Forum: Politik
Trump nach dem Massenmord in Las Vegas: Ein "Heldentreffen"
AFP

Donald Trump reist nach Las Vegas, um die Opfer des Massakers zu ehren. Doch über das Problem der Waffengewalt will der US-Präsident nicht sprechen. Auch in Washington tut sich nur wenig.

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steingärtner 05.10.2017, 06:38
1. Was für ein Land

Was für eine Gesellschaft.
Was für ein Staatschef.

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joG 05.10.2017, 07:12
2. Es wäre schon sinnvoller....

....sich mit dem Thema auseinanderzusetzen als lediglich die Position der Demokraten selectiv zu übernehmen, weil sie den eigenen Gewohnheiten und Emotionen entspricht. Es ist halt schon ein Verfassungsrecht der Bürger, die ängstlichen Monarchen und Diktatoren in Europa früh schon auf diesem Kontinent tilgten.

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philosophus 05.10.2017, 07:40
3. Abhängigkeit = Unterordnung ...

SPON: "Trump, der früher mal für Waffenkontrollen war, ist nun dezidiert dagegen - seit die US-Waffenlobby NRA seinen Wahlkampf mit mehr als 30 Millionen Dollar mitfinanzierte". ===>> Damit ist alles gesagt. Die US Waffenlobby hat durch das Geld Trumps unabhängiges Regieren gekauft. Wer abhängig ist, kann nicht frei reden und nicht frei handeln. So ist es: Abhängigkeit ist heiser, wagt nicht laut zu reden. Ohne die Verschärfung der Waffengesetze, kõnnen wir in der Zukunft eine Wiederholung von Las Vegas erwarten, denn allerlei Verrückte wird es immer geben. Wenn Obama es nicht geschaft hat, die Waffengesetze zu ändern kõnnen wir es unter Trump auch nicht erwarten. Seine Lippen bleiben zu und wenn die Lippen fort sind so frieren die Zähne. Nochmals: Trump ist von seinem Geldgeber abhängig und es ist bekannt dass man die Hand die einen füttert, nicht beißen kann... Also gut, dann schiesst mal weiter, ihr... Helden...

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kajoter 05.10.2017, 07:54
4.

Zitat von brathbrandt
... hat so seine Tabus. Unsere Medien brauchten auch vier Tage, um über Köln zu schreiben. Merkel hat nie den Weg zu den Opfern gefunden. Da hat Trump mehr Charakter.
Wahren Sie bitte die Maßstäbe. Fast 50 Ermordete und 500 Verletzte lassen sich kaum mit den Ereignissen von Köln vergleichen.
Dass sich Frau Merkel nicht gerade als empathischste Politikerin präsentiert, steht auf einem anderen Blatt. Dass Sie aber diese grauenvolle Tat in Vegas dazu nutzen, simples Merkel-Bashing zu betreiben, ist schäbig.

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omanolika 05.10.2017, 07:59
5. Freie Bahn...

Trump lässt pietätvoll Zeit verstreichen,
und stellt damit ja präzise die Weichen,
eben für das Vergessen der Diskussion,
die längst überfällig ist, in der US-Nation...

Die Waffengesetze ändert man sicher nicht,
denn Trump steht bei der NRA in der Pflicht,
und in dieser Hinsicht hält der Donald Wort,
auch, wenn das die Bahn ebnet für manchen Mord...

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nomac 05.10.2017, 08:03
6. Helden?

Wo sind dort Helden? Helden haben ein Ziel, nämlich das Gute zu bewahren oder wiederherzustellen. Aber das ist strukturell unmöglich: In den USA regiert die organisierte Sinnlosigkeit mit bürgerkriegsähnlichen Konsequenzen. Good night and good luck.

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Atheist_Crusader 05.10.2017, 08:07
7.

Zitat von brathbrandt
Jedes Land hat so seine Tabus. Unsere Medien brauchten auch vier Tage, um über Köln zu schreiben. Merkel hat nie den Weg zu den Opfern gefunden. Da hat Trump mehr Charakter.
Nein, hat er nicht. Denn es geht ihm nicht um die Opfer, sondern nur um die Selbstinszenierung.

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RenegadeOtis 05.10.2017, 08:08
8.

Zitat von joG
Es ist halt schon ein Verfassungsrecht der Bürger, die ängstlichen Monarchen und Diktatoren in Europa früh schon auf diesem Kontinent tilgten.
Ich halte es für zweifelhaft, ob 4 Dutzend auf vollautomatische Sturmgewehre umgebaute Waffen vom 2. Verfassungszusatz so abgedeckt sind oder auch nur ansatzweise dem Geist dieses Verfassungszusatzes entsprechen.

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frenchie3 05.10.2017, 08:08
9. Mit 30 Mio die Wahl finanziert?

Es gibt Gegenden in dieser Welt wo man so etwas Bestechung nennt. Übrigens, von wegen Moralkompass vorgeben: macht man doch un Washington. Sie müssen Moral nur definieren

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