Forum: Politik
Terrorismus: Einnahmen des IS gehen dramatisch zurück
REUTERS

Die Einnahmen der Terrormiliz "Islamischer Staat" haben sich seit 2014 halbiert. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Londoner King's College, die dem SPIEGEL vorliegt. Die Terrorgefahr mindere das aber nicht.

frankfurtbeat 17.02.2017, 16:56
1. man kann ...

man kann sich sicher sein, das diese "Gläubigen" ausreichend Unterstützer haben damit das anvisierte Ziel aufrecht erhalten werden kann. Dabei kann man mit großer Sicherheit davon ausgehen, das es sich bei den Unterstützern nicht lediglich um verwirrte wohlhabende Privatpersonen dreht sondern auch Länder welche die "Politik" dieser kranken "Gläubigen" unterstützen.

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sean100 17.02.2017, 17:18
2. Rohöl!

Was ist los? Kauft die Türkei dem IS kein Rohöl mehr ab? Ist der IS jetzt nutzlos im Kampf um den Russenstützpunkt und gegen Assad? Der nahe Osten wird so oder so nicht mehr zur Ruhe kommen. Man hat dort leichtsinniger Weise einen Glaubenskrieg entfacht, der den 30 jährigen Krieg locker in den Schatten stellen wird. Sunniten ( unterstützt von Saudi Arabien ) gegen Schiiten ( unterstützt von Iran )!!! Das wird auf viele Jahre nicht enden. Alle anderen muslimischen Glaubensrichtungen spielen keine Rolle mehr. Und Christen usw. sind da ganz raus und extrem gefährdet!
Der Westen und ganz besonders die USA hätte sich im nahen Osten niemals einmischen sollen. Man erntet was man gesät hat! Und nicht der Verursacher USA, sondern Europa kriegt es ab! Sämtliche Einmischung in diese politischen Strukturen haben nur mehr Leid, Tod und Elend gebracht! Und dabei ging es niemals um Demokratie, Freiheit und Menschenrechte für das Volk. Es geht alleine um die Sicherung von Ressourcen und Militärstützpunkten! Der IS war ein Mittel zum Zweck! Für die Türken gegen die Kurden und Assad. Für Amerika gegen Assad und den russischen Stützpunkt! Und wir in Europa lassen und etwas vom arabischen Frühling erzählen. Lächerlich! Es geht nur alleine um Geld und Macht! Und um sonst gar nichts!

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BBirke 17.02.2017, 17:22
3. Besonders wettbewerbsfähige Wirtschaftsstandorte!

Der IS kann doch ganz simpel die Firmen der Welt zu sich locken, indem er Produktion mit Sklaverei anbietet. Das wäre der ultimative Standortvorteil und die größtmögliche Wettbewerbsfähigkeit! Warum dann noch Näherinnen in Bangladesch 30 Euro im Monat zahlen? Das führt bestimmt zu einer Umstrukturierung der internationalen Arbeitsteilung, zur Kostensenkung, zu billigeren Konsumprodukten und höheren Profiten. Ach so, und Arbeitnehmern in Deutschland kann man natürlich auch wieder aufdrängen, dass sie sich ganz alternativlos anpassen müssen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Ist ja nur der blöde Trump, der protektionistische Zölle und Steuern einführt, damit die Amis sich wieder in Ruhe fett fressen können. Nein, unsere Politik bleibt dem freien Markt treu und behindert nicht den Wettbewerb!

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recepcik 17.02.2017, 17:44
4. 870 Millionen Dollar

Sind immer noch zu hohe Einnahmen für eine Terrororganisation. Die Quellen müssen ausgetrocknet und auch die Transaktionen sollten unterbunden werden damit dieses Geld nicht für Terroranschläge im Ausland benützt wird. Dazu sollten die Banken in Saudi-Arabien, Türkei und den Golfstaaten unter die Lupe genommen werden. Vor allem die Türkei, die zur Zeit ohne Nachfrage Devisen aller Art ins Land lässt, könnte die Finanzoase für islamistische Terroristen werden. Auch wenn man nach außen den Eindruck erweckt den IS zu bekämpfen, hält der Dschihadtourismus in der Türkei an. Die Terroristen haben ihre Taktik geändert . Nach dem die internationalen Geheimdienste den Anlaufpunkt Fatih in Istanbul entdeckt haben, wurde Sultanbeyli in Istanbul die neue Anlaufstelle für Dschihadisten und es sind vermehrt Terroristen aus Zentralasien statt Nordafrikaner .

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adieu2000 17.02.2017, 17:55
5. Kein Wunder

Man mag zu den Russen stehen wie man will, aber das der IS soweit zurück gedrängt wurde isz ihr Verdienst, auch wenn es nur ein Nebeneffekt war bei der Unterstützung von Assad.
Aber wie konnte es erst soweit kommen? Um so mehr sich die Anti Assad Allianz in Syrien engagiert hat und um so mehr Waffen an moderate Rebellen geliefert wurden, um so mehr konnte der IS an Einfluss gewinnen.
Der ganze Kampf gegen die Achse des Bösen hatte nur einen Effekt, Destabilisierung und Chaos, Ausweitung des Saudischen und amerikanischen Einflusses in der Region. Angefangen bei den Lügen Geschichten über Greultaten den Iraker in Kuwaitischen Krankenhäusern als Legitimation für die amerikanische Invasion im im Irak.

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Greggi 17.02.2017, 18:15
6. Bei diesen ganzen Hochrechnungen ...

fehlen eigentlich noch die Geldflüsse aus der Türkei Richtung IS. Ist für die Türken auch ein Leichtes, da sie ja seit geraumer Zeit Millionen bekommen, um "beitrittsfähig" für die EU zu werden. In diesem Zusammenhang muss ich Konrad Adenauer mal recht geben, als er wiederholt sagte: "Die Welt wird verrückt". Recht hatte er, der "Alte". Hut ab vor seiner Weitsicht (auch in Richtung USA). Von ihm hätte sich Madame Buchela (Ikone der Wahrsagerei in der ehemaligen Bundeshauptstadt in den 50-er und 60-er Jahren) eine dicke Scheibe abschneiden können.

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jowitt 17.02.2017, 21:06
7. @adieu2000

Zitat von adieu2000
Man mag zu den Russen stehen wie man will, aber das der IS soweit zurück gedrängt wurde isz ihr Verdienst, auch wenn es nur ein Nebeneffekt war bei der Unterstützung von Assad. Aber wie konnte es erst soweit kommen? Um so mehr sich die Anti Assad Allianz in Syrien engagiert hat und um so mehr Waffen an moderate Rebellen geliefert wurden, um so mehr konnte der IS an Einfluss gewinnen. Der ganze Kampf gegen die Achse des Bösen hatte nur einen Effekt, Destabilisierung und Chaos, Ausweitung des Saudischen und amerikanischen Einflusses in der Region. Angefangen bei den Lügen Geschichten über Greultaten den Iraker in Kuwaitischen Krankenhäusern als Legitimation für die amerikanische Invasion im im Irak.
Na ja. Das der IS weite Teile des Territoriums im Irak verlohren hat, ist wohl eher nicht der Verdienst der Russen, sondern eher auf die Luftunterstützung der Alliierten zu verdanken. Russland hat ja so gur wie gar nicht den IS angegriffen, sondern mal so eben eine Stadt dem Erdboden gleich gemacht. - Gleiche Taktik wie in Tschetschenien: Alles niederbomben, ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung.

Und was Sie zusätzlich ausblenden sind die Greueltaten der syrischen Regierung: Folter, Einkerkerung und Mord in tausendfacher Zahl. Zahlenmässig hat Assat weit mehr unschuldige Menschen auf dem Gewissen als die IS.

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Paul Lenz 18.02.2017, 00:22
8. @frankfurtbeat:

Das sind keine Gläubigen, sondern Terroristen. Die allermeisten Todesopfer von Muslimen sind schließlich selbst Muslime. Sie kämpfen und töten, weil es ihnen um Macht, Einfluss und Geld geht, wie es bei Kriegen fast immer üblich ist. Deshalb sind die dilettantischen Versuche von selbsternannten Koranspezialisten, die Motivation der Kämpfer anhand irgend einer herausgepickten Koransure erklären zu wollen, so lächerlich.

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