier trinken kann, und als Europapolitiker hat er eine gewisse Form bewiesen. Aber als es um die Wahlen, um die neue Regierung ging, ist er der Bevölkerung durch das Lavieren um Akzeptanz, bei der Regierungsbildung und selbst seiner eigenen Partei kaum näher gekommen. Er hat immer geglaubt, eine günstige Position erwischt zu haben, die sich doch dann als Fehltritt erwies.

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foomen 09.02.2018, 17:45
6. Bloß nicht Gabriel!

Das Treffen mit dem türkischen Außenminister bei ihm zu Hause war eine Wendung zu viel, damit hat er viele verstört und als Außenminister kann ich ihm jedenfalls nicht mehr trauen. Immer dieses Geschwanke! Anfangs fand ich ihn mal gut als AM.

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jsavdf 09.02.2018, 17:48
7. Mal sehen

Herr Nelles sie haben recht wenn sie, sagen dass mit dem Amt nicht gespielt werden sollte. Nur dass sich die Kühnerts dieser Welt davor hüten sollten diese zu lähmen ist eine gewagte Aussage. Die SPD und in den kommenden Monaten die CDU, werden sich neu aufstellen, weil man es unter 12 Jahren Merkel nicht musste. Diese Diskussion jetzt nicht zuzulassen, würde diese nur aufschieben. Es gibt nie den richtigen Zeitpunkt für solche Diskussionen, dennoch sind sie notwendig.
Auf jeden Fall müssen wir uns nicht über das Affentheater in den USA lustig machen, bei dem was hier abgeht.

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Real Nobody 09.02.2018, 17:49
8. Lieber Kommentator!

Sie hätten recht.

Hätten.

Nämlich dann, wenn die alte Bundesregierung tatsächlich etwas gegen die Trumps, Erdogans, Putins und wie sie alle heißen getan hätte.

Hätte.

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knippser 09.02.2018, 17:49
9. Prima, endlich Platz für Ost-Frau!

Denn Siggi muss das nicht zwangsläufig weiterhin machen, nur weil er beliebt ist. Außer Guido W. hat das doch noch jeder in dem Amt geschafft. Und Sigmar Gabriel hat einen nicht unerheblichen Anteil an der verbockten Situation, nun darf er sich auch mal der Familie widmen.

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