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Studie: Kita-Betreuung wird besser - doch es fehlt weiter Personal
DPA

Die Situation in Kitas verbessert sich, doch die Unterschiede zwischen den Ländern bleiben laut einer Studie groß. Größtes Problem: der Personalmangel.

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c.klaus 24.08.2015, 11:20
1. leider wird eine Umschulung

zum Erzieher nicht vom Amt Unterstützt, ich würde sofort mit der Umschulung beginnen ...

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infonetz 24.08.2015, 11:22
2.

Größtes Problem: der Personalmangel.

Das ist ansich Falsch! Das größte Problem ist das kein Geld dafür da ist. Und das ist ja nicht nur hier so.

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nilux 24.08.2015, 11:36
3. Schade

Schade, dass "Studien" der Bertelsmann-Stiftung weiterhin regelmäßig fast unkommentiert und breit gestreut durch die Medien geistern. Niemand interessiert sich wirklich dafür, wie Daten erhoben und ausgewertet werden. Geschweige denn, welches Eigeninteresse diese Stiftung verfolgt. Dabei würde schon ein Blick auf Wikipedia genügen.

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Newspeak 24.08.2015, 11:42
4. ...

Es fehlt nicht am Personal, es fehlt am Willen es schnell auszubilden und fair zu bezahlen!

Wir leben halt längst nicht mehr in der freien Marktwirtschaft, wo der Mangel zu höheren Löhnen führen würde, ganz ohne wochenlange Streiks.

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Ziviler Sozialer Protest 24.08.2015, 11:48
5.

Schön wäre es wenn erwähnt würde dass keine Kapazitäten für Vertretungen vorgesehen sind.
Der ermittelte Betreuungsschlüssel ist somit utopisch: bei Krankheit, Urlaub oder Fortbildund wird aus dem 1:8,,1 ein 1:16,2.
Was relativ flott weitere Krankenstände wegen Überforderung nach sich zieht

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wahrsager26 24.08.2015, 11:52
6. Erzieherinnen

Tolle Aussage:Funktioniert auch,nämlich die Büroarbeit ,Elterngespräche.,etcDie Wirklichkeit sieht dann so aus ,das die Gespräche von der Leiterin geführt werden plus Büroarbeit.Dazu kommt natürlich noch,das es immer mehr Kinder mit Auffälligkeiten in den Kindergärten gibt! Wissen die Foristen überhaupt,was auf Leiterinnenkonferenzen gesprochen wird-wenn ich das schreiben würde,würde hier meine Meinung niemals veröffentlicht werden,so sieht es aus.Abgesehen davon,das leider zahlreiche Erzieherinnen in Gesprächen mit Eltern ins Schleudern geraten,weil die Ausdrucksweise zu wünschen übrig lässt und Eltern aus sogenannten besseren Schichten dann erst recht Probleme bereiten.Dann bedenke man,was die Politik alles in die frühkindliche Erziehung hineinpackt-da brauchen sie aber ganz besondere Erzieherinnen-das hat mit Bräunen am Sandkasten nichts zu tun .WS sagt also eine gute Fachkraft mit diversen Zusatzausbildungen?Die müssen erst noch geboren werden! Irl Vergnügen sage ich-meine Frau leitet einen Kindergarten mit fünfundsiebzig Kindern!Danke

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wahrsager26 24.08.2015, 11:59
7. an Infonetz. Nr2

Ja,wieder mal der deutsche Glaube,dass man mit Geld alles erreichen kann-sicherlich ist auch die Bezahlung ein Kritikpunkt!Nur damit kann man sich keine jungen Menschen backen,die diesen Beruf ergreifen und wirklich später einmal ausfüllen können...was glauben Sie,was es für Qualitätsunterschiede seitens des Personals gibt?Kindergarten ist nicht gleich Kindergarten,wenn die Grundeinstellung in der Gesellschaft fehlt...ich sage da mal so:nicht belastbar,träge,Forderungen stellend,aber null Bock!Feine Aussichten!Danke

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infonetz 24.08.2015, 11:59
8.

Zitat von Newspeak
Es fehlt nicht am Personal, es fehlt am Willen es schnell auszubilden und fair zu bezahlen! Wir leben halt längst nicht mehr in der freien Marktwirtschaft, wo der Mangel zu höheren Löhnen führen würde, ganz ohne wochenlange Streiks.
Der Wille ist das aber kein Geld! Meine Kommune ist "Pleite" hat also hohe Schulden und streicht wo es nur geht. Und ein großer Ausgabenfaktor sind nun mal die Löhne. Dazu kommen neuen Aufgaben die Geld kosten. So geben Bundes,- und Landesbehörden Vorgaben die zu erfüllen sind zb. Umweltschutz. So mußte meine Kommune vor ein paar Jahren einen Bach Rekultivieren. Das hat mal eben 300.000 Euro gekostet und jetzt raten sie malwo die Stadt das Geld an anderer Stelle einspart.

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skeptiker97 24.08.2015, 12:10
9. Nicht Personalmangel, sondern Geiz!

Personal gäbe es sicherlich genügend, aber die Bezahlung ist eine Katastrophe, wir haben selbst eine Erzieherin in der Familie. Alleinstehend mit Kind könnte man das Einkommen nicht annähernd als auskömmlich bezeichnen. Dabei ist diese Tätigkeit zum einen äußerst wichtig für die Zukunft unseres Landes und zum anderen sehr nervenaufreibend. Nur die Anerkennung durch die Politik ist gleich Null, wie auch bei den sehr begründeten Streiks der letzten Monate zu sehen war. Die Länder und Kommunen haben für alles Mögliche Geld, aber nicht für die Betreuung unserer Kinder. Von dem Geld, das nun wieder an das nichtsnutzige und korrupte Griechenland verschleudert wird, könnten durchaus angemessene Bedingungen hier geschaffen werden, aber das hat für die da oben keine Bedeutung.

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