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Syrische Stadt Manbidsch in Nordsyrien: Türkei fordert Abzug von US-Truppen
DPA

"Sie müssen sich unverzüglich zurückziehen": Der türkische Außenminister Cavusoglu fordert die USA auf, ihre Truppen aus dem syrischen Manbidsch abzuziehen. In der Region rückt das türkische Militär vor.

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derhey 27.01.2018, 16:45
1. Sie werden es tun

und sich zurückziehen. Was eigentlich vernünftig ist. Nur der Herr aus Ankara wirdf dies anders sehen und als Aufmunterung verstehen. Dies dann wieder eindämmen wird wohl schwierig werden, sehr schwierig bei diesem Herrn.
Mir tun die Kurden leid.

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Ottokar 27.01.2018, 16:45
2. Nun wird es spannnend

werden die USA ihre Verbündeten im Kampf gegen den IS im Stich lassen ? Das wäre ein verheerendes Signal an alle Verbündeten der USA. Werden die USA wie Deutschland und die ganze EU vor Erdogan einknicken ? Wann endlich fängt Russland an als Schutzmacht Syriens zu agieren ?

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amishunderground 27.01.2018, 16:59
3. Was für Tagträume...

... hat dieser Türke denn?

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sonjarath 27.01.2018, 17:03
5. Jetzt wirds spannend...

Erdogan hat jedes Detail der Militäraktion mit Putin abgesimmt, aber nicht mit den USA.
Ich gehe nicht davon aus, daß da nachgegeben wird, das Verhältnis ist eh gespannt.
Zumal die kriegserfahrene YPG , mit einem großen Anteil an Frauen, den türkischen Angriff schon ins Stocken gebracht hat.
Eine Horrorvorstellung für moslemische Kämpfer, von Frauen getötet zu werden

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gerhard38 27.01.2018, 17:07
6. Erdogan ist

nun wohl total durchgeknallt. Es wird wohl interessant was der Irre von Washington dagegen unternehmen wird. Man kann nur hoffen, daß Putin einen klaren Kopf behält

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brooklyner 27.01.2018, 17:10
7.

Haha, dieser osmanische Gernegroß. Ja genau, als ob sich die Amerikaner auch nur einen feuchten Kehricht um die Befindlichkeiten dieses Schaumschlägers scheren würden. Den USA wie auch den Russen geht es einzig darum, Ihre sich überschneidenden sichelförmigen Interessensphären zu sichern, wie vor einem Jahr Mal sehr gut recherchiert in der FAZ (?) erklärt wurde.

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le.toubib 27.01.2018, 17:13
8. Tja!

So etwas nennt sich, so glaube ich, Grössenwahn ...

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klmo 27.01.2018, 17:20
9. Auch hier zum besseren Verständnis

Die Reaktionen aus Ankara sind zumindest nachvollziehbar, wenn man entsprechende Information aus der Presse entnimmt.
Heute im Spiegel dazu einen exzellenten Beitrag über die jetzigen Vorgänge in Syrien. Die Rolle der USA, ohne jegliche Absprache oder Koordination mit der Türkei als Nato-Partner.
Ich zitiere:
Zwei offensichtlich unkoordinierte Statements – eines amerikanischen Presseoffiziers sowie des US-Außenministers Rex Tillerson – lösten die folgende Kettenreaktion aus, die schließlich im türkischen Einmarsch mündete. Am 13. Januar zitierte das Newsportal "The Defense Post" den US- Presseoffizier Oberst Thomas Veale: Die Anti-IS Koalition sei mit ihren kurdischen Verbündeten dabei, so Veale, eine "syrische Grenztruppe" mit ungefähr 30.000 Kämpfern aufzubauen, unter kurdischer Führung. Die ersten 230 hätten bereits ihr Training begonnen.
Vier Tage später stellte Außenminister Tillerson in einer Rede an der Universität Stanford eine ambitionierte Syrien-Strategie vor: IS und al-Quaida sollten final geschlagen, eine in der Uno verhandelte Lösung inklusive Assad Rücktritt sollte gefunden werden. Irans Einfluss sollte zurückgedrängt, eine sichere Rückkehr der Flüchtling gewährleistet werden, alle noch in Assads Arsenalen befindlichen Chemiewaffen sollten vernichtet werden. Und dann sagte er noch etwas, was den Nato-Partner Türkei besonders verschreckt haben dürfte: Die USA würden militärisch präsent bleiben in Syrien.

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