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Schutz für "Dreamer": US-Demokraten melden Einigung mit Trump
REUTERS

Vor einer Woche hatten sich Trump und führende US-Demokraten im US-Haushaltsstreit geeinigt. Nun gab es ein Abendessen, bei dem über "Dreamer", Steuern und Grenzen verhandelt wurde. Wieder loben beide Seiten das Gespräch.

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raoul2 14.09.2017, 07:17
1. Der "größte und erfolgreichste" Präsident aller Zeiten

macht erste Schritte auf die demokratische Opposition zu?

Das könnte ein Anfang sein - allein:

Da dieser Typ schon allzu häufig gezeigt hat, daß er seine Verlautbarungen umgehend wieder zurückzieht und das genaue Gegenteil behauptet (und dann auch in Auftrag gibt), muß man weiterhin davon ausgehen, daß diese Treffen und Gespräche nichts weiter sind als der Ausfluß spontaner Gemütsschwankungen.

Jeder denkende Mensch bleibt abwartend und vor allem vorsichtig.

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skylarkin 14.09.2017, 07:26
2.

Das wäre ja eine sehr positive Entwicklung und wenn es in ein Gesetz mündet das den Status der Dreamer regelt hätte Trump etwas erreicht was Obama nicht geschafft hat. Erstaunlich.

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janne2109 14.09.2017, 07:33
3. und wie

und wie sieht die Einigung nun genau aus? Kein Wort davon, nur bla bla bla oder ist Spon nicht informiert?

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Atheist_Crusader 14.09.2017, 08:02
4.

Und schon wieder sind die Ersten dabei, das als einen cleveren Schachzug Trumps zu loben, als die Taktik eines Präsidenten der über traditionelle Parteigrenzen hinweg sieht und Lösungen findet, gar als eine völlig neue Strategie des unbedarften Polit-Amateurs.
Ist es aber nicht. Er hat vorübergehend Jemanden gefunden der ihn dafür lobt, dass er sich für dessen Zwecke instrumentalisieren lässt. Seine eigene Partei wiederum - und auf die ist er weit mehr angewiesen - hat er dabei schwer verprellt. Vielleicht war das sogar der Plan: nachdem die ewigen Beleidigungen und Drohungen gegen die Republiakner nicht gefruchtet haben, will er ihnen jetzt zeigen, dass er sie angeblicht nicht brauchen würde.

An die Demokraten: Glückwunsch, ihr habt einen Weg gefunden den Ochsen vor euren Karren zu spannen. Aber das wird nicht lange halten. Trump ist ungefähr so leicht zu kontrollieren und so wohlmeinend wie ein Erdbeben. Morgen kann er sich schon wieder gegen euch wenden.

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nicksnutz 14.09.2017, 08:26
5.

Zitat von janne2109
und wie sieht die Einigung nun genau aus? Kein Wort davon, nur bla bla bla oder ist Spon nicht informiert?
Das weiß keiner, mehr als dass man eine grundsätzliche Einigung zum Schutz der Dreamer getroffen hat, habe ich bei der Washington Post auch nicht gefunden. Genaueres wird jetzt wahrscheinlich erst ausgearbeitet.

Aber die Tatsache, dass Trump und die Demokraten mittlerweile zum zweiten Mal zusammenarbeiten wollen, ist schon eine Meldung wert. Das scheint keine einmalige Sache gewesen zu sein und könnte sich auch bei den Steuern usw. fortführen .

Eigentlich gut für alle, aber seine Basis wird schäumen :) Egal, sollen sie halt. Für eine Wiederwahl 2020 wird Trump dann aber komplett zu den Demokraten überlaufen müssen ...

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Chrishan Schaf 14.09.2017, 08:27
6. Sie scheinen sich nicht in der Welt der Politik auszukennen.

"Nun gab es ein Abendessen, bei dem über "Dreamer", Steuern und Grenzen verhandelt wurde."

Da wurde nicht verhandelt. Da wurde gesprochen.

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testuser2 14.09.2017, 08:28
7. Bande in den USA sind viel enger als es die Anti-Schreier möchten

Vielleicht sind die Bande innerhalb der Amerikanischen Bevölkerung* ja viel größer, als es die Trump-Gegner im Ausland (also in Deutschland) herbeischreien (ohne b) möchten.
Doch es gibt da doch noch Hillary, die ihr Buch der 1000 Klagen gerade herausbringt und dann die Künstler wie Jennifer Lawrence, die die Hurrikane als göttliche Strafe für die Trump-Wähler bezeichnen und die den Hurrikan Irma in Ivanka Trump umbenennen wollten. Zwietracht wird nicht nur von einer Seite gesät.

* (warum hört sich das bloß korrekter an als "innerhalb des Amerikanischen Volks" zu schreiben)

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die-metapha 14.09.2017, 08:41
8.

Zitat von skylarkin
Das wäre ja eine sehr positive Entwicklung und wenn es in ein Gesetz mündet das den Status der Dreamer regelt hätte Trump etwas erreicht was Obama nicht geschafft hat. Erstaunlich.
Wenig erstaunlich - Obamas gesetzesvorlag wurde seinerzeit von den Republikanern blockiert, was dann zu besagtem Dekret führte. Obama hat also damit deutlich vor Trump etwas für diese Menschen auf den Weg gebracht. Wenn Sie nun Trump dafür feiern wollen - bitte.
Aber noch vor zwei Wochen wurde Trump dafür bejubelt, diese illegalen aus dem Land zu werfen. Was werden die nun zu Trump' 180 Grad Wende sagen?
Auf deren Reaktion darf man sehr gespannt sein .

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kuac 14.09.2017, 08:42
9.

Zitat von skylarkin
Das wäre ja eine sehr positive Entwicklung und wenn es in ein Gesetz mündet das den Status der Dreamer regelt hätte Trump etwas erreicht was Obama nicht geschafft hat. Erstaunlich.
Ja, Trump lernt Demokratie, die ersten Schritte. Verständlich, etwas langsam in seinem Alter.
Es geht nicht um Obama. Er ist kein Potus mehr. Es geht jetzt um Trump und was er tut oder nicht tut. Positiv ist auch, dass er nicht mehr so viel twittern darf. Geht doch.

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