Forum: Politik
Streit über Rüstungsausgaben: Von der Leyen attackiert Trump und Gabriel
DPA

Wahlkampf um die Rüstungsausgaben: Außenminister Gabriel stellt das Zwei-Prozent-Ziel infrage - jetzt kontert Verteidigungsministerin von der Leyen im SPIEGEL. Auch den US-Präsidenten greift sie an.

Seite 1 von 7
dirkozoid 24.03.2017, 13:18
1. In Richtung 2 %

Dazu haben wir uns verpflichtet, zu nichts mehr. Soll von der Leyen nochmal überlegen, was das bedeutet!

Beitrag melden
auweia 24.03.2017, 13:18
2. Kein Problem

Das 2 %-Ziel bei den Militärausgaben und eine Steigerung der Ausgaben für Entwicklungshilfe über 0,7 % hinaus sind wünschenswert und locker zusammen finanzierbar. Schlage als Quelle den Haushalt von Frau Nahles vor.

Beitrag melden
rjb26 24.03.2017, 13:20
3. Warum

faellt mir bei dem Thema Nato Finanzierung in den letzten Tagen immer nur der Begriff "Schutzgeld Erpressung" ein.
In Deutschland ist sowas doch strafbar.

Beitrag melden
Ketterich 24.03.2017, 13:21
4. Schau mal an: viel ist gut

Nachdem die Bundeswehrflugzeuge nicht fliegen und die Besenstiele nicht schiessen, will diese Dame mehr Flugzeuge und mehr Besenstiele.

Ihren Job kann sie nicht. Der heisst nämlich: "Frieden schaffen mit immer weniger Waffen". Nach dem Minimalprinzip im Rahmen der Friedens-Dividende.

Beitrag melden
dbar 24.03.2017, 13:30
5. Als ob Verteidigung relativ wär

Die 2% beziehen sich aufs Bruttoinlandsprodukt. Nur deshalb ist Griechenland im Limit und Deutschland nicht. Das ist absurd. Entscheidend ist doch die tatsächlich vom Land zur Verfügung gestellte Anzahl Waffen und Munition und Personal. Und was da nötig ist, hängt eher von der Kompliziertheit der zu verteidigenden Grenze ab als von der Wirtschaftsleistung des Landea.

Beitrag melden
gehel 24.03.2017, 13:30
6. Die SPD hat doch das 2%-Ziel unter Kanzler Schröder beschlossen

Wenn das 2%-Ziel eine Schande ist, dann hat uns diese Schande die Rot-Grüne-Regierung im Jahr 2002 eingebrockt. Denn damals wurde dieses Ziel von der NATO unter einem Bundeskanzler Schröder mit den NATO-Partnern beschlossen und von der SPD und den friedenbewegten Grünen mitgetragen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass auch nur ein SPD-Abgeordneter oder ein Grüner sich gegen diese Festlegung gewandt hat. Jetzt, wo diese Abmachung mit Leben gefüllt werden soll, ist es plötzlich eine Schande. Da wird eine tolle Politik von der SPD betrieben, starke Versprechen ohne jegliches Konzept und jetzt der Versuch das eigene Versagen auf den politischen Gegner zu projezieren. Zudem braucht die Bundeswehr mehr Geld, eine Bundeswehr im Zustand wie sie derzeit ist, dürfte kaum unserem Sicherheitsbedürfnis gerecht werden.

Beitrag melden
reflektiert_ist_besser 24.03.2017, 13:35
7. und zwar bis 2024

Zitat von dirkozoid
Dazu haben wir uns verpflichtet, zu nichts mehr. Soll von der Leyen nochmal überlegen, was das bedeutet!
und zwar bis zum Jahr 2024. Das sollte von der Leier eigentlich wissen.

Beitrag melden
heikhen 24.03.2017, 13:38
8. 2% ???

Wenn die Verpflichtungen aus den amerikanischen Alleingängen und deren Beistand durch deren Versagen mit in die Rechnung einbezogen würden hätten wir die 2% bereits überschritten. Wer Trägt die Lasten der amerikanischen Politik des Regimechange; Europa nämlich. Die Amerikaner können nur bomben, mit den Auswirkungen destabilisierter Völker und den Flüchtlingen haben die Amerikaner nichts am Hut. Das überlässt man gefälligst den Anderen. Hier ist endlich mal eine ganzheitliche Betrachtung der Folgen amerikanischer Cowboymentalität zu hinterfragen.

Beitrag melden
Germanophobic 24.03.2017, 13:43
9. so, so..

"Militär, Diplomatie und Entwicklungszusammenarbeit gehören untrennbar zusammen".
Wenn dem so ist, empfinde ich die Reihenfolge bemerkenswert:
erst ballern,
dann fragen
und das exportieren wir und dann wie gefühlte unzählige Male bleiben nur noch Ton, Steine, Scherben

Beitrag melden
Seite 1 von 7
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!