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Trotz Wahlpleite - May will neue Regierung bilden
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In Kürze will sie offenbar bei der Queen vorsprechen: Die britische Premierministerin Theresa May plant trotz der herben Wahlniederlage, die neue Regierung anzuführen.

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fabiofabio 09.06.2017, 11:23
1. Äh..

diejenige Partei mit den meisten Sitzen bildet die Regierung.
Wieso sollte sie nicht als Erste eine Regierung zu bilden versuchen?

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henry.miller 09.06.2017, 11:25
2.

Das war klar...aber stärker geht sie jetzt nicht in die Brexit-Verhandlung. Ein Desaster für sie. Vorher brauchte sie die Unterstützung der eigenen Partei, jetzt die Dritter
Die May steht allein, besser wirds nicht.

Die Engländer haben offenbar noch andere Themen als den Brexit.
Cameron hatte doch gezeigt, wie man es nicht machen sollte. Hätte sie mal besser daraus gelernt.

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Shoxus 09.06.2017, 11:25
3. Ähm

ist das nun verwunderlich? Ihre Partei ist ja auch stärkste Partei. Oder läuft das bei denen irgendwie anders?

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Haarfoen 09.06.2017, 11:28
4. oh je ...

Krass mit anzuschauen, wie die Generation von Frau May das Empire demontiert. Ich leide mit der jüngeren Generation, die progressiv und loyal hinter Europa steht ... vielleicht birgt das Ergebnis aber auch eine Chance - die Karre wird jetzt so an die Wand gefahren, dass Phoenix aus der Asche aufsteigen kann.

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zeisig 09.06.2017, 11:31
5. Ja hoffentlich,

...was denn sonst ?

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epiktet2000 09.06.2017, 11:33
6. Überzogen!

Das Wahlergebnis sollte ein Warnzeichen für die herrschenden Regierungen Europas sein. Eine sozialdemokratische Partei mit einem klaren, linken Profil. Dann werden die rechten Parteien an die Wand gedrückt, und noch fehlen Prozente für einen Wandel. Aber deutlich wird: Immer mehr Menschen erkennen die Unerträglichkeit des neokonservativen und neoliberalen Systems. Ein Linksruck in den Staaten Europas und aus der europäischen Idee könnte noch etwas werden.

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Armin2 09.06.2017, 11:36
7. Warum ist das überraschend?

"Theresa May plant trotz der herben Wahlniederlage, die neue Regierung anzuführen". Ja und? Ist ihre Partei nicht die stärkste Kraft? Natürlich nimmt sie die Regierungsbildung in der Hand, egal wie viel Prozentpunkte ihre Partei verloren hat. Das spielt doch für den Auftrag der Regierungsbildung überhaupt keine Rolle. Ich kann mich nicht erinnern, dass der zweitplatzierte jemals den Bundeskanzler gestellt hätte. Beim Spiegel ist wieder mal verkehrte Welt angesagt.

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Kitu 09.06.2017, 11:36
8. Good job!

Das hat sie ja klasse gemacht. Vorgezogene Wahlen mit dem Ergebnis so richtig Plätze verloren zu haben. Tolles Beispiel, wie Politiker Geld verbrennen. Ist ja nicht Ihres sondern das der Briten.
Anstand und Stil sind doch so vornehme, englische Tugenden. Sie sollte einfach still beiseite treten und jemand anderen and Ruder lassen.

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neurobi 09.06.2017, 11:38
9.

Es gab schon Regierungen mit weniger Wählerstimmen aber mit eigener Sitzmehrheit im Parlament.
Liegt an der britischen Wahllotterie, äh Wahlsystem.
Es scheint ein Angelsächsische Vorliebe zu sein, dass man sich gern Regierung regieren lässt, die weniger Stimmen haben.
Schaut man auf die Prozente, müsste es eine andere Regierung geben.

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