Forum: Politik
Symbol-Streit in der Sonnenallee: "Schwarz-Rot-Gold muss draußen bleiben"

Schland hat nicht nur Fans: In Berlin-Neukölln halten linke Kneipenwirte jedes schwarz-rot-gelbe Armbändchen für einen Ausbruch von Nationalismus. In einer Bar an der Sonnenallee gehen sie sogar rigoros gegen die Deutschland-Farben vor - und provozieren einen bizarren Streit um Symbole.

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Mike Mail 10.07.2010, 13:31
1. Zuviel Sonne

In meinen Augen haben die alle eindeutig zuviel Sonne abbekommen.

Vielleicht mal eine Bildungsreise in ein kommunistisches Land machen. Da lernen sie dann ganz schnell, was nationalistische Symbolik wirklich bedeutet.

Schlage Nordkorea vor.

Meinetwegen können die auch gleich da bleiben. Gibt es allerdings nicht so viele Autos zum Abfackeln.

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captain_ahab 10.07.2010, 13:33
2. die sogenannten linken...

Zitat von sysop
Schland hat nicht nur Fans: In Berlin-Neukölln halten linke Kneipenwirte jedes schwarz-rot-gelbe Armbändchen für einen Ausbruch von Nationalismus. In einer Bar an der Sonnenallee gehen sie sogar rigoros gegen die Deutschland-Farben vor - und provozieren einen bizarren Streit um Symbole.
...sind schon deshalb nicht links, weil sie nicht mal ihre eigenen wurzeln versteht: freiheit ist immer die freiheit der andersdenkenden. schon gut, daß der haufen vom verfassungschutz beobachtet wird. in der qualität der anschauungen ist dieser teil des politischen (oder gesellschaftlichen) spektrums nicht von npd und tumbem nazigedröhns zu unterscheiden.

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Haarp 10.07.2010, 13:34
3. Where´s the story?

Ouch
Ouch
Ouch
Ouch

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jdm11000 10.07.2010, 13:36
4. Wer es nicht...

Zitat von sysop
Schland hat nicht nur Fans: In Berlin-Neukölln halten linke Kneipenwirte jedes schwarz-rot-gelbe Armbändchen für einen Ausbruch von Nationalismus. In einer Bar an der Sonnenallee gehen sie sogar rigoros gegen die Deutschland-Farben vor - und provozieren einen bizarren Streit um Symbole.
... nicht begreift, was prinzipielle Oppostion, radikales Antideutschtum wirklich bedeutet, der kann dies auch nicht verstehen.
Es geht nur darum, Normalos zu diskriminieren, auszugrenzen und sich andersartig darzustellen. Dies ist eben im absolutem Gegensatz zum Nazitum zu sehen - Kommunisten sind eben nicht / können / dürfen nicht Nationalisten sein. Folglicherweise ist das für sie auch keine Diskriminierung.
Wer das nicht verstanden hat - kann auch nicht einer der ihren sein. Komisch - als Linker sollte man sich schon ein wenig mit der Theorie und der Phylosophie beschäftigen.
Eine Internationale ist eben keine Nationale.

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raka 10.07.2010, 13:39
5. .

Zitat von sysop
Schland hat nicht nur Fans: In Berlin-Neukölln halten linke Kneipenwirte jedes schwarz-rot-gelbe Armbändchen für einen Ausbruch von Nationalismus. In einer Bar an der Sonnenallee gehen sie sogar rigoros gegen die Deutschland-Farben vor - und provozieren einen bizarren Streit um Symbole. ...
Wenn das SPON-Forum allen Verrückten aus Berlin die Aufmerksamkeit eines eigenen Themas zukommen lässt, dann wird das Forum bald proppevoll sein ...

:o)

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beobachter1960 10.07.2010, 13:39
6. Die schönen Zeiten sind halt vorbei

Auch für diese Klientel bricht eine harte Zeit an. Vor ein paar Jahren noch war klar wo die Fronten verliefen. Da die guten Menschen, dort die Nationalbewegten. Hier Regenbogenfarben, da Schwarz-Rot-Gold.

Das ein linker (darf man noch Schwarzer sagen, ich meine wenn ich ein Weißer sein soll, bin ich schliesslich auch nicht ganz?) Afroamerikaner (uff, gut-sprechlich gesehen gerissen) oder ein Libanese eine Nationalflagge schwenken passt nicht in das einfache Weltbild. Das diese Fußballbegeisterung mehr mit Vereinsmeierei im Großen zu tun hat versteht so ein linker (oder auch rechter) Denker nicht.

Ich verstehs zwar auch nicht, aber es stört mich nicht und wenn einer bei mir gegen Geld was trinken will, von mir aus!

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napoleon1st 10.07.2010, 13:40
7. bekloppt

Ich habe auch schon den passenden Begriff hierfür gefunden: Internazionalsozialismus.

Manche Menschen haben wirklich einen an der Klatsche. Da können sich andere Kulturen mit Deutschland bzw. dem Fussballteam freuen & trauern, ja es findet sogar eine Identifikation mit dem Land statt. Aber nein, dann ist das auch wieder nicht recht. Emotionale Gemeinsamkeiten sind wirklich wichtig im Zusammenleben - sei dies wenn man miteinander für ein Fussballteam fiebert oder wenn man gemeinsamen Hobbys nachgeht - was auch immer. Irgendwo brauchts auch emotional eine gemeinsame Basis. Wenn dies die WM ist - dann auch gut, dazu braucht man nicht mal Fussballfan zu sein.

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mkes 10.07.2010, 13:42
8. Kann ich schon verstehen.

Zitat von sysop
Schland hat nicht nur Fans: In Berlin-Neukölln halten linke Kneipenwirte jedes schwarz-rot-gelbe Armbändchen für einen Ausbruch von Nationalismus. In einer Bar an der Sonnenallee gehen sie sogar rigoros gegen die Deutschland-Farben vor - und provozieren einen bizarren Streit um Symbole.
Naja, ich kann die Gedankengänge sehr gut verstehen.

Wer die Nationalflagge zeigt, egal welche, muß ein guter Patriot sein.

Und beim "Patriotismus geht es letztendlich nur darum, möglichst viele Ausländer zu töten." - Zitat Terry Pratchett :D

Dazu kommt noch, wenn man einigen Stammtischgesprächen dieser Personen fassungslos lauscht, das meisten die Ausländer an allen Miseren in Deutschland schuld sind. Klar doch.

Wenn man das alles an Gedanken zusammenfasst, dann sind alle, die eine Nationalflagge - egal welcher Farbe - schwenken schlicht und simpel tief im Inneren Nazis.

Das man auf solche Personen gerne verzichtet, kann ich dann auch wiederum sehr gut nachvollziehen. Wer bewirtet schon gerne Fanatiker. ;) Vor allen Dingen, wenn sie jetzt endlich mal aus ihren Löchern kommen, und Flagge zeigen. :D

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jdm11000 10.07.2010, 13:46
9. Sie wissen schon...

Zitat von captain_ahab
...sind schon deshalb nicht links, weil sie nicht mal ihre eigenen wurzeln versteht: freiheit ist immer die freiheit der andersdenkenden. schon gut, daß der haufen vom verfassungschutz beobachtet wird. in der qualität der anschauungen ist dieser teil des politischen (oder gesellschaftlichen) spektrums nicht von npd und tumbem nazigedröhns zu unterscheiden.
... das Clara Zetkin mehr eine Aussätzige der Linke Szene war, als das man sie zu ihrer Zeit wirklich verehrte und ihr zuhörte?
Den Spruch verwende ich auch sehr gerne, aber die letzte Alterspräsidentin (freie) hat diesen Spruch in einem ganz anderem Zusammenhang verwendet.

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