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Transnistrien: Wo Europas nächster Krieg droht
DPA

Russland unterstützt die von Moldau abgespaltene Republik Transnistrien mit Truppen, doch die Ukraine blockiert deren Versorgung. Moskau plant eine "Luftbrücke", die Bewohner des kleinen Landes fürchten den ersten Schuss.

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jkl21 05.06.2015, 13:25
20. Feindbild Russland

Warum wird hier immer wieder ein Feindbild Russland aufgebaut? Ich kenne Russen, ich kenne Leute, die mit Russen zusammenarbeiten und ich war selbst mehrmals dort. Die Menschen dort sind nicht unsere Feinde. Ich kann verstehen, wenn die ältere Generation noch andere Bilder im Kopf hat. Ich kann auch verstehen, das die Mächtigen auf allen Seiten um Ihre Positionen kämpfen. Aber wir sollten keine Eskalation herbeireden bzw. schreiben. Die schlimmste Nachricht heute kommt wohl mal wieder vom IS. Hier sollte die gesamte Welt Ihren Focus darauf haben.

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stonecold 05.06.2015, 13:26
21.

Es sind alle Komponenten für eine Wiederholung der Ereignisse von 2008 vorhanden:
- "Frozen Conflict"
- russische Friedenstruppen
- Michail Saakaschwili...

Hoffen wir, dass sich nicht das wiederholt, was bereits 2008 im Kaukasus vorgefallen ist:
russische Friedenstruppen in einer Frozen-Conflict-Region werden vom "Mutterland" angegriffen, was zu einer harten Reaktion aus Moskau führt.

Wer hat nochmal 2008 den Georgienkrieg durch einen nächtlichen Feuerüberfall auf eine Stadt vom Zaun gebrochen?

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Fürstcontact 05.06.2015, 13:29
22. tja

Zitat von emil_sinclair73
die Truppenversorgung verbieten lassen. Auch eine Sichtweise...
wenn die Versorgung über Ukrainisches Gebiert erfolgt haben sie das zu akzeptieren!

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partey 05.06.2015, 13:29
23. echt jetz?

Der Poroschenko hat den Saakaschwili, als Gouverneur eingesetzt?
Der Saakaschwili der den Russen angegriffen hat und dann ganz laut nach westlicher Hilfe schrie, derselbe Mann der sein Land -angeblich- um Millionen Dollar betrogen hat? Kann doch nur ein Witz sein?!

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Heinrich_Hoert 05.06.2015, 13:31
24. Da stimme ich Ihnen zu

Der Artikel hebt sich positiv von den Artikeln anderer Redakteure ab.
Es ist ja nicht ganz unwichtig, zu erfahren, welcher Ganove von den Machthabern in Kiew in Odessa eingesetzt wurde.
Streiten kann man sich darüber, wie weit die Einzelmeinung einiger Generale vom Generalstab und der militärischen Führung geteilt wird.

Dazu fehlt mir zugegebener Maßen der zugang zu den Seiten des russischen Generalstabs ich fürchte das gilt auch für den Redakteur des Artikels.

Es gilt abzuwarten wie die Berichterstattung entwickelt.
Gut ich betreibe nun auch Kaffeesatzleserei, aber ich könnte mir vorstellen, das die ukrainischen Machthaber hier ein gefährliches Spielchen veranstalten, um zu Testen wie weit man Rußland reizen kann den Beistandspakt zu erfüllen und auf ukrainischem Gebiet die Bedingungen für die Durchführbarkeit der Aktion herzustellen.

Um dann im Gegenzug die militärische Unterstützung der NATO Berater und der Truppen zu erhalten in einem Krieg gegen Rußland.
Sollten die Machthaber der Ukraine das wollen, Denke ich wird die NATO nicht drauf eingehen.
Den auch in Brüssel wird man woll keinen offenen Krieg mit Rußland und China haben wollen. Ein verdeckter mit Söldnern auf beiden Seiten immer gerne.
Aber das ist ja auch was anderes

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thomas_gr 05.06.2015, 13:36
25.

Das war meine Befürchtung bei der Ernennung Saakiaschwilis. Der wird dieses lodernde Feuer entzünden. Nur dafür wurde er ernannt und im Eilverfahren Ukrainischer Staatsbürger. 2008 hatte er eine Invasion befehligt und als die ersten russichen Militärbeobachter ermordet wurden, das Eingreifen Russlands provoziert. Nicht zuletzt ist es auch nicht überraschend, dass keine Woche nach seiner Ernennunh Transnistrien auf einmal Thema in den deutschen Medien wird. Österreichische Medien haben hier schon viel früher so eine Befürchtung geäußert, ohne die Protagonisten mit unsachlichen Adjektiven zu belegen (z.B. Schnauzbärtig)

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geschwafelablehner 05.06.2015, 13:37
26. Blockade

was wäre eigentlich passiert, wenn bei der Blockade von Westberlin 1948 auch noch der Luftraum gesperrt worden wäre? Hätten sich das die Westmächte gefallen gelassen, oder wäre das der Auftakt zu militärischen Auseinandersetzungen geworden?
Soll ein solches Scenario jetzt geschaffen werden?

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infonetz 05.06.2015, 13:38
27.

Transnistrien: Wo Europas nächster Krieg droht
Das ist Falsch!
Transnistrien: Wo Russlands nächster Krieg droht

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eternalchii 05.06.2015, 13:41
28.

Zitat von Heinrich_Hoert
Gut ich betreibe nun auch Kaffeesatzleserei, aber ich könnte mir vorstellen, das die ukrainischen Machthaber hier ein gefährliches Spielchen veranstalten, um zu Testen wie weit man Rußland reizen kann den Beistandspakt zu erfüllen und auf ukrainischem Gebiet die Bedingungen für die Durchführbarkeit der Aktion herzustellen.
Sie glaube ernsthaft, dass die Ukraine dass russische Militär nur ausgrenzt, weil man einen Krieg provozieren will? Wie kann man bitte so verblendet sein? Haben Sie denn wirklich gar keine Ahnung, was Russland grade mit der Ukraine anstellt?

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rgw_ch 05.06.2015, 13:41
29. Poroschenko

"Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sieht in der russischen Truppenpräsenz an der Südwestflanke seines Landes "eine Bedrohung". Er kündigt an, er werde "die Interessen ukrainischer Bürger überall verteidigen, auch in Transnistrien."

Hört hört. Der Hüter des Völkerrechts hat gesprochen. Man stelle sich mal vor, Putin würde Analoges von sich geben.

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