Forum: Politik
Studie über Pegida-Anhänger: Männlich, über 50, verheiratet, konfessionslos
AFP

Was steckt wirklich hinter Pegida? Warum gehen deren Anhänger in Dresden auf die Straße? Aus welchen Milieus kommen sie? Eine Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung gibt Antworten.

Seite 2 von 23
Timo Siedler 31.01.2016, 11:36
10. Therapieangebot

Vielleicht sollte man in den Ostgebieten mal mehr Psychotherapeuten mit Kompetenzschwerpunkt "Midlife-Crisis" ansiedeln.
Sonst verpufft dort nur unnötig Energie - in die falsche Richtung.

Beitrag melden
wortmacht 31.01.2016, 11:39
11.

Wieder eine Studie die nix bringt! Natürlich sind viele konfessionslos, das ist im Osten so. Westdeutsche Konfessionslose sind eher gebildet. Auf nem DLRG Kongress finde ich auch viele Schwimmer. Für den Rest der Antworten kann ich nicht erkennen welches Resultat wirklich zu ziehen ist.

Beitrag melden
wgundlach 31.01.2016, 11:39
12. Was sagt uns das?

Könnte es sein, daß die älteren Herrschaften geantwortet haben mit Briefbögen, weil es den Jungen zu viel Aufwand ist, zum Briefkasten zu gehen?
Es ist ein "Männerverein", aber die pegidaverwandte AfD hat eine Frau als Chefin.
Sind die Leute rechtsradikal oder haben sie das Gefühl, völlig unsichtbar geworden zu sein? Die Antworten zu "Europa" zeigen vermutlich auch, daß niemand mehr glaubt, hier noch etwas mitreden zu können. Ebenso in der NATO. Das geht über die Stimmen dieser Menschen hinweg. Zweifler als Feinde zu titulieren, wie das ja weitgehend geschieht, ist nicht der richtige Weg. Es ist weit und breit kein Wille zur Veränderung sichtbar. Wo aber keine Möglichkeit zu Entwicklung besteht, verschafft sie sich mit Gewalt eine Eruption, die keiner gewünscht hat. Das Individuum wird einerseits als unantastbar dargestellt, andererseits soll es aber sich den vorgegebenen Linien lautlos einfügen. So geht das nicht! Mitmenschlichkeit statt Plolarisierung und Ausgrenzung. AUCH für frustrierte deutsche Menschen.

Beitrag melden
aramcoy 31.01.2016, 11:39
13. Klasse Studie

Es wäre schön, wenn sich unsere Machthabenden, diese Studie genau anschauen würden. Die hier stattfindende Entwicklung kann unsere Republik massiv verändern. Und das ist nicht unbedingt positiv. Das Versagen der Politiker ist die Ursache für die beginnende Radikalisierung bestimmter Bevölkerungsgruppen.

Beitrag melden
clausbremen 31.01.2016, 11:40
14. Man ...

... kann statistische Erhebungen immer so oder so bewerten und interpretieren. Ich stelle fest: PEGIDA ist eine aus der Mitte der Gesellschaft gespeiste Bewegung. Ihr weiteres Erstarken - parallel zur AfD - und ihr Fortbestand werden ganz stark davon anhängen, wann unsere Regierung wieder auf dem Boden der Flüchtlingskrisen-Tatsachen ankommt und wann unsere etablierte Politik-Kaste damit aufhören wird, politisch anders denkende mit öffentlich er Hetze und unverhohlenen Hass zu diskreditieren.

Beitrag melden
frank57 31.01.2016, 11:41
15. Ich mag

das Auftreten und die Thematik von Pegida auch nicht! Aber da ich über 50 bin, gut qualifiziert aber durch diese sinnfreie Politik dieser Regierung arbeitslos geworden bin, mag ich diese Regierung und die Art und Weise dieser Politikgestaltung noch viel weniger! Die Schlussfolgerung daraus läßt sich denken!

Beitrag melden
dasistdasende 31.01.2016, 11:41
16. Statistiken

Statistiken, ich liebe Sie.

Wussten Sie z.b. das in Deutschland gesamt sowieso ca. 2 Drittel verheiratet sind ? Was machen wir jetzt mit der Information, dass dies bei Pegida Demos auch der Fall ist.

Und 25 % weibliche Teilnehmer. Ich kann mich täuschen, aber ist es nicht eher so, dass man auf Demos mehr Männer als Frauen antrifft. Es sei denn es geht grade um eine Frauen-Thema ? Vielleicht irre ich mich ja auch, aber wo ist die Zahl, die sagt wie hoch der Frauenanteil an Demos im allgemeinen ist ?

Mit Statistiken kann man alles erreichen, ohne Bezug zu anderen Zahlen sind diese Werte völlig bedeutungslos und werden meist nur benutzt den Zielen des jeweiligen Autors zu dienen.

Z.b. würde ich die Frage wie zufrieden ich mit der Demokratie in Deutschland wahrscheinlich ähnlich beantworten wie ein Pegida-Teilnehmer, halte aber rein gar nichts von dieser Bewegung. Was nun ?

Beitrag melden
Mahatu 31.01.2016, 11:42
17. Die Verlierer der Globalisierung

Eigentlich nicht erstaunlich:
- 50 Jahre und aelter
- Ostdeutschland
- unterdurchschnittlicher Bildungsabschluss
- Distanz zur Europaeischen Union

Das sind doch die Verlierer der derzeitigen Politik und Gesellschaft, diejenigen, die von den Folgen der Fluechtlingskrise unmittelbar betroffen sind (Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt).

Genauso wie die Fluechtlinge fuer ihre Zukunft kaempfen (z.B. riskante Schlauchbootfahrten), kaempfen die Pediga Anhaenger fuer ihre Zukufnt.

Um der Pediga Wind aus den Segeln zu nehmen, muessten die Eliten, die Politik, die Unternehmen mehr fuer den unteren Teil der deutschen Gesellschaft tun und ihnen existenzielle Aengste nehmen. Aber solange Themen wie Vermoegenssteuer ein Tabu sind ...

Beitrag melden
elli pirelli 31.01.2016, 11:42
18. Ja, ja da ist er wieder

Der "böse, alte weiße" Mann.

Es ist schon interessant, dass es noch nicht mal der Spiegel-Redaktion auffällt, dass es für alle Bürger dieses Landes im Grunde keine Möglichkeit gibt, ihr Mißfallen über die Politik der etablierten Parteien auszudrücken ohne als "rechts" oder "rechtspopulistisch" oder sogar "rechtsradikal" beschimpft zu werden.

Diese Statistik zeigt einfach nur, dass die Pegida-Demonstranten aus besorgten Bürgern aller gesellschaftlichen Schichten besteht, die mit der Politik der Regierung nicht einverstanden sind und Angst vor einer Islamisierung Deutschlands haben.

Und das in beiden Fällen nicht ohne Grund.

Die Demokratie wird gerade abgeschafft, weil wir im Grunde nur noch eine Partei haben und weil die Anhänger dieser "Eingeitspartei" die Gegner dieser Politik pauschal als "rechte Hetzer" bezeichnen selbst genauso hetzen. Es wird jede demokratische, sachliche Diskussion verweigert und dem deutschen Volk das Recht auf eine Staatsgrenze abgesprochen weil jeder, der eine solche und das Verteidigen unserer freiheitlichen- demokratischen Ordnung gegen die Scharia fordert pauschal als "Rechtspopulist" gebrandmarkt wird.

Ich empfehle den Spiegel-Redakteuren dringend, 1. das Parteiprogramm der Afd und 2. den Koran zu lesen - dann wüssten sie wenigstens, worüber sie reden.

Beitrag melden
thalacker 31.01.2016, 11:43
19. Überwiegend konfessionslos

Es ist schon sehr interessant, dass die selbst ernannten Verteidiger des Abendlandes, dessen Werte und Kultur ja nach wie vor durch christliche und jüdische Tradition geprägt sind, überwiegend konfessionslos sind. Aber andererseits hat es auch seine Logik; denn nur so ist es wohl möglich, Nächstenliebe als "Gutmenschentum" zu diskreditieren und das Streben nach dem ethisch Guten ins Lächerliche zu ziehen.

Beitrag melden
Seite 2 von 23
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!