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Streit über türkischen Stützpunkt: Bundesregierung bemüht sich um Deeskalation
Getty Images/ Anadolu Agency

Besänftigende Worte aus Berlin: Die Bundesregierung will der Türkei im Streit über den Militärstützpunkt Konya keine Frist setzen. Ein Besuch von Abgeordneten sei lediglich verschoben worden.

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ympertrymon 17.07.2017, 15:29
1. Na bravo ...

... die Türkei untersagt kurzfristigt den Besuch, die NATO ermahnt die Türkei UND Deutschland (warum eigentlich?), und jetzt druckst die Bundesregierung herum und beschwichtigt. Gab es eigentlich auch "beschwichtigende" Worte von Seiten der Türkei, oder kriechen wir vor der Erdogan-Diktatur wieder einmal im Staub?

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Steve1982 17.07.2017, 15:30
2. Wenn die Türkei nicht mehr verlässlich Teil der Nato sein will...

... dann sollen sie doch austreten.
So lange sie dies nicht machen, wäre ein Abzug Deutschlands aus Konya aber falsch.
Aber ziemlich albern wird das schon langsam mit Erdogan....

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Valis 17.07.2017, 15:34
3. Ständiges einknicken

Das ständige einlenken und zurück rudern macht Deutschland langsam unglaubwürdig und lachhaft.
Ich finde es hinsichtlich der Idee der Nato absolut unakzeptabel wie sich die Türkei verhält!
Da gibt es nix zu beschönigen.
Deutschland sollte über Alternativen zum Flüchtlingspakt nachdenken und sich dann aus Erdogans Fesseln befreien.
Es wird Zeit das öffentlich über ein NATO Rauswurf der Türkei debattiert wird!

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peter.di 17.07.2017, 15:35
4. Generell mag ein Deeskalationskurs ja gut sein

Aber bei Erdogan ist nun wirklich eigentlich inzwischen offensichtlich, dass dieser Kurs nicht zum Erfolg führt.

Es wäre schön, wenn auch die Bundesregierung endlich zu dieser Erkenntnis kommen und diesen Kurs endlich beenden würde. Das ist aber, wie ich die Regierung Merkel / Gabriel einschätze, wohl einfach zu viel verlangt. Viel Hoffnung habe ich da jedenfall nicht.

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e.pudles 17.07.2017, 15:37
5. Das ist nicht Deeskalierung

sondern das grenzt schon eher an "Duckmäusertum" Die Türkei benutzt Deutschland als Spielball um ihre Aggressionen abzubauen. Bin der festen Überzeugung, dass kein anderes Land sich eine solche Behandlung gefallen lassen würde. Dass dies so mist, da muss doch irgend ein Grund vorhanden sein, denn so geht man doch nicht mit einem "befreundeten" Land, das auch noch im gleichen Verein (NATO) mitspielt um.
Noch eine ketzerische Frage: warum müssen den Abgeordnete in die Krisengebiete zu den dort stationierten Soldaten reisen? Was bringt das den Soldaten?

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dbrown 17.07.2017, 15:38
6. Deeskalation?

Da gibt's nur eine Lösung: raus aus der Türkei und diesen Wahnsinnigen im Regen stehen lassen. Er soll sich an Putin wenden, der wird ihm aber auch cniht wirklich helfen (können), auch wenn beide gleich ticken.

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burgundy 17.07.2017, 15:40
7.

Zitat von Steve1982
... dann sollen sie doch austreten. So lange sie dies nicht machen, wäre ein Abzug Deutschlands aus Konya aber falsch. Aber ziemlich albern wird das schon langsam mit Erdogan....
Ich habe das Gefühl, dass das ganz so einfach nicht ist. Denn wenn dem Parlament die Kontrolle über die Bundeswehr entzogen wird, und de facto tut die TR das ja, dann ist das mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Es geht also nicht nur um politische oder diplomatische Finessen oder Bündnistreue, sondern um das Grundgesetz, dessen Einhaltung oberstes Ziel der deutschen Politik sein müsste.

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panzerknacker 51 17.07.2017, 15:42
8. Ach

Sind die da immer noch nicht weg?

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nichtdoch 17.07.2017, 15:47
9. Ein Besuch von Abgeordneten sei lediglich verschoben worden.

Moechte wetten dass die Soldaten absolut kein intresse haben sich mit einem Politiker aus Deutschland zu treffen
,bedeutet doch nur nutzloses aufreumen dess Stuetzpunktes
und eine staaatlich bezahlten unnoetigen Trip eines Politikers den kein Soldat sehen, geschweige hoeren moechte

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