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SPD-Reaktionen auf Schäuble-Kritik: Wer ist der erbarmungswürdigste im ganzen Land?
DPA

Vizekanzler Gabriel fordert in der Flüchtlingskrise mehr Geld für Sozialprojekte in Deutschland. Finanzminister Schäuble hat dafür jedoch wenig Verständnis und sorgt mit seiner scharfen Kritik für Empörung in der SPD.

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romaval 27.02.2016, 19:33
1. Ich sagte heute bei einer Wahlveranstaltung

zu einem SPD Kandidaten auch, daß es mir nicht gefällt so etwas von der SPD zu hören nur weil Wahlkampf ist. Es mag ja stimmen aber gleich so sein Mäntelchen in den Wind hängen,zu diesem Zeitpunkt geht gar nicht.
Hört man die kandidaten die gewählt werden wollen, dann ist plötzlich jeder gegen den Kurs von Frau Merkel. Etwas zu sagen in der Öffentlichkeit trauen sich aber sehr Wenige. Die SPD bekommt jetzt die Quittung für ihren Schlingerkurs und versucht im letzten Moment das Steuer noch herum zu reißen.

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Bürger Icks 27.02.2016, 19:38
2. Auch wenn es...

...von beiden Seiten eh nur Wahlkampf mit leeren Versprechungen ist, um die jeweiligen eigenen Lager anzusprechen und um Wählerstimmen zu gewinnen, ist der griesgrämige, alte Geldkofferschäuble wohl auf eine totale Selbstmontage aus.
Hat er keine Lust mehr?

Wenn man das Volk beruhigen will, vor allem den Teil, der wohl von allem mal wieder am meisten betroffen ist(Mittelstand abwärts), dann zeugt es nicht gerade von Intelligenz, durch solch ein Verhalten noch mehr Unruhe entstehen zu lassen und die Menschen zu bestätigen, die fürchten, aufgrund der Flüchtlingssituation benachteiligt zu werden.

Wenn wir hier, wie seit Jahrzehnten, alles verkommen lassen, dann sind wir auch demnächst nicht mehr in der Lage, den Ärmsten der Armen wie z.B. den Kriegsopfern zu helfen.

Aber wenigstens gibt er ja zu das es in Deutschland Menschen gibt, die Not leiden, wenn sie auch nicht ganz so bitter wie der Flüchtlinge ist:

"Wenn wir Flüchtlingen - Menschen, die in bitterer Not sind - nur noch helfen dürfen, wenn wir anderen, die nicht in so bitterer Not sind, das Gleiche geben oder mehr, dann ist das erbarmungswürdig."

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denwählerfragen 27.02.2016, 19:38
3. Schäuble hat recht

... Nicht noch mehr Sozialabgaben sind nötig. Sondern endlich Steuern und Abgaben senken für Arbeitnehmer und Kleinbetriebe. "Unterirdisch" ist doch, dass ein Single bereits ab 53000-Euro- Jahreseinkommen den "Spitzensteuersatz" zahlen muss. Das nenne ich Enteignung. FAST jeder ältere Facharbeiter ist davon betroffen. Deshalb wählt keiner mehr SPD. MAN /FRAU kann sich diesen Luxus nicht mehr leisten. Die SPD muss endlich die unsägliche Steuer Progression absenken, und Soli reduzieren. Bluten müssen immer die Fleißigen bei uns! ABER das Politik- Verständnis der SPD ist den Leuten das Geld wegzunehmen, um dann Wohltaten zu verteilen. UND: VIELE ARBEITNEHMER fallen nicht unter die tariflichen Lohnerhöhungen, diesen würden Steuersenkungen auch helfen!

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deglaboy 27.02.2016, 19:45
4. Erbarmen! Zu spät!!!

Die Politiker kommen.
Schäuble will die schwarze Null, Gabriel will weiter an den Fleischtöpfen bleiben. Jedem das Seine.
Ich fürchte, weder das eine, noch das andere wird möglich sein.

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Partieller Augentinnitus 27.02.2016, 19:46
5. Was will Gabriel eigentlich?

Bei Hartz IV und den ganzen Riester- und sonstigen Vermögensvernichtungsmodellen war er ja auch mittendrin und nicht nur dabei.

Genau so glaubwürdig könnte er von Fleischessern fordern, Veganer zu werden. Hier spielen sich wohl die schwarze und die rote Null abgesprochen die Bälle zu, um eine große Koalition, wo auch immer, zu retten bzw. zu ermöglichen.

Beide wissen, dass wenn es für diese "Volksparteien" nicht mehr zu einer großen Koalition reicht, deren Zeit abgelaufen ist. Das wäre dann das Ende der Lobbyrepublik, die Deutschland-AG
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland_AG ist ja trotz massivster SPD-Unterstützung
schon vor die Wand gelaufen.

Im Übrigen hat sich die SPD schon längst rechts von der CDU positioniert und gibt nur noch verbal den Kämpfer für den kleinen Mann und das auch nur noch, wenn irgendwo Wahlkampf ist. Vielleicht will Schäuble sich auch nur diese Position zurück erkämpfen? Wenn allerdings die sozial Abgehängten zur Wahl gehen, statt Wahlen zu boykottiern, dann gibt es noch dieses Jahr Neuwahlen im Bund - ohne Merkel und Gabriel. Dafür wird Kanzlerkandidat Schäuble und sein bayerischer Gesinnungsgenosse ihre Spontanaffinität für die AfD entdecken.

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Teigkonaut 27.02.2016, 19:48
6. Die angeblichen Retter des kleinen Mannes

regen sich über eine Äußerung des Finanzministers auf. Wäre eigentlich kaum eine Schlagzeile wert, wenn nicht ausgerechnet die Architekten von Harz 4 das große Wort ergreifen würden. An Verlogenheit kaum noch zu überbieten. Das ist die SPD!

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kleinerstein 27.02.2016, 19:48
7.

Als Jugendlicher finde ich es erbärmlich Schäuble für seine Schwarze Null anzugreifen, obwohl EF damit der einzige Politiker ist, der verhindert, dass meiner Generation noch mehr Schulden aufgehalst werden.

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magier 27.02.2016, 19:50
8. Hoch geachteter Neoliberaler

Abgesehen von dem erbarmungswürdigen Zustand dieser Koalition, insbesondere der SPD in dieser Situation, ist es erschreckend, dass dieser empathielose rigide Neoliberale Schäuble höchstes Ansehen in unserer Bevölkerung genießt. Er beweist einmal mehr, wie schon in der Griechenlandkrise, dass ihn das Schicksal der Menschen am unteren Ende der Einkommensskala nicht interessiert. Getreu dem Motto der Neoliberalen: Freie unregulierte Marktwirtschaft für die Armen, Wohlfahrtsstaat für die Reichen ( siehe Bankenrettung)!

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joes.world 27.02.2016, 19:52
9. Der Bär bei Maybrit Illner

Gabriel kam sympathisch rüber. Unlängst bei Maybrit . Aber einige Ausschnitte von Maybrit Illner reichen, um zu sehen wie weltfremd das Knuddelbärchen schon geworden ist.

Nicht unbedingt bei dem Vorschlag. Der hat was. Denn je mehr wir sparen, je besser unser Staat da steht und je mehr Menschen dafür am Existenzminimum herumkratzen - um so begehrlicher werden die Blicke aus der ganzen EU darauf, dass Deutschland wieder mehr Kosten übernimmt.

Es zeugt von der Weltfremdheit dieser Regierung (bei den Vorgänger-Regierungen war das nicht so der Fall, aber da gab ja auch immer echte Kanzler und nicht eine Merkel), dass man glaubt, eine Vertiefung der EU bringe mehr Frieden in Europa.

Völlig falsch.
Die EU vor 20 Jahren war friedensstiftend.
Heute stellt sich unter noch mehr Zusammenrücken nur jedes Land etwas anderes vor. Die einen mehr Geld von D, die anderen mehr Flüchtlinge für D, und fast alle ein wenig Ärger über D. Zumindest deren Bevölkerungen. Dank der Politik unserer Regierung.

Zu enge Bindung macht aggressiv.
Aber sagen sie mal das diesen Weltfremden...

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