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SPD und mögliche Neuwahlen: Der perfekte Exit
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Hartz IV weg, mehr Rente, mehr Mindestlohn - warum dreht die SPD jetzt so auf? Weil sie den Bruch der Großen Koalition provozieren will. Doch vorher sollte sie noch ein paar Dinge klären.

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andneu 10.02.2019, 15:24
1. Sollte die SPD wirklich verstanden haben, ....

... dass Wähler keine sozialdemokratische Partei wählen, die keine sozialdemokratische Politik macht? Ich trau dem Braten nicht ....

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bigroyaleddi 10.02.2019, 15:26
2. Ach, jetzt ist es eine durchsichtige Dramaturgie?

Jetzt wird endlich mal die klare Kante gezeigt und dann ist das "durchsichtig". Auf eine solche entwicklung haben wir schon vieo zu lange gewartet. Ob sie funzt? Wer weiss das schon. Aber ehrlicher ist sie allemal.

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Koana 10.02.2019, 15:27
3. Ups.....

..... am Ende haben wohl einige Panik bekommen, glauben so den Platz an den Trögen sichern zu können.
Tja, so fürstlich die Ruhestandsregeln auch sein mögen, an das Trogvolumen der "aktiven" Posten- und Mandatsbesitzer reicht es nicht heran, vor allem da man dann ja für seinen Lebensunterhalt aufkommen muss, nicht mehr alles für sein smartes(?) Lächeln bekommt.
Vom Interesse der Lobbyzentrale an Einem mal ganz abgesehen, das ja gegen Null tendieren wird.
Es wäre wahrlich ein schöner Augenblick, würden die größten Heuchler am Ende in die Röhre schauen - was an Stelle dieser Truppe kommt, das alles für den Untertanen dann noch teurer wird, (Postenroulette auf Anfang - tausende von Ruhestandswesen die wohl mehr kosten, als eine Million "Totalharzer".....) liegt in der Natur der Sache, die Menschen im Land sind eben die Beute der "Regierungs- und Mandatsgeier", frische Schnäbel hacken dann noch gieriger.

Nur, ich finde es schick, mich betrifft es zum Glück nicht.
Die Wähler kriegen was sie sich verdient haben, schon immer!

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saaman 10.02.2019, 15:30
4. Zielpunkt als Stichwort

Nichts bei der SPD hat einen Zielpunkt, solange die Partei weiterhin von Non-Strategen gelenkt wird. Ob in der Regierung oder als Opposition, der Partei fehlen klare Ziele sowie eine daran anknüpfende Strategie. „Wir wollen mehr Wähler“ ist so ziemlich das einzige klar erkennbare Ziel. Man muss raus aus der Augenblickskunst und sich zunächst einmal ein scharfes Profil geben, das überzeugend von jemandem an der Spitze vertreten wird.

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i.dietz 10.02.2019, 15:30
5. Luxus-Rente

Die Genossen sind gerade dabei, ihr Sargloch noch tiefer
auszuheben !
Wer mit solch' populistischen und unglaubwürdigen "Visionen" an die Öffentlichkeit geht, macht sich nur noch unglaubwürdiger !
Arme SPD !

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TheFunk 10.02.2019, 15:31
6. Das ist der Umbruch

Wäre der Slogan "Zeit für mehr soziale Gerechtigkeit" mit Leben gefüllt gewesen, hätte der Kandidat der SPD bessere Chancen gehabt. Leider war das nur eine leere Hülle. Jetzt sieht es besser aus.

Ein Kanzlerkandidat Sigmar Gabriel, ohne Ministeramt... Ob er sich das zumutet? Eigentlich war er vor zwei Jahren gut beraten entgegen seiner Eitelkeit sie Kandidatur und den Chefposten bei der SPD abzugeben. Herr Scholz wird nicht von Hamburg nach Berlin gewechselt sein, um dann Neuwahlen zu provozieren. Der möchte sein Amt weiterführen. Dessen darf man sich sicher sein. Ich glaube nicht an die These der Provokation, um Neuwahlen zu bewirken.

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ctrader62 10.02.2019, 15:32
7. Die SPD wandert ins Museum des Klassenkampfes?

Die SPD hat ihr Publikum verloren, um das sie sich über 100 Jahre verdient gemacht hat.
Mit roten Fahnen möchte heute kaum noch einer in den Klassenkampf ziehen. In dieser Hinsicht hat sich die SPD, mutmaßlich aus Machtkalkül, auch die Glaubwürdigkeit verspielt.
Das Geld, was fleißige Bürger verdienen innerhalb der Gesellschaft umzuverteilen ist auch nicht mehr das gesuchte Paradies von Facharbeitern.
Die Zeiten ändern sich und es gilt auch heute „wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“
Das betrifft besonders die SPD, aber letztlich auch die CDU.
Ein Blick auf die Entwicklungen bei den europäischen Nachbarn hilft den Nebel der Vergangenheit zu lichten.

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abudhabicfo 10.02.2019, 15:32
8. Normativ entleert ist gut!

Die Personalfrage ist sicher bei der SPD eine Schlüsselfrage, denn solange es keine klare Strategie gibt, kann man auch keine Story erzählen.
Schröder hatte eine Strategie, die war so gut, da braucht es keine SPD mehr.

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kassandra21 10.02.2019, 15:33
9. Sobald...

...die ehemalige spd auch nur eine Sekunde Gefahr liefe, ihr vollmundig angekündigtes Programm umsetzen zu müssen, würde sie wie immer schreiend weglaufen.

Stünde die Linkspartei jetzt auf - von denen stammt übrigens der höhere Mindestlohn - und sagte "Geil! Wir koalieren mit euch!" würden die Parteibonzen sofort zehn Erklärungen aus dem Hut zaubern, warum das auf keinen Fall geht. Ich verweise nach oben.

Herr Scholz würde drei Sekunden nach einem Wahlsieg an einer Presseerklärung arbeiten, die uns erklärt, warum man in der völlig desolaten Wirtschaftslage mit Brexit und Autoindustrie und und und...leider für höhere Mindestlöhne kein Geld da ist.
Nochmal drei Sekunden später würde er Altmaiers Pamper-Pläne für unsere "Zukunftsindustrien" als seine eigenen verkaufen und den oberen 10% die Steuern senken.

Union und SPD. Die Koalition aus Verlogenheit, Verrat und Volksverarschung.

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