Forum: Politik
Streit im Wahlkampf: Kanzlerin lehnt Quote für E-Autos ab - und erzürnt die SPD
DPA

Bundeskanzlerin Merkel hält nichts davon, eine Quote für Elektroautos in der EU einzuführen. Der Vorstoß ihres SPD-Rivalen Martin Schulz sei nicht durchdacht. Das hören die Genossen nicht gern.

Seite 1 von 16
reflexxion 12.08.2017, 20:10
1. Ich wollte lange Zeit Schulz wählen, nun geht das nicht mehr

Eine Quote für E-Autos in der EU - wie krank ist das denn. Ich mag Merkel weiß Gott nicht, aber diesmal hat sie vollrecht. Schon der Ansatz ist unüberlegt und die Umsetzung ist momentan nicht vorstellbar.

Stand erst gestern nicht im spon wie umweltschädlich diese Drecks-Elektroautos sind. Hört doch eindlich auf uns diese Karren schön zu reden.

Da setzt die SPD gerade voll aufs falsche Pferd (sprich Auto). Von den grünen Spinnern hätte ich so was eher erwartet, nicht aber von einer Partei die sich als Vertreter der Arbeitnehmer versteht.

Sollte die SPD sich nicht innerhalb der nächsten Wochen von diesem Quotenplan trennen hatg sie mindestens eine Stimme weniger. Ich kann mir vorstellen das auch andere so denken -> auf in Zukunft, SPD muss unter 20% bleiben!

Beitrag melden
ziehenimbein 12.08.2017, 20:12
2. Quoten ohne Strafen sind sinnlos,

da hat Frau Merkel leider recht. Ein Elektroauto für 2000 km im Jahr ist auch Quatsch. Sinnvoller wäre doch vielleicht, die Menge an Verkehr zu begrenzen. Wenn in jedem Auto mindestens zwei Leute säßen, gäb es am Kölner Ring niemals Stau. Entweder zwei Personen oder halt ein Elektroauto, dann käme Schwung in die Geschichte. Eigentlich geht es doch darum, dass Städtern die Luft vergiftet wird und die es hinzunehmen haben, weil dem Autokäufer, insbesondere dem Dieselfahrer es nicht zugemutet werden kann auf eigene Kosten Rücksicht auf Unschuldige zu nehmen. Dieses Rumgeeiere finde ich extrem abartig.

Beitrag melden
tullrich 12.08.2017, 20:13
3. An deutschem Auto-Wesen soll das Weltklima genesen?

Mal ganz ehrlich: Die einzigen, die den CO2-Ausstoß der EU im Jahr 2030 interessiert sind doch die, die dafür bezahlt werden. Es hat sich doch schon niemand um die Lissabon-Strategie der EU gekümmert, die bis 2010 die EU zum wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsraum der Welt machen sollte. Aber bis 2010 sind ja auch noch ein paar Jahre Zeit, äh... ups.

Beitrag melden
musca 12.08.2017, 20:14
4. Recht hat sie, Frau Merkel.

Ich meine alleine der Vorstoß denn sich Herr Schulz hier selbst angemaßt hat .... eine Elektroauto -Quote für Europa.

Ist dieser Typ etwas größenwahnsinnig ?

Kandidiert Herr Schulz für das Amt eines europäischen Präsidenten ? ein Amt das es gar nicht gibt .

War ja da lange in der Europapolitik.

Das ist alleine deutscher Wahlkampf und betrifft nur den EU Staat Deutschland, den Rest Europas ( auch EU Staaten geht das nichts an) und haben damit nichts zu tun.

Aber die EU ist nicht automatisch Deutschland auch wenn Deutschland der mächtigste stärkste Staat der europäischen Union ist.

Das heißt trotzdem nicht das alle EU Staaten nach Deutschlands Pfeife tanzen müssen.


Das ist innerdeutscher Wahlkampf und deutsche Bundestagswahl.

Das mit der E -Mobilität halte ich grundsätzlich nicht für schlecht , ganz und gar nicht. leider ist das reine Elektroauto noch immer nicht weit genug ausgereift, es fehl weiter an Reichweite, Logistik und Infrastruktur.

Auch die Kosten sind noch astronomisch.

Wird das endlich mal gelöst , keine Frage...vollkomen stehe ich da dahinter bei der E -Mobilität - aber bis es soweit ist wird der Diesel , Benziner und Hybride weiterhin wichtig sein.

Über "Nacht" umstellen wird nicht so einfach gehen.

Beitrag melden
manfred.glaser 12.08.2017, 20:15
5. Tante Merkel ist zurück

Unsere Aussitzkanzlerin ist aus dem Urlaub zurück und schon erzählt sie Märchen.
Das Märchen beginnt so:
Vor nicht all zu langer Zeit gab es eine Frau, die war Kanzlerin in einem reichen Land, den Bürger dieses Landes versprach sie innerhalb von 3 bis vier Jahren eine Million Elektroautos auf die Straße zu bringen. Allerdings ist diese Frau auch heute noch Kanzlerin, aber sie leidet an Gedächtnisschwund und an Ausitzeritis, so dass sie bald abgelöst werden muss.

Beitrag melden
Fuscipes 12.08.2017, 20:20
6.

Bis 2020 sollten auf Deutschlands Straßen eine Million E-Autos rollen, stammte doch von Merkel mit der es keine Maut geben wird, anscheinend habe ich da wieder was verpasst.

Beitrag melden
Europa! 12.08.2017, 20:22
7. Hysterie ist ein schlechter Ratgeber

Die Kanzlerin hat recht. Die Fixierung auf die Elektromobilität mit Akkus ist nicht zielführend. Solange der größte Teil des Kohlendioxyds, Stickoxyds und Feinstaubs noch aus anderen Quellen stammt, haben vernünftige Verbrennungsmotoren durchaus ihre Berechtigung. Es müssen ja nicht immer großvolumige Motoren sein. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung würde schon Wunder wirken. Interessant finde ich auch das Lastwagen-mit-Oberleitungsmodell, dass jetzt bei Darmstadt ausprobiert werden soll.

Beitrag melden
coxeroni 12.08.2017, 20:25
8.

Wer sich mal ein paar Fakten über E-Fahrzeuge zu Gemüte führen will und keine ideologische Phrasendrescherei, dem empfehle ich die Lektüre folgendern Artikels:
/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/gesucht-der-richtige-antrieb-verbrenner-oder-elektro/

Beitrag melden
alleghieri 12.08.2017, 20:28
9. Die Ratten kommen aus den Löchern

Nachdem der Sozialismus als Utopie zu Grabe getragen wurde, wonach orientiert man sich in der SPD? Richtig! An Elektromobiltät und an Dekarbonisierung der Industrie! Im Bundesumweltministerium haben sich etliche der Alt68er und ihrer Nachfahren versammelt und sehen nun ihre Chancen gekommen, dem Rest der Bevölkerung ihren Heilsplan aufzwingen zu können. Historisch eingeordnet, ein Morgenthau II - Plan, aber jetzt freiwillig.

Beitrag melden
Seite 1 von 16
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!