Forum: Politik
SPD-Politikerin Schröder-Köpf: Lob für Putin, Kritik an Merkel
DPA

Die Niedersachsen-Wahl steht an, Doris Schröder-Köpf kämpft um ein Direktmandat. Einer pro-russischen Website erzählte sie von einem der "großen Fehler" Merkels und wie sie mit Putin die "Nacht durchgequatscht" hat.

Seite 1 von 5
keinputintroll 13.10.2017, 05:47
1. Vollste Zustimmung

Frau Schröder-Köpf hat vollkommen Recht. Merkel hat die deutsch-russischen Beziehungen zerstört und damit einen großen Schaden angerichtet. Beide Länder waren auf einem sehr konstruktiven Weg der Annäherung und gegenseitigen Wertschätzung. Wer sich jetzt in Russland umschaut, stellt fest, dass die Chinesen die Lücken geschlossen haben, die due völlig destruktive Sanktionspolitik der EU hinterlassen hat.

Beitrag melden
stefan.p1 13.10.2017, 06:24
2. Mit der Meinung steht Frau Schröder Köpf sicher nicht alleine da!

Zitat: "Wenn mit einem historischen Blick auf die Arbeit von Angela Merkel geschaut werde, werde man "das als einen der ganz großen Fehler" erkennen. "
Kann ich so voll und ganz unterschreiben!

Beitrag melden
Kurt2.1 13.10.2017, 08:15
3. .

Ich kann Frau Schröder-Köpf nur zustimmen in ihrer Einschätzung der Merkel-Politik gegenüber Russland.
Merkels persönliche Haltung für die Abneigung gegenüber Russland und die fast schon devote Haltung gegenüber der USA sind nicht sehr professionell.
Sicher ist es richtig, die Verfehlungen Russlands in der Vergangenheit aufzuzählen, speziell die Annexion der Krim, die ich am Ende nachvollziehen kann, aber nicht den Umgang mit der Ukraine insgesamt.
Der unerbittliche Umgang mit Russland relativiert sich aber bei der Betrachtung der US-Politik der letzten Jahre und der deutschen Haltung dazu.
Ich hielte es für richtig, dass sich unser Land vom Automatismus der Zustimmung der US-Politik löst und diese kritischer sieht. Deutschland muss sich aus seiner unmündigen Rolle gegenüber der USA lösen. Ein guter Anfang dazu wäre die schrittweise Aufhebung der Sanktionen gegen Russland.

Beitrag melden
Wolfgang Heubach 13.10.2017, 08:33
4. Historischer Fehler

Die Russland-Politik von Frau Merkel ist ein historischer Fehler. Die Menschen in Russland waren und sind Deutschland sehr zugewandt, brachten Deutschland riesiges Vertrauen entgegen. Frau Merkel sieht darüber hinweg, was in der Poroschenko-Ukraine wirklich geschieht und daß es KIew ist, das die Umsetzung von Minsk II bislang verhindert hat. Auch wird Poroschenko mit dem nordkoreanischen Raketenprogramm in Verbindung gebracht. Ganz zu schweigen davon, daß die Milliarden des Westens und des IWF im Poroschenko-Staat "versickert" sind. Beim "kleinen Mann" ist dort nichts angekommen.
Die Aufhebung der Sanktionen ist deshalb längst überfällig. Im Interesse der Menschen ("Wandel durch Annäherung") und aus handfestem Interesse der Bundesrepublik Deutschland selbst. Ein Blick auf die Weltlage unter Einbeziehung der Entwicklung in den USA dürfte genügen.

Beitrag melden
g_bec 13.10.2017, 09:01
5. Faszinierend.

Faszinierend, wie loyal die Frau zu ihrem Ex-Mann ist. Aber diese Loyalität scheint ihr ein wenig die Sinne zu verwirren und ihr den Blick für Ursache und Wirkung zu verschleiern.

Beitrag melden
simonweber1 13.10.2017, 09:03
6. Jeder

halbwegs vernunftbegabte Mensch weiß, dass die Russlandpolitik von Frau Merkel absolut kontraproduktiv ist. Noch nie hat ein deutscher Kanzler /Kanzlerin ein so derart schlechtes Verhältnis zu Russland fabriziert. Dabei muss man sich immer noch wundern, dass die russischen Menschen durchaus deutschfreundlich eingestellt sind. Aber wer wie Frau Merkel so US hörig ist, wird nie eine Politik des Ausgleichs und der Verständigung mit Russland einleiten.

Beitrag melden
franz.v.trotta 13.10.2017, 09:04
7.

Ich glaube, Fr. Merkel braucht die angespannte, feindselige Beziehung zu Russland, um die geplante Steigerung der Militärausgaben plausibel erscheinen zu lassen. In dieser Hinsicht stehen viele Pressehäuser - leider - auf ihrer Seite. - Gerhard Schröder setzte und setzt auf friedliche Kooperation mit Russland. Nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs gibt es dazu meines Erachtens keine echte Alternative.

Beitrag melden
olmen 13.10.2017, 09:07
8. Schlaue Sprüche nerven

auch hier. Im Nachhinein kommen die, die schon alles immer besser wussten. Frau Schröder-Köpf sollte sich besser um eine kritische, unvoreingenommene Bewertung - auch hinsichtlich niedersächsischer Landespolitik - kümmern. Da ist vieles im Argen und wird weg gelächelt oder schön geredet. Diese Landesregierung war schwach und verkauft sich "doll" - und viele scheinen darauf reinzufallen. Rot-rot-grün ist noch nicht einmal ausgeschlossen.

Beitrag melden
Nasenrübe 13.10.2017, 09:21
9.

Zitat von Wolfgang Heubach
Frau Merkel sieht darüber hinweg, was in der Poroschenko-Ukraine wirklich geschieht und daß es KIew ist, das die Umsetzung von Minsk II bislang verhindert hat.
Im Gegensatz zu Ihnen hat Frau Merkel aber wenigstens nicht vergessen, daß Putins Kriegstreiberei die Minsker Abkommen überhaupt erst notwendig gemacht hat und ihre Umsetzung bis heute verhindert.

Beitrag melden
Seite 1 von 5
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!