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Trumps neuester Minister: Dr. Lobhudel erbt das 200-Milliarden-Ministerium
AFP

Als Leibarzt des Präsidenten ist Ronny Jackson vor allem mit Elogen über Trumps Gesundheitszustand aufgefallen. Nun soll er das wichtige Veteranenministerium führen. Seine Qualifikation: Er war beim Militär.

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Knackeule 29.03.2018, 18:36
1. Bei uns nicht

Empörend, dass in der Trump-Administration Spitzenpositionen nicht nach Qualifikation, sondern nach dem Nasenfaktor besetzt werden. Gottseidank ist das in der deutschen und der EU-Politik ganz anders. Hier zählt nur die Spitzenqualifikation und nix anderes, oder etwa nicht ?

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bloodyhell 29.03.2018, 18:41
2. Der Rausschmiss der Woche

Echt toll, jede Woche ein Rausschmiss! Wer ist der nächste? Reality Show pur !
Also unterhaltsam ist er, der Trampel aus dem weißen Haus :-)

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dw13 29.03.2018, 18:41
3. Persönlicher Leibarzt

Jackson wurde von Präsident Obama in das Weiße Haus berufen. Da von "Trumps persönlichem Leibarzt" zu sprechen, ist schon lustig. Und wenn es um die nötige Qualifikation für Ministerposten geht, sollte einen, gerade in Deutschland, eigentlich nichts mehr schockieren.

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conocedor 29.03.2018, 18:55
4. Ist das irgendwo anders?

"Aber reicht das auch, um das Veteranenministerium zu leiten?"

Wo ist das Problem?

Hierzulande reicht eine Approbation als Ärztin ja auch, um später das Verteidigungsministerium zu leiten.
Und dass eine Berufsbiographie mit Stationen lohnabhängiger Tätigkeit oder überhaupt rudimentäre Kenntnisse der Arbeitswelt Voraussetzung wären, um später als Bundesarbeitsminister(in) zu reüssieren, ist ebenso nicht bekannt.

Auch für das Fortkommen in der hiesigen Bundespolitik sind Netzwerke, Beziehungen und Loyalitäten allemal förderlicher als nur eine ausgewiesene Qualifikation für das betreffende Fachgebiet.

Zumindest unter diesem Aspekt muss auf Trumps Personalpolitik also nicht so hochnäsig herabgeblickt werden.

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zynik 29.03.2018, 19:21
5.

Zitat von Knackeule
Empörend, dass in der Trump-Administration Spitzenpositionen nicht nach Qualifikation, sondern nach dem Nasenfaktor besetzt werden. Gottseidank ist das in der deutschen und der EU-Politik ganz anders. Hier zählt nur die Spitzenqualifikation und nix anderes, oder etwa nicht ?
Nene, Trump spielt da wirklich in einer eigenen Liga. Was da jetzt an geballter Inkompetenz im Weißen Haus sitzt, sowas muss man erstmal zusammen kriegen.

Und die besondere Pointe: Gewählt wurde diese ehrenwerte Gesellschaft von den "drain the swamp"-Brüllern, die es dem Establishment mal so richtig zeigen wollten. Sad.

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Fuscipes 29.03.2018, 19:46
6.

Zitat von conocedor
"Aber reicht das auch, um das Veteranenministerium zu leiten?" Wo ist das Problem? Hierzulande reicht eine Approbation als Ärztin ja auch, um später das Verteidigungsministerium zu leiten. Und dass eine Berufsbiographie mit Stationen lohnabhängiger Tätigkeit oder überhaupt rudimentäre Kenntnisse der Arbeitswelt Voraussetzung wären, um später als Bundesarbeitsminister(in) zu reüssieren, ist ebenso nicht bekannt. Auch für das Fortkommen in der hiesigen Bundespolitik sind Netzwerke, Beziehungen und Loyalitäten allemal förderlicher als nur eine ausgewiesene Qualifikation für das betreffende Fachgebiet. Zumindest unter diesem Aspekt muss auf Trumps Personalpolitik also nicht so hochnäsig herabgeblickt werden.
Da kann ich Ihnen nur zustimmen, aber mich treibt derzeit die Frage um, wer haftet bei einer ärztlichen Fehldiagnose?

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sanchopansa 29.03.2018, 19:49
7.

Zitat von Knackeule
Empörend, dass in der Trump-Administration Spitzenpositionen nicht nach Qualifikation, sondern nach dem Nasenfaktor besetzt werden. Gottseidank ist das in der deutschen und der EU-Politik ganz anders. Hier zählt nur die Spitzenqualifikation und nix anderes, oder etwa nicht ?
Wir haben in D ein parlamentarisches System, das die Ministeriumsvergabe wenigstens nach Parteizugehörigkeit regelt.
Ihre Annahme, dass ein Leibarzt der deutschen Kanzlerin oder des Bundespräsidenten ein großes Ministerium übernehmen könnte, ist völlig falsch. Diese Handhabung kennen wir eher aus autokratischen Systemen. Putin macht sowas. Erdogan auch. Viele andere, denen kein demokratisches Parlament vor der Nase sitzt, wahrscheinlich auch.
Aber ich vemute mal, dass Sie lediglich zum Ausdruck bringen wollten, dass das nach Ihrer Meinung schon in Ordnung sei. Ihr Vergleich ist trotzdem falsch.

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sanchopansa 29.03.2018, 20:01
8.

Zitat von dw13
Jackson wurde von Präsident Obama in das Weiße Haus berufen. Da von "Trumps persönlichem Leibarzt" zu sprechen, ist schon lustig. Und wenn es um die nötige Qualifikation für Ministerposten geht, sollte einen, gerade in Deutschland, eigentlich nichts mehr schockieren.
Wer redet von Qualifikation! Hat doch offenbar gereicht, dem Präsidenten geistige und körperliche Fitness zu attestieren.
Wer sowas macht, wird reich belohnt. Autokratenverhalten - ich sag's immer wieder.

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oldman2016 29.03.2018, 20:06
9. Peinliches Geschreibe

Die Maßeinheit für Qualifikation ist das sogenannte "Dobrindt". Der war Bundesverkehrsminister. Die Älteren erinnern sich. Im Vergleiche zu Dobrindt ist der Leibarzt von Barack Obama und seinem Nachfolger eindeutig überqualifiziert.

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