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Streit um Fischerboote: Nordkorea droht dem Süden mit "großem Krieg"
DPA

Es geht um die Krabbensaison im Gelben Meer und einen jahrzehntealten Grenzkonflikt: Im Streit um einige vermeintlich aus Nordkorea stammende Fischerboote, die von Südkoreas Militär beschossen wurden, droht der Norden jetzt mit Krieg.

spon-facebook-10000120661 22.09.2012, 17:53
1. optional

dann sind also ein paar Krabben daran schuld, dass dort der krieg ausbricht?

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Sleeper_in_Metropolis 22.09.2012, 18:16
2.

Zitat von
Nordkorea droht dem Süden mit "großem Krieg"
Ach, schon wieder ? Diese Töne kommen ja in schöner Regelmäßigkeit aus dem Norden. Wird aber vermutlich wieder nichts werden, da sich beide Seiten bewußt sind, nur verlieren zu können : Die Nordkoreaner wissen, das sie im Ernstfall Südkorea und den Amis militärisch hoffnungslos unterlegen sind. Die Südkoreaner wiederum würden nach einem erfolgreichen Krieg, der das Ende des Nordens bedeuten würde mit einem gigantischen Strom aus verarmten und ungebildeten Flüchtlingen aus dem Norden überschwemmt, und darunter vermutlich zusammenbrechen.

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Panslawist 22.09.2012, 18:47
3.

Zitat von Sleeper_in_Metropolis
Ach, schon wieder ? Diese Töne kommen ja in schöner Regelmäßigkeit aus dem Norden. Wird aber vermutlich wieder nichts werden, da sich beide Seiten bewußt sind, nur verlieren zu können : Die Nordkoreaner wissen, das sie im Ernstfall Südkorea und den Amis militärisch hoffnungslos unterlegen sind. Die Südkoreaner wiederum würden nach einem erfolgreichen Krieg, der das Ende des Nordens bedeuten würde mit einem gigantischen Strom aus verarmten und ungebildeten Flüchtlingen aus dem Norden überschwemmt, und darunter vermutlich zusammenbrechen.
Südkorea hat sich schon wegen ein paar Inseln mit Japan angelegt. Es würden also China und Taiwan gegen Japan, Taiwan und die USA gegen China, China und Nordkorea gegen Südkorea und die USA, und Südkorea gegen Japan kämpfen.

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ergenekon25 23.09.2012, 23:25
4.

Zitat von Panslawist
Südkorea hat sich schon wegen ein paar Inseln mit Japan angelegt. Es würden also China und Taiwan gegen Japan, Taiwan und die USA gegen China, China und Nordkorea gegen Südkorea und die USA, und Südkorea gegen Japan kämpfen.
China und Taiwan zusammen kann gar nicht sein, laut China existiert Taiwan nicht einmal.
USA gegen China? Meinen Sie das China mit Atomwaffen und größter Exporteur. USA überhaupt in einem weiteren, diesmal größeren Krieg?
Tom Clancy wäre vor Neid erblasst, wenn er Ihr Kommentar lesen könnte. :)

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ergenekon25 23.09.2012, 23:28
5.

Zitat von sysop
Es geht um die Krabbensaison im Gelben Meer und einen jahrzehntealten Grenzkonflikt: Im Streit um einige vermeintlich aus Nordkorea stammende Fischerboote, die von Südkoreas Militär beschossen wurden, droht der Norden jetzt mit Krieg.
Ich denke, man muss solchen Ignoranten und Aggressoren mal in den Allerwertesten treten, damit die endlich mal Ruhe geben. Aber da reicht der Mut wohl doch nicht aus zwecks Aussicht auf Erfolg. Ferner gibt es da nichts zu holen wie in Libyen oder Irak.
Außerdem ist die Bevölkerung nicht manipuliert genug gegen die Koreaner, wie z.B. im Fall der Moslems, dass man einen Konflikt riskieren könnte.

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Jean P. v. Freyhein 23.09.2012, 00:59
6. Wohl kaum.

Zitat von Panslawist
Südkorea hat sich schon wegen ein paar Inseln mit Japan angelegt. Es würden also China und Taiwan gegen Japan, Taiwan und die USA gegen China, China und Nordkorea gegen Südkorea und die USA, und Südkorea gegen Japan kämpfen.
Taiwan, Südkorea und Japan werden sich bei solchen Fragen einigen können, auch unter Vermittlung und Druck der USA.

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crocodoc_jl 24.09.2012, 15:44
7. Wenn die nordkoreanische Marine

südkoreanische Fischer beschossen hätte, hätte es dann von "unserer" Seite keine mit Kriegsrhetorik gesalzenen Proteste gegeben? Kein Zweifel, die Kim Dynastie führt dort eine von beispiellosem Personenkult geprägte Militärdiktatur, die mit Sozialismus rein gar nichts zu tun hat. Aber seit ich selber in Nordkorea war, sehe ich erstaunliche Parallelen in der Propaganda beider Seiten und darin, wie die jeweiligen Feindbilder gezeichnet werden. Und hoffe, dass Nordkorea ähnlich wie China einen Weg der Öffnung findet, weil ich den lieben, freundlichen Menschen, denen ich dort begegnet bin, nichts mehr wünsche, als in Frieden leben zu können.

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