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Südafrikas Präsident Zuma im TV: "Nein, ich trete nicht zurück"
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Südafrikas Präsident Jacob Zuma hat einen Rücktritt ausgeschlossen. Wenn das Parlament ihm das Misstrauen ausspreche, werden er dem folgen.

mabe200 14.02.2018, 15:10
1.

Zuma hat den Vorsitz nicht "verloren". Er durfte, nach zwei Amtszeiten, nicht mehr antreten. Das allein ist in Afrika schon ungewöhnlich. Ansonsten bestätigt sein Verhalten, mal wieder, alle Vorurteile gegenüber Machthabern auf dem afrikanischen Kontinent. Zuerst die drei wichtigsten Punkte jedes Regierungschefs "Me, Myself and I". Wenn das Land dann ausgeplündert ist, kommt China und übernimmt die Reste. Hoffentlich läuft es in Südafrika jetzt anders. Es ist ein so wundervolles Land. Die Menschen hätten eine gute Zukunft verdient.

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fvaderno 14.02.2018, 15:38
2. Der Herr hat wohl jeden Sinn für Realität verloren.

Das gilt zumindest, wenn die Berichte über seine Misswirtschaft, Selbstbereicherung und Korrption der nationalen und internationalen Presse korrekt sind.

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Papazaca 14.02.2018, 18:06
3. Zuma, das unschuldige Lamm

Zuma ist sich keiner Schuld bewußt. Sagt er. Nur glauben ihm das nicht mehr viele, dazu gab es zu viele Skandale. Und deshalb hat er sicher Angst vor der Justiz. Wenn er freiwillig gegangen wäre, hätte es vielleicht ein Gentlemans-Agreement gegeben. Den sicher sind auch andere ANC-Politiker korrupt, die noch in Amt und Würden sind. Mit seiner Weigerung kommt es jetzt aber sicher zum Showdown im Parlament.

Spannend, wie eine "Befreiungspartei", die immer noch von der Vergangenheit zehrt, im normalen politischen Alltag ankommt, Hoffentlich ist dann Schluss mit der Sebstbedienungsmentalität.

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ditta 14.02.2018, 18:12
4. Zu klein für Mandelas Schuhe

war Zuma allemal, und am allerwenigstens war ihm bedeutsam, den schwierigen Zusammenhalt der Ethnien des Landes zu festigen. Angesichts der unerfüllten Versprechungen der ANC-Regierenden an die schwarze Mehrheit versuchte Zuma, von eigenen Fehlleistungen ablenkend, eher deren Vorbehalte gegen die Weißen zu verstärken und sang schon mal wirksam öffentlich seinen alten Kampfsong "Wo ist mein Maschinengewehr?" - Die übliche Geschichte in Afrika: Regime-Gegner errichtet nach Sieg Regime, nur mit noch stärkerem Erfolgsdruck bei persönlicher Bereicherung und Korruption! Ob es besser mit Ramaphosa wird, ist zu bezweifeln; gut jedenfalls, daß er, der junge, durchaus politisch geradlinige und erfolgreiche Gewerkschaftsfunktionär in Apartheidzeiten, in den Jahren seit dem Ende der Apartheid bereits zum Multimillionär aufgestiegen ist. Die Korruptionsanfälligkeit ist dann vermutlich nicht mehr groß.

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