Forum: Politik
Streit über Rüstungsausgaben: Von der Leyen attackiert Trump und Gabriel
DPA

Wahlkampf um die Rüstungsausgaben: Außenminister Gabriel stellt das Zwei-Prozent-Ziel infrage - jetzt kontert Verteidigungsministerin von der Leyen im SPIEGEL. Auch den US-Präsidenten greift sie an.

Seite 2 von 7
cosmoschaos 24.03.2017, 13:50
10. Nebelkerzen

Einen 130-Milliarden PLAN vorzulegen, heißt nicht, daß 130 Milliarden auch genehmigt wurden und im Verteidigungsetat vorhanden sind. Frau vdL versucht, falsche Eindrücke zu erwecken. Das ist dann zwar keine Lüge, aber eine Tatsachenverschleierung ist das schon.
Den amerik.Präsidenten so direkt anzugehen, halte ich bei einem deutschen Bundesminister für äusserst undiplomatisch.

Beitrag melden
780 24.03.2017, 13:54
11.

Zitat von dirkozoid
Dazu haben wir uns verpflichtet, zu nichts mehr. Soll von der Leyen nochmal überlegen, was das bedeutet!
Wieso, wir haben uns zu gar nichts verpflichtet, die Zahl 2 % war im Gespräch und allenfalls als anzustrebendes Ziel.

Dann wurde aber immer deutlicher, dass es mit der NATO alleine nicht getan ist, dass man vor Ort Entwicklungshilfe leisten muss, und vieles in der Richtung.

Was Trump sagt, ist ja nun nicht Gesetz, das beweist er ja ständig aufs Neue.

Beitrag melden
docmillerlulu 24.03.2017, 14:05
12. Westliche Militätrtechnik ist hoffnungslos veraltet und gehört ersetzt.

Man mag von westlicher Technik halten was man will, prinzipiell ist sie immer wettbewerbsfähig und technisch State of the Art. Nur bei der Wehrtechnik hapert es. Die Nato bringt im Jahr ca. 900 Mrd. USD auf um eigentlich nix zu erreichen. Alleine Deutschlands Verteidigungshaushalt ist unwesentlich kleiner als der russische. Wofür soll dann das Geld eigentlich genau genommen werden?
Wenn Sie Ihr Auto zur Reparatur bringen, oder eine Alarmanlage installieren oder sich vor etwas schützen wollen, geben Sie dann freiwillig 10 x mehr aus als nötig? Warum bei der Verteidigung?

Weil korrupte Politiker uns das erzählen und Geschäfte machen von denen einige wenige profitieren.

Beitrag melden
jh2015 24.03.2017, 14:19
13. Nato Beschluss 2014 in Wales

Der Beschluss , dass alle Mitgliedsstaaten binnen 10 Jahren auf einen Militaeretat von 2Prozent hinarbeiten , wurde 2014 getroffen ( siehe info nato.diplo). Ausdruecklich betont wird darin " dass es in den meisten Staaten ruecklaeufige Ausgaben gab". In der Tat hat auch Deutschland seinen Verteidigungsetat kontinuierlich reduziert - bis zur juengsten Wende. Leider haben es die CDU Verteidigungsminister der letzten 12 Jahre fertiggebracht , die Bundeswehrreform zu vermurksen und Milliarden fuer untaugliche Entwicklungen auszugeben. Dann erklaert man sich bereit , ueberall auf der Welt mitzumischen , obwohl die Truppe dafuer nicht hinreichend vorbereitet ist. Anstelle hier anzusetzen braucht Fr.v.d.Leyen nun noch einige Hundert Millionen fuer " externe Berater" , die dann auch noch von der gleichen Firma kommen , wie ihre aktuelle Staatssekretaerin. Kurzum - ein komplettes Desaster.

Beitrag melden
Jimbofeider 1 24.03.2017, 14:34
14. Zapfenstreich

Warum wartet Fr. v.d.L. nicht erstmal die von ihr für schlanke 100 Mio. Euro angeforderten Experten/ Berater ab. Vielleicht sagen die ja das es besser wäre den ganzen Laden dichtzumachen und nur noch Zapfenstreich zu blasen. Kandidaten unter den Politikern haben wir mehr als genug!

Beitrag melden
reflektiert_ist_besser 24.03.2017, 14:34
15. von der Leyen ...

von der Leyen soll die vielen Milliarden, die ihr jetzt schon zur Verfügung stehen, erstmal sinnvoll einsetzen. Wenn sie allerdings daran schon scheitert und für hunderte von Millionen externe Berater benötigt, fragt man sich, warum man so jemanden noch mehr Geld geben soll, das sie schnellstmöglichst versenkt.

Beitrag melden
wahrsager26 24.03.2017, 14:37
16. Sicherheit

Offenbar kann mit der Sicherheit umgegangen werden wir auf dem Basar.Was wäre,wenn trotz aller Rederei sich herausstellen sollte,das 2Prozent nicht reichen?Im Augenblick wird ja so getan ,als ob es ruhig weniger als 2 Prozent sein dürfen....Entwicklungshilfe und andere Hilfen sind gut,aber die Sicherheit des eigenen Landes sollte in jedem Fall Vorrang haben.Entwicklungshilfe ' gegen rechnen',wie schon mal vorsichtig angedeutet wurde,geht gar nicht.Es sei denn ,man nimmt das Sicherheitsbedürfnisse nicht ernst.Danke

Beitrag melden
dieter 4711 24.03.2017, 14:42
17. Die armen Rentner brauchen das Geld

Zitat von auweia
Das 2 %-Ziel bei den Militärausgaben und eine Steigerung der Ausgaben für Entwicklungshilfe über 0,7 % hinaus sind wünschenswert und locker zusammen finanzierbar. Schlage als Quelle den Haushalt von Frau Nahles vor.
Liebe auweia,
denn Haushalt von Frau Nahles nicht, die armen Rentner brauchen das Geld und meine liebe Frau auch.

Beitrag melden
Silversurfer2000 24.03.2017, 14:49
18. Sind alle verrückt geworden?

Das Militär-Budget für Deutschland, Italien, Frankreich, England zusammen ist HEUTE schon mehr als doppelt so groß wie das von Russland. Was genau wollen wir mit 80% mehr Ausgaben für die Bundeswehr?

In Russland einmarschieren? Oder eine weltweite Großmacht werden wie die USA, mit Flugzeugträgern vom Chinesischen Meer über die Südseeatolle bis vor die syrische Mittelmeerküste?

Haben denn jetzt alle den Verstand verloren? Und was ist mit der Friedensbewegung los, wer geht auf die Straße und wehrt sich gegen diese Aufrüstungspläne?

Beitrag melden
reflektiert_ist_besser 24.03.2017, 14:57
19. Gipfelerklärung von Wales 2014

Vielleicht hilft es einigen, wenn man die Gipfelerklärung von Wales aus dem Jahre 2014 mal genau liest:
"Die Bündnispartner, deren Anteil vom BIP für Verteidigungsausgaben gegenwärtig unter diesem Richtwert (d.h. 2% des BIP) liegt, werden:
• die Verteidigungsausgaben nicht weiter kürzen;
• darauf abzielen, die realen Verteidigungsausgaben im Rahmen des BIP-Wachstums zu erhöhen;
• darauf abzielen, sich innerhalb von zehn Jahren auf den Richtwert von 2 Prozent zuzubewegen, um ihre NATO-Fähigkeitenziele zu erreichen und Fähigkeitslücken der NATO zu schließen."

Was hat da von der Leyen genau unterschrieben?
Da steht: auf den Richtwert von 2 Prozent zuzubewegen. Und zwar innerhalb von 10 Jahren.

Was da nicht steht:
a) mehr als 2 Prozent des BIP.
b) heute. Nee, in 10 jahren.

Beitrag melden
Seite 2 von 7
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!