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Start der Befragung: Volkszähler kämpfen gegen die Zensus-Angst

Die Bundesrepublik*zählt*ihre Einwohner, dafür werden beim ersten Zensus seit 1987 knapp 26 Millionen Menschen befragt. Viele*fürchten, persönliche Daten könnten öffentlich werden. Statistiker versuchen, die Ängste zu zerstreuen - Datenschützer sind zurückhaltend.

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Prophet 09.05.2011, 13:55
1. Volkszählungen haben eine lange Geschichte ...

Zitat von sysop
Die Bundesrepublik*zählt*ihre Einwohner, dafür werden beim ersten Zensus seit 1987 knapp 26 Millionen Menschen befragt. Viele*fürchten, persönliche Daten könnten öffentlich werden. Statistiker versuchen, die Ängste zu zerstreuen - Datenschützer sind zurückhaltend.
die unter anderem nach Bethlehem führte.
Was ist so schlimm daran, wenn der Staat die Häupter seiner Lieben zählt? Die Daten, die im Internet herumsausen, sind viel umfangreicher (s. Beispiel Sony) und sensibler, weil es keine Datenschutzbeauftragten gibt, die ihre Finger "drauf halten" oder sie werden sogar verkauft.

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idealist100 09.05.2011, 13:56
2. Die haben

Zitat von sysop
Die Bundesrepublik*zählt*ihre Einwohner, dafür werden beim ersten Zensus seit 1987 knapp 26 Millionen Menschen befragt. Viele*fürchten, persönliche Daten könnten öffentlich werden. Statistiker versuchen, die Ängste zu zerstreuen - Datenschützer sind zurückhaltend.
Die haben einen Knall, wenn irgend jemand etwas postalisch von mir will, soll er gefälligst einen Freiumschlag bei legen, ansonsten keine Feedback.

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Dosengabel 09.05.2011, 13:56
3. Datenschutz!

Zitat von sysop
Die Bundesrepublik*zählt*ihre Einwohner, dafür werden beim ersten Zensus seit 1987 knapp 26 Millionen Menschen befragt. Viele*fürchten, persönliche Daten könnten öffentlich werden. Statistiker versuchen, die Ängste zu zerstreuen - Datenschützer sind zurückhaltend.
Wahrscheinlich sind unter den Skeptikern 90 % bei Facebook angemeldet und veröffentlichen, für jeden einsehbar, ihre Lebensläufe und privaten Fotos.

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ok-info 09.05.2011, 14:02
4. Na, wir waren in den 80ern noch einfach SAUER,

heute haben sie immerhin ANGST, hört, hört !

"German Angst", wie unsere allwissenden angelsächsischrn
Überfreunde zweifellos sagen würden,
die ja gerade am implantierbaren Gehirnauswerter arbeiten,
der treuen AppleKunden (vorerst noch auf freiwilliger Basis)
demnächst eingepflanzt wird...

Wie Gerüchte behaupten, haben sich schon 5 Millionen
Fanboys aus aller Welt auf die vorläufige
Warteliste setzen lassen.

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perpetuummobile 09.05.2011, 14:05
5. Pro!

Ich bin klar dafür. So wird nämlich klar, dass die Mehrrheit der Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat :-)

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Onurbb 09.05.2011, 14:06
6. Na toll!

Wagner hält die Furcht vor dem Überwachungsstaat für unbegründet. Er verweist darauf, dass der registergestützte Zensus in Skandinavien die Regel ist. "Dort gibt es nicht die Ängste wie in Deutschland, dass über eine Registerzusammenführung der Staat zu viel über den Einzelnen weiß."

Dass es dort nicht die Ängste wie in Deutschland gibt ist ja schön und gut, mir aber schlicht und einfach egal...

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mauimeyer 09.05.2011, 14:07
7. Was kannst Du für Dein Land zun?

Zitat von idealist100
Die haben einen Knall, wenn irgend jemand etwas postalisch von mir will, soll er gefälligst einen Freiumschlag bei legen, ansonsten keine Feedback.
Diese Einstellung verrät den Anti-Staatsbürger! Jedes Management braucht zuverlässige Daten! So auch der Staat!
Wer aus Datenschutzgründen nicht will, daß alle Coputerdateien aller öffentlichen Körperschaften zusammengeschaltet werden, sollte die befragung akzeptieren!
Hätte man auf zuverlässige Daten Wert gelegt, wäre uns das Griechenland-Desaster erspart geblieben!
Kauri

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Ex-Kölner 09.05.2011, 14:07
8. Beispiellose Geldverschwendung!

Über 700 Milionen Euro soll der Schwachsinn kosten. Dabei liegen alle nötigen Angaben bei den Behörden vor. Nach dem Ärger um die letzte Volkszählung und nachdem mittlerweile auch in den Gemeindeverwaltungen von Büsum und Hintertupfingen Computer stehen, hätte man ja erwarten können, daß sich der Gesetzgeber mal Gedanken macht, den juristischen Rahmen zu schaffen, um die ohnehin vorliegenden Daten den Statistikern zur Verfügung zu stellen. Aber klar: In mehr als 20 Jahren lassen sich weder Gesetze anpassen noch die technischen Voraussetzungen schaffen. Wenn ich dann noch lese, daß Hausbesitzer (die in jedem Fall einen Fragebogen bekommen), den noch auf eigene Kosten zurückschicken sollen, ist für mich der Gipfel der Dreistigkeit erreicht.

Sind wir in Italien oder im Kosovo? Was machen all die Sesselpupser den ganzen Tag? Aber ist klar: Ist viel bequemer, die Bürger zu behelligen, als sich selbst etwas Arbeit zu machen.

Falls die Spacken bei mir klingeln, bin ich versucht, ein deutlich höheres als mein tatsächliches Einkommen zu nennen - dann würde sich schnell zeigen, wie anonym die Daten sind. Beim Geld hört beim Staat die Freundschaft ja sofort auf...

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weltbetrachter 09.05.2011, 14:09
9. wieso Fragebogen ?

Fragebogen mit Millionenaufwand ist Verschwendung.
.
Nimmt man die Angaben aller sozialen Netzwerke zusammen, so hat man die entsprechende Anzahl von Bürgern und alle Daten die man benötigt. Da braucht man keinen mehr fragen und von Haus zu Haus schicken.

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