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Türkischer Minister zum Streit um Incirlik: "Wenn die Deutschen gehen wollen, ist das
AFP

Berlin solle aufhören, sein Land herablassend zu behandeln: Der türkische Außenminister hat auf die Kritik am Besuchsverbot in Incirlik reagiert. Den Abzug der 260 Soldaten werde Ankara "nicht behindern".

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hugetin 18.05.2017, 11:10
1. Zypern

Statt nach Jordanien wäre eine Verlegung der Truppen nach Zypern die bessere Antwort auf die ständigen Provokationen aus Ankara.

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harms 18.05.2017, 11:12
2. Na bitte,

das ist doch mal ne klare Aussage des Erdogan Vasallen: der Abzug wird nicht behindert.
Also: nix wie weg aus Incirlik, bevor es sich der Sultan anders überlegt. Schnelle Lösung ohne Streß.

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Graphite 18.05.2017, 11:13
3. höflicher Ruaswurf?

darf das als höflicher rauswurf gewertet werden? Natopartner haben ein Recht darauf Ihre Truppen auf den Nato-Stützpunkten zu besuchen. dieses Recht wurde nun zum wiederholten male verwehrt. ich finde es gut, dass wir uns mit den USA über dieses Verhalten abstimmen wie es weiter geht. Der Abzug sollte als letztes Mittel in Erwägung gezogen aber nicht ausgeschlossen werden!
Wenn die Sultanregierung in der Türkei so weiter macht isolieren sie sich vollständig. die versprochenen Investoren bleiben ja jetzt schon weg!

Aber eine sarkastische Gegenfrage muss erlaubt sein: Wenn deutschtürken in Ihre heimat fahren und Deutschland verweigert Ihnen die Wiedereinreise nach Deutschland schreit dann der Sultan auch nach Gerechtigkeit?

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Analog 18.05.2017, 11:15
4. Soldaten abziehen,

fertig und dann nicht auf jede Provokation reagieren. Die Türken entfernen sich dem Westen, schade eigentlich, aber wenn die das so wollen, dann haben wir das zu akzeptieren. Wird vielleicht auch mal wieder anders...

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archivdoktor 18.05.2017, 11:15
5. In Ordnung!

Ist doch okay! Die Bundeswehr zieht sich aus Incirlik zurück und die Welt dreht sich weiter....Es war ein Fehler, die BuWe auf Bitten der Türken dorthin zu schicken so etwas ist immer mit Risiko verbunden, vor allem bei so "sensiblen" Staatsmännern wie Erdogan.
Auf der anderen Seite sollte man sich nicht überall einmischen - egal ob TR, Russland, USA, Österreich oder Ungarn. Die Welt sollte nicht am deutschen Wesen genesen.....Wir haben gebug Probleme im eigenen Land - und man sollte die anpacken und alle anderen Länder in Ruhe lassen!

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Kanalysiert 18.05.2017, 11:16
6. Korrekt erkannt, es ist unsere Sache.

Wem wir Asyl gewähren, ist in der Tat unsere Sache und ich finde es absolut richtig, dass man willkürlich Beschuldigte hier erstmal schützt und willkommen heisst.
Denn es kann nicht sein, dass wir uns von den immer diktatorischer regierenden Türken am laufenden Band beleidigen und erpressen lassen.
So traurig das für die friedliebenden und demokratisch denkenden Türken ist, können wir uns das nicht länger bieten lassen.
In der Türkei als auch bei den hier lebenden türkischen Mitbürgern muss das Bewusstsein steigen, was durch die Entscheidungen ihrer Regierung für Konsequenzen auf das Land zukommen, damit sich vielleicht besinnen und für einen Richtungswechsel einstehen.

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pluuto 18.05.2017, 11:17
7. klare Worte

schön langsam kapiert es jetzt auch die deutsche Regierung. Obwohl, man könnte ja nochmal nachfragen.

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Dastapfereschweißerlein 18.05.2017, 11:22
8. das passt

Wieder ein unabhängiger weniger im Lande. Ich glaube das passt Erdogan ganz gut ins Konzept. Je weniger "Fremde" in der Türkei sind desto geringer die Chance das die eine oder andere Unterstützung des IS aufgedeckt wird.

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Gmorker 18.05.2017, 11:22
9. Betteln?

Wer bitte hat auch nur ansatzweise von der Türkei erwartet, das sie betteln, das die deutschen Soldaten dort bleiben? Alles was erwartet wird und wurde, ist das die regelmäßigen Besuche der deutschen Politiker nicht ständig in kindischer Art und Weise behindert werden. Man könnte genausogut sagen, das Deutschland nicht darum betteln muss, die Soldaten dort stationiert zu lassen oder sie besuchen zu dürfen. Im Falle eines deutsch-türkischen Journalisten mag diplomatisches "betteln" angesagt sein, aber nicht in militärischer Zusammenarbeit.

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