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Treffen mit Putin: Poroschenko nährt Hoffnungen auf Friedensplan
DPA/ EPA/ RIA NOVOSTI

Bahnt sich eine diplomatische Lösung im Ukraine-Konflikt an? Poroschenko hat in Minsk Hoffnung auf einen Friedensfahrplan genährt - Putin will ihn dabei unterstützen. Eine Waffenruhe allerdings müsse Kiew mit den Separatisten aushandeln.

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MatthiasSchweiz 27.08.2014, 00:52
1.

Die Ukraine ist eh bald am Ende. Keine Kohle mehr (bald nicht einmal für wirkliche Kohle), die Kredite, die sie braucht, bekommt sie nicht (selbst die zugesagen des IWF werden verzögert) - ich würde sagen, der jetzige "Präsident" wird sich bald verziehen müssen, der Osten wird sich vom Westen abspalten. Tja, hätte man doch das Angebot der Russen von 15 Milliarden Krediten angenommen... Und viele, die damals noch für den Sturz von Janukowitsch gewesen sind, werden sich frierend und hungernd im Winter wünschen, er wäre noch da.

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bertholdalfredrosswag 27.08.2014, 01:03
2. Das blutige Spiel

Poroschenko hatte doch vor Anfang seiner Regierung öffentlich zugesagt den Ostukrainern in ihrer Forderung gehör zu schenken. Warum wohl tut er sich so wahnsinnig schwer dieses Versprechen einzulösen? Will er nun Putin dahin bringen diesem den schwarzen Peter zuzuschieben als ob Putin diesen Krieg und dessen Beendigung zu verantworten hätte. An Putins Stelle würde ich genauso reagieren. Dass er der russischstämmigen Bevülkerung seine Hilfe gibt hat er nie in Zweifel gelassen. Das hätte Poroschenko einkalkulieren müssen. Er tat es nicht und das war dumm von ihm. Wenn es nicht ist, dass auch er nur eine Figur in dem Spiel der zwei Wirtschaftsblöcke ist.

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mundi 27.08.2014, 01:07
3. Friede und Wohlstand

Jede Verhandlung, jedes Gespräch ist besser als ein Schuss.
Es ist doch zu hoffen, dass zu mindestens im zivilisierten Europa die Gewalt keinen Platz mehr haben wird.
Wir haben ja ein Gericht in Den Haag, wir haben die UNO und wir haben gut bezahlte Politiker, die für ihre Völker Verantwortung tragen.

An Gewalt sind überall nur die Rüstungslobbyisten interessiert. Sie gehen wegen des Profites wörtlich über Leichen.

Wünschen wir uns in der föderalen Ukraine Friede und Wohlstand.

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behr22 27.08.2014, 01:18
4.

Solange die Separatisten nicht die Waffen niederlegen oder sie von der ukrainischen Arme besiegt werden kann es keine Frieden und wenn Russland nicht die quasi direkte Unterstüzung der Separatisten einstell kann das noch länger dauern

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thinking_about 27.08.2014, 03:14
5. Falls wirklich

läßt sich in gegenseitigem Einvernehmen der Konflikt lösen, falls nicht Einwirkungen von Außen einwirken.

Nach der Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU ist die Ukraine laut Präsident Poroschenko bereit, alle Fragen im gegenseitigen Handel mit den Partnern in der GUS zu regeln.

Es sei notwendig, die rechtliche Basis der Gemeinschaft (Unabhängiger Staaten) den neuen Bedingungen anzupassen – auch durch den Abschluss neuer sektoraler Abkommen –, um Handelsschranken zu vermeiden, sagte Poroschenko am Dienstag beim Gipfel in Minsk. Er sei überzeugt, dass es alle notwendigen Voraussetzungen dafür gebe.

In der weißrussischen Hauptstadt finden Verhandlungen zwischen den Präsidenten der Mitgliedsländer der Zollunion: Wladimir Putin, Nursultan Nasarbajew und Alexander Lukaschenko sowie dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko und der EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton statt.

Union von Russland, Weißrussland und Kasachstan

Um das Entstehen gegenseitiger nicht-tarifärer Handelsbarrieren „infolge der Implementierung des EU-Assoziierungsabkommens durch die Ukraine oder aber im Kontext der Gründung einer eurasischen Wirtschaftsunion“ zu verhindern, ist es laut Poroschenko erforderlich, einen ständigen Beratungsmechanismus zu entwickeln, um die Positionen aufeinander abstimmen zu können.

„Dieser Prozess könnte übrigens durch bilaterale Beratungsmechanismen ergänzt werden. Die Ukraine ist offen dafür. Wir sind bereit, alle Problemfragen des gegenseitigen Handels zu bereinigen“, betonte Poroschenko. Dieser Prozess müsse “nur auf pragmatischer Ebene“ verlaufen und dürfe auf keinen Fall „Teil einer politischen Druckausübung“ werden, so der ukrainische Präsident.

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SichtausChina 27.08.2014, 03:20
6. Russische Sanktionen zeigen Wirkung

Der Westen macht endlich Druck auf die Ukraine, eine diplomatische Lösung mit den Aufständischen zu suchen. Als der Westen schon meinte, Russland besiegt zu haben mit Sanktionen und Drohkulissen, da schlug die Falle zu (einmal mehr, wie alle ca. 100 Jahre). Die Russischen und eigenen Sanktionen haben die wirtschaftlichen Aussichten Deutschlands massiv getrübt, und schon wird die Berichterstattung weniger anti-Russisch und ausgewogener. Dies ist wohl Vorbereitung, Poroschenko zu einer friedlichen Lösung zu zwingen ohne westliche Wähler zu verärgern.

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thinking_about 27.08.2014, 03:25
7. Es muß dringend einen Waffenstillstand geben

sonst hören diese Kämpfe nicht auf und fordern nur mehr Blutzoll.

Die Volkswehr der nicht anerkannten „Donezker Volksrepublik“ (DVR) im Osten der Ukraine hat bei einer groß angelegten Offensive südöstlich von Donezk laut übereinstimmenden Angaben von beiden Konfliktparteien eine große Truppengruppe der Regierungsarmee in einen Kessel getrieben. Die DVR-Führung forderte die eingeschlossenen Einheiten zur Kapitulation und Waffenabgabe auf und bot ihnen im Gegenzug Sicherheitsgarantien an.

Nach Angaben der Volksmilizen sind der Stab des 8. ukrainischen Armeekorpses, drei mechanisierte Brigaden, eine luftbewegliche Brigade sowie die Freiwilligenbataillone Ajdar, Donbass, Schachtjorsk, Asow und Dnjepr in einen Kessel geraten.

„Wir garantieren allen Offizieren und Mannschaften, die den Widerstand aufgeben, Leben und Sicherheit“, erklärte der Regierungschef der „Donezker Volksrepublik“, Alexander Sachartschenko, am Dienstag.

„Jene Armeeangehörigen, die freiwillig aufgeben und versprechen, weder gegen die Donezker Volksrepublik noch die Lugansker Volksrepublik mehr zu kämpfen, werden dem ukrainischen Komitee der Soldatenmütter, oder ihren Angehörigen übergeben werden und nach Hause zurückkehren können.“
Wenn die Kapitulation verweigert werden sollte, würde die Armee der DVR die Kamphandlungen gegen die eingeschlossenen Einheiten fortsetzen, drohte Sachartschenko. Die Verantwortung für die Opfer würde dann bei den ukrainischen Generalen liegen.

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SichtausChina 27.08.2014, 03:25
8. Russische Sanktionen zeigen Wirkung

Der Westen macht endlich Druck auf die Ukraine, eine diplomatische Lösung mit den Aufständischen zu suchen. Als der Westen schon meinte, Russland besiegt zu haben mit Sanktionen und Drohkulissen, da schlug die Falle zu (einmal mehr, wie alle ca. 100 Jahre). Die Russischen und eigenen Sanktionen haben die wirtschaftlichen Aussichten Deutschlands massiv getrübt, und schon wird die Berichterstattung weniger anti-Russisch und ausgewogener. Dies ist wohl Vorbereitung, Poroschenko zu einer friedlichen Lösung zu zwingen ohne westliche Wähler zu verärgern.

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thinking_about 27.08.2014, 03:58
9. Jetzt ist Eigeninitiative gefordert

den aufgestauten Konflikt stringent anzugehen.

>>Bahnt sich eine diplomatische Lösung im Ukraine-Konflikt an? Poroschenko hat in Minsk Hoffnung auf einen Friedensfahrplan genährt - Putin will ihn dabei unterstützen. Eine Waffenruhe allerdings müsse Kiew mit den Separatisten aushandeln.

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