Forum: Politik
Studie zur Familienpolitik: Eltern wollen anders leben
AP

Wie wollen Eltern in Deutschland leben, wie wollen sie Kinderbetreuung und Beruf vereinbaren? Eine Forsa-Umfrage zeigt, wie groß die Kluft zwischen Wünschen und Wirklichkeit ist: bei jedem Zweiten scheitert die ideale Work-Life-Balance am Geld.

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vogtnuernberg 09.04.2013, 14:27
1. Mein Wunschmodell...

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Mein Wunschmodell wäre: Ich müsste gar nicht arbeiten, sondern könnte aufgrund eines großen Vermögens davon leben.

Ach ja: Leider ist das Geld dafür nicht vorhanden.
Mist aber auch!

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vogtnuernberg 09.04.2013, 14:29
2. Lustig diese Voreingenommenheit...

Zitat von sysop
Wie wollen Eltern in Deutschland leben, wie wollen sie Kinderbetreuung und Beruf vereinbaren? Eine Forsa-Umfrage zeigt, wie groß die Kluft zwischen Wünschen und Wirklichkeit ist: bei jedem Zweiten scheitert die ideale Work-Life-Balance am Geld.
Lustig diese Voreingenommenheit:
"Knapp jeder zweite Befragte (49 Prozent) sprach sich für eine Abschaffung (des Elterngeldes) aus. "
Man könnte auch schreiben: "Eine Mehrheit sprach sich für die Beibehaltung des Elterngeldes aus, nämlich 51%"
Doch wenn man selber dagegen ist, kommt es zu solchen Verrenkungen

;-)

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nic 09.04.2013, 14:29
3. optional

"... wie wollen sie Kinderbetreuung und Beruf vereinbaren?"

Die Frage stellt sich doch so garnicht, genauso wenig wie "Vereinbarkeit von Familie und Beruf". Hier geht es doch nur um die Frage: Wie gründe ich eine Familie obwohl das neben dem Berufsleben eigentlich unmöglich ist? Dass das Berufsleben sich dem Familienleben unterordnet scheint doch eine Utopie zu sein.

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Werder 09.04.2013, 14:30
4. Man kann über alles verschiedener Ansicht sein,

aber der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz war von vornherein der blanke Hohn. Frau von der Leyen ließ sich dafür feiern, obwohl klar was, dass Kommunen und Gemeinden für die Zurverfügungstellung verantwortlich waren, und weder genügend Plätze noch Erzieher zur Verfügung stehen würden. Typisch. Ich wünschte, jeder der einen Anspruch für sein Kind hat, wird Klage erheben (mit jeweiliger Kopie des SS an das Familien (und Arbeits-!)Ministerium. Sollen die Damen doch zumindest in Paper ersticken. Zudem wäre ein verpflichtendes, kostenloses KITA-Jahr eine mehr als gute Sache, so könnten zumindest versucht werden, Schwächen zu erkennen und zu mildern, die Kinder (und Lehrer) sonst im ersten Grundschuljahr in voller Härte treffen. Aber selbst wenn es eine Gesetz geben würde; Papier ist geduldig.

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sltgroove 09.04.2013, 14:30
5. Agenda 2010 hat den Eltern einen Job-Wunder verpasst

... im Schnitt müssen sie 4 davon haben um 2 Kinder durchzubringen ...

Naja, Zeit-Management ist alles :-P

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L!nk 09.04.2013, 14:33
6. Work-Life-Balance?

Kann man es nicht einfacher ausdrücken, indem man angibt, die Eltern haben nicht genug Zeit für sich und ihren Nachwuchs?

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DenkZweiMalNach 09.04.2013, 14:37
7. Arbeitssklaven gesucht

Es geht nur um Geld und Profit. Folge dieser Politik - auch wenn gutgläubig ganz anderes gemeint ist wie z.B. die Gleichberechtigung - ist faktisch die Verwandlung des Menschen in Arbeitssklaven. Familie, Religion und andere Bindungen und Werte wurden dem geopfert. Also muss sich jeder verkaufen (oder verweigern). Für Kinder ist da kein Platz mehr.

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nikiname 09.04.2013, 14:43
8. Klassisches Familienmodell?!

Die Studie bezieht augenscheinlich nicht ein, dass Väter und Mütter nicht immer zusammenleben, dass es Patchworkkonstellationen gibt, die den Befragten in Zwickmühlen bringen: mein Ex ist bezogen auf unsere gemeinsamen Kinder nicht Alleinverdiener, beide Eltern arbeiten Vollzeit. Bezogen auf seine Ehefrau dagegen schon, sie arbeitet nicht und lebt mit ihm das "klassische" Familienmodell mit seinem dritten Kind. Und nun?

Auch die Frage nach dem Ehegattensplitting - natürlich stimmt man eher nicht zu, wenn einem ein Vorteil abhanden kommt und sagt ja zu Vorteilen, die man haben möchte? Freies drittes Kindergartenjahr, kein Elterngeld für Reiche, Ehegattensplitting behalten - das sind doch logische Antworten.

Mich erstaunen nicht mal die drei Jahre, die Mütter zu Hause bleiben "wollen" - würden sie das auch noch wollen, hätten sie eine zuverlässige Betreuung für ihre Kleinkinder? Hätten sie flexible Arbeitsplätze oder gar einen Arbeitgeber, der die Kinderbetreuung in sein Jobangebot mit einbezieht?
Mich stört auch das rückwärtsgewandte, unemanzipierte Fragenschema. Es gibt die Frage "Mann arbeitet Vollzeit, Frau arbeitet Teilzeit und kümmert sich um die Kinder", aber umgekehrt "Frau Vollzeit, Mann Teilzeit" kommt sie nicht vor.
Im Ergebnis erstaunt es mich nicht, dass es schwierig ist, die richtige Work-Life-Balance zu finden. Machen Sie so eine Studie mit Alleinerziehenden beiderlei Geschlechts, und sie werden staunen, wie viele da Vollzeit schuften UND Kinder erziehen UND den Haushalt machen.

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wind_stopper 09.04.2013, 14:47
9. Warum kostenlose

KiTa Plätze? Sollten sich die Eltern entscheiden arbeiten zu gehen und die Kinder in die KiTa abzuschieben, dann können sie auch dafür bezahlen. Warum soll die Allgemeinheit das tragen? Lächerlich.

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