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SPD-Kampagne: Wahlkampf-Profi Machnig soll Schulz helfen
DPA

Martin Schulz holt Verstärkung für das Duell gegen Angela Merkel. Nach SPIEGEL-Informationen soll der erfahrene Wahlkampfmanager Matthias Machnig die SPD-Kampagne unterstützen.

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n.wemhoener 19.05.2017, 13:22
1.

Ob diese Entscheidung von Schulz eine kluge war, muss bezweifelt werden. Machnig (der Mann mit den zwei Gehältern) hat als sich im Kompetenz-Team für Steinbrück 2013 nicht unbedingt als "Wahlkampf-Profi" ausgewiesen, wie das Wahlergebnis gezeigt hat.

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c.m.johannsen 19.05.2017, 13:25
2. Ist das nicht der mit den guten Rotweinen und Zigarren?

Herr Machnig war doch nie weg, oder. Seit den letzten 20 Jahren vergeht kein Bundestagswahlkampf, ohne die Ankündigung, dass er jetzt in die Kampa geht. Ob es was nützt?

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FocusTurnier 19.05.2017, 13:30
3. Der Maddin schaffts nicht alleine

Reichen Jim Messina's Ideen nicht aus, um beim Wahlvolk anzukommen? Einen Wirtschaftsstaatssekretär der SPD zur Unterstützung einer Wahlkampfkampagne heranzuziehen, wirkt ja schon recht verzweifelt. Gehen dem 100%-Mann die zündenden Ideen aus?

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leiendeu 19.05.2017, 13:52
4. Sinnlos

Auch ein Profi schafft es nicht, aus einem Ackergaul ein Rennpferd zu machen. Die SPD hat nur eine Chance: Tauscht den Kanzlerkandidaten Scholz für Schulz. Scholz hat alles was Schulz nicht hat: Er ist intelligent, hat politischen Sachverstand, ist gebildet und man kann sein Gesicht erkennen. Ansonsten wird die SPD bei den verdienten 15% landen.

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Watschn 19.05.2017, 13:54
5.

Gemäss damaligen Spiegel-Recherchen im Jahr 2013 ging es um eine doppelt bezogene Summe von ca. 100'000 Euro, dies könnte sich aber bis zum Jahr 2016 aufaddieren, Machnig sass auch noch in der Thüringer Landesregierung. Wie steht es aktuell damit ?
Das wäre doch mal eine fett-nahrhafte Recherche für den Spiegel...
Schulz macht mit solchen Leuten einen bezeichnenden, kläglichen Fehlgriff, welcher auch viel über seine Person aussagt..

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matimax 19.05.2017, 13:54
6.

Der ausgewiesene Gerechtigkeitsfanatiker Mathias Machnig ist bestimmt der richte Mann, um den Heiligen Martin ganz nach oben ins Kanzleramt zu bringen.
Der vehemente Agenda 2010 und Hartz4-Verteidiger zeigte sich immer dann besonders "sozial-gerecht", wenn es darum ging, sein eigenes Girokonto auf Kosten der Allgemeinheit stets gedeckt zu halten.
Wie war das noch mit seinen jahrelang eingestrichen Übergangsgeldern? Genau: gerichtsbestätigt zu hoch!

Bei Interesse, dies und noch viel mehr hier schön kompakt zusammengefasst nachzulesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Machnig

Erst gestern sagte mir eine offensichtlich tief verärgerte Gewerkschaftlerin - "Ich hab' ja bisher immer SPD gewählt, aber diesmal werde ich wohl woanders mein Kreuz machen!" -, dass sie Martin Schulz - "diesen Grinser" - nicht ausstehen könne.
Sie hält ihn für nicht aufrichtig.
Interessanterweise äußern seit Kurzem viele meine Gesprächspartner öfters hohe Wertschätzung für Mutti wie: "Die Frau leistet einen unheimlich aufreibenden Job und bleibt immer so souverän ruhig - nur, leider ist sie in der falschen Partei!".
Ich neige zu der Annahme, dass es im Herbst nichts mit Schulz als Kanzler werden wird - trotz oder wegen eines Machnig, dem SPD-Kampa-gestählten Verkäufer.

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Knackeule 19.05.2017, 13:57
7. Noch ein Vorschlag

Gute Idee von der SPD, Martin Schulz durch PR-Rofi Machnig unterstützen zu lassen. Aber das wird nicht reichen. Damit Martin Schulz wirklich Kanzler wird, müssen sie bei der SPD schon einen Zauberkünstler wie David Copperfield engagieren und am Wahltag Freibier für alle Wähler ausgeben.

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Wofgang 19.05.2017, 14:21
8.

Ich versteh diesen Wahlk(r)ampf nicht! Ich schau mir einfach an, was die SPD die letzten Jahre verbrochen hat, insbesondere Gabriel und Nahles und wofür sie stehen und dann weiß ich, dass die gute alte SPD nicht mehr existiert und die derzeitig verfügbare absolut unwählbar ist. Dafür brauche ich keinen Manager und kein Wahlplakat!

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kael 19.05.2017, 14:27
9. Auf die Wähler kommt es an

Um Wahlen zu gewinnen, kommt es nicht auf "Manager" an sondern auf die Wähler.
Eigentlich wäre doch nichts einfacher, als sein Ohr der Stimme des Volkes zu leihen, zu hören, was es von einer SPD erwartet und wo ihm tatsächlich der Schuh drückt. Daraus müssten dann programmtische Schlüsse gezogen werden.
Ein Manager könnte die Ergebnisse anschließend marketingmäßig aufmotzen.

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