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Strategien gegen Beobachtung: Der AfD-Vorstand und die Angst vorm Verfassungsschutz
HAYOUNG JEON/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Die Führung der AfD treibt die Sorge um, die Partei könnte eines Tages vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Sie will nun auf einer Sondersitzung des Vorstands Strategien entwickeln, um sich zu wehren.

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mhuz 11.09.2018, 18:31
1.

Früher hiess es immer "nur wer ein schlechtes Gewissen hat, muß Angst haben vor dem Prüfen/der Polizei".
Wenn bei meinem Auto alles in Ordnung ist, brauche ich auch keine Angst vor dem TÜV haben.Wenn ich mich an die Verkehrsregeln halte, brauche ich keine Angst haben. Und wer so gut mit dem Chef des Verfassungsschutzes klar kommt, der bekommt doch locker den Persil schein.

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Siebengestirn 11.09.2018, 18:34
2. Das wird ja interessant!

Gegen eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz kann man nicht klagen. Auf die Strategien, sich gegen mögliche - und offenbar erforderliche - Beobachtungen zu schützen, darf man gespannt sein. Am Besten bespricht man sich dabei ja bekanntlich mit dem Herrn Maaßen. Wenn er dann noch im Amt ist.

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peterpahn 11.09.2018, 18:37
3. Sich gegen eine mögliche Überwachung zu wehren, ist richtig ...

Sich gegen eine mögliche Überwachung zu wehren, ist richtig, weil eine Überwachung durch den Verfassungsschutz auch den einfachen Mitgliedern erhebliche Probleme bereiten würde, z.B. am Arbeitsplatz; von Beamten ganz zu schweigen. Persönlich halte ich es für ein politisches Manöver, ja geradezu einen Akt der Ratlosigkeit etablierter Parteien, der AfD jetzt auch noch mit dem Verfassungsschutz zu drohen, um deren Mitglieder und selbst Wähler jedenfalls indirekt einzuschüchtern. Zur Erinnerung: Schon DIE LINKE wurde ja über viele Jahre in Teilen beobachtet, was im Nachhinein von Gerichten kassiert wurde, z.B. beim heutigen Ministerpräsidenten Bodo Ramlow. Insofern bin ich sehr gespannt, wie die Diskussion jetzt mit der AfD weitergeht.

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bakiri 11.09.2018, 18:55
4. Wacht endlich auf!

Da ist doch schon das Schuldeingeständnis. Wer eine Strategie gegen den Verfassungsschutz braucht, der ist klar gegen das demokratisch-freie Gedankengut in unserem Land eingestellt. Die AfD hat endlich ihr Gesicht gezeigt. Bleibt nur zu hoffen, dass die AfD-Wähler endlich aufwachen und die Realität erkennen. Andernfalls sind wir in Deutschland wieder an einem Punkt der Geschichte wo hinterher niemand sagen darf er hätte von nichts gewusst. Es wird Zeit diesen Schandfleck von der Parteienlandschaft in diesem Land zu tilgen.

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Actionscript 11.09.2018, 19:48
5. Die AFD steht rechtsradikalen...

Zitat von peterpahn
Sich gegen eine mögliche Überwachung zu wehren, ist richtig, weil eine Überwachung durch den Verfassungsschutz auch den einfachen Mitgliedern erhebliche Probleme bereiten würde, z.B. am Arbeitsplatz; von Beamten ganz zu schweigen. Persönlich halte ich es für ein politisches Manöver, ja geradezu einen Akt der Ratlosigkeit etablierter Parteien, der AfD jetzt auch noch mit dem Verfassungsschutz zu drohen, um deren Mitglieder und selbst Wähler jedenfalls indirekt einzuschüchtern. Zur Erinnerung: Schon DIE LINKE wurde ja über viele Jahre in Teilen beobachtet, was im Nachhinein von Gerichten kassiert wurde, z.B. beim heutigen Ministerpräsidenten Bodo Ramlow. Insofern bin ich sehr gespannt, wie die Diskussion jetzt mit der AfD weitergeht.
...Organisationen nahe wie PEGIDA und wie wir jetzt sahen ProChemnitz. Bei einer von der AFD mit veranstalteten Demonstration wurden Ausländer verfolgt und der Hitlergruss absolviert. Von den Nazi freundlichen und Holocaust verharmlosenden Bemerkungen von AFD Mitgliedern wollen wir erst garnicht sprechen. Was soll noch geschehen, um die AFD vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen? Bei Linken geht das immer sehr schnell ohne viel Diskussion. Aber der Verfassungsschutz ist, wie wir schon beim NSU Prozess gesehen haben, offensichtlich rechtsradikal unterwandert. Eine Reinigung hat wohl nie seit Bestehen der Bundesrepublik bis heute stattgefunden. Es wird langsam Zeit.

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lanzelot72 11.09.2018, 19:58
6. @bakiri (4)

Ich muß da vehement widersprechen! Die Alternative für Deppen zeigt mehr als deutlich ihr hässliches Gesicht, jeden Tag, schon lange! Unübersehbar für jeden. Der Gründer (abserviert durch Frauke Petri) hat das längst erkannt, und die Frauke Petri (ja, genau, abserviert durch die aktuelle Riege) hat das auch erkannt. Nur der Präsident des BfV hat noch nicht erkannt, daß er eine Art NPD 2.0 aktiv unterstützt. Oder etwa doch? Etwa absichtlich? Oder auf Weisung? Nein, nein, ganz sicher zeigt die AfD "jetzt" kein wahres Gesicht, das hat sie schon längst getan. Für jeden sichtbar. Unmißverständlich!

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haarer.15 11.09.2018, 19:59
7. AfD-Nachwuchs

Es lässt schon aufhorchen, welche Sprache und Kaltschnäuzigkeit diese Jung-Alternative an den Tag legt. Wir hatten das alles schon einmal. Von Braun bis Dunkel-Braun - unappetitliche Brühe. Hätte dieser großtönende Verein einen Funken Anstand und tatsächliche Demokratie-Festigkeit ohne Gewaltverherrlichung, so müssten sie jetzt - wie in Niedersachsen - nicht das Weite suchen, um einer Beobachtung zuvorzukommen. Im Prinzip sagt dieses Agieren doch alles. Wobei ich der Auffassung bin, die gesamte AfD gehört längst schon unter Beobachtung. So wie das eine komfortable Mehrheit im Lande auch wünscht.

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GeMe 11.09.2018, 20:06
8. Man braucht doch nur einen Blick in facebook und Twitter

zu werfen, um zu erkennen, dass der Verfassungsschutz dringend gefordert ist, um die AfD zu überwachen.
In den "Systemmedien" wie die AfD sie gerne nennt, sieht man doch nur die Spitze des braunen Eisberges. Bei Twitter und facebook zeigt die AfD ihr wahres Gesicht und wird dafür von den Anhängern bejubelt.
Leider sind unsere Überwachungsbehörden angefangen bei der Leitung von rechts unterwandert.

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pragmat 11.09.2018, 20:13
9. Witzige Perspektive

Die AfD möchte sich also ungern vom Verfassungsschutz überwachen lassen? Das ist richtig witzig.
Denn, wenn der Verfassungsschutz mit Herrn Maaßen an der Spitze rechtslastig ist, wie die geschlossene Linke - von Medien über Linke, SPD-ler, Grüne und CDU-lern der Marke Merkel - behauptet, hat doch die AfD nichts zu befürchten!

Die AfD hat nur etwas zu befürchten, wenn der Verfassungsschutz verfassungstreu ist und beide Augen offen hat und nicht nur die Linksextremen überwacht. Dementsprechend sollten die Hüter der Verfassung auch rekrutiert werden.

Anscheinend bezweifelt die Linke, siehe oben, dass das so ist. Dann sollte sie aber Farbe bekennen und das Kind beim Namen nennen, statt auf einem Spitzen-Beamten als Sündenbock herum zu hacken.

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