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Türkisches Militär in Syrien: Bleibt Erdogan stur, wird es fürchterlich
AP

Die Militäroffensive der Türkei in Syrien stockt. Präsident Erdogan kündigt eine Ausweitung der Kämpfe an - und riskiert damit eine humanitäre Katastrophe.

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werder11 13.02.2018, 17:45
1. man müßte diese herrschaften

wie erdogan, die einfach immer nur anordnen, die ein ganzes volk vor die hunde gehen lassen für ihre ganz persönlichen zwecke, die mit dem wohl des landes überhaupt nichts zu tuen haben, mit vorgehaltener mp zwingen, sich selbst in die vorderste front zu stellen, um die kurden zu bekämpfen, aber das volk und seine soldaten saugen alles auf und gehorchen, was diese korrupte großschnauze ihnen befiehlt!

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hans.rueckert 13.02.2018, 17:49
2. Wie teuer wird der Flüchtlingspakt ?

Wird Deutschland, wird die EU JEGLICHES Machtgehabe von der Türkei tragen wollen - auch die Aufgabe menschlichen Miteinanders und Respekt des Völkerrechts? Wird Deutschland, wird die EU tatenlos mitansehen wollen, wenn im Mittelmeer in Gewässern der EU (Griechenland/Zypern) durch die Türkei Probebohrungen durch Militäreinsatz untersagt werden?

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Tolotos 13.02.2018, 17:50
3. Erdogan will die Türkei wohl in ein europäisches Nord-Korea verwandeln!

Er scheint zu testen, wie weit ihn seine sogenannten Verbündeten gehen lassen, und das Völkerrecht scheint ihn auch nicht sonderlich zu interessieren.

Aber wo Ist der europäische Trump, der ihm die Grenzen zeigt. Bisher scheint Europa ihm eher Narrenfreiheit zu gewähren!

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pragmat 13.02.2018, 17:50
4. YPG und IS

Die YPG braucht nur die Gebiete zu räumen, die sie vom IS erobert hat, damit die arabischen Flüchtlinge in der Türkei wieder in ihre Städte und Dörfer zurück kehren können. Deren Kämpfer heißen Freie Syrische Armee, die bekanntermaßen gegen das Regim von Assad Widerstand leistet. Assad nennt sie islamistische Terroristen. Die mehr sekularen Kurden der YPG sind ihm lieber, weil die stillhalten.

Das dürfte wohl auch den "Freunden Syriens" bekannt sein, die seinerzeit die Syrer auf Konferenzen in London und Paris so eifrig im Arabischen Frühling aufmunterten. Nun, es war bei Zurufen geblieben und die FSA bekam keine Waffen, um sich gegen denIS zur Wehr zu setzen, als die kamen

Möglicherweise kommt auch das Gedächtnis in Berlin zurück und warum man den USA zuliebe auf die YPG setzte statt auf die FSA..

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joG 13.02.2018, 17:51
5. Es hört sich nicht schön an....

....darf aber keinen wundern. Als Zeit war verhinderten wir effiziente Lösungen, weil es uns innenpolitisch zu brisant und finanziel zu teuer war. Steinmeier mahnte. So entwickelte sich ein Bürgerkrieg. Nun ist es unanständig zu klagen.

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butzibart13 13.02.2018, 17:51
6. Ein riesiger Flächenbrand

Hier wird gefährlich mit dem Feuer gespielt und da sind kleine Parallelen zu der Zeit bei uns vor ca. 80 Jahren. Die Türkei sollte das bleiben, was sie ist, nämlich die Türkei und nicht ein großosmanisches Reich. Aber scheinbar gibt es neben Erdogan genug verbohrte Leute, die dies wollen. NATO, die USA (wenn auch unter Trump) bis hin zur Weltgemeinschaft sollten entsprechend reagieren, damit diese merken, wir sind nicht gegen die Türkei, aber gegen diese Expansionspläne.

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GustavN 13.02.2018, 17:52
7.

Bei aller Euphorie über das langsame Vorrücken der türkischen Armee: Das türkisch-syrische Grenzgebiet ist bergig, aber Afrin selber liegt in der Senke. Sobald sich die Türken also durch das Gebirge gekämpft haben, sehe ich schwarz für die Kurden. Alles eine Frage der Zeit.

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kraijjj 13.02.2018, 17:53
8. Hmm

"Die türkische Regierung hat durchaus Recht, wenn sie darauf hinweist, dass die YPG ihrerseits in Nordwest-Syrien ein in Teilen autoritäres Regime errichtet und Araber gewaltsam vertrieben hat."

Nach anders lautenden Schilderungen kann man annehmen, das dort demokratischere Zuständen als in der Türkei herrschen.

Zitat aus einem Artikel in "Der Freitag"

"Zugleich nutzten die Bewohner Afrins Frieden und Stabilität, um den Prinzipien Geltung zu verschaffen, die innerhalb der kurdischen Region Rojava akzeptiert waren. Lokale Entscheidungen wurden an Nachbarschaftsversammlungen delegiert, an denen alle teilnehmen konnten. Nach dem Prinzip des „demokratischen Föderalismus“ entsendet jede dieser Versammlungen Delegierte an kommunale Räte. Während sonst in Rojava strikte Genderparität gilt, bei der jedes Amt zwei Inhaber – einen weiblichen und einen männlichen hat –, verfügen in Afrin Frauen über zwei Drittel der Ämter, was vielleicht weltweit einzigartig ist."

Und soweit ich weiß kämpfen in der SDF unter Führung der YPG auch christliche und arabische Minderheiten. Nun oder bald vielleicht gemeinsam gegen die einrückenden türkischen Truppen und die mit ihnen verbündeten islamistischen Milizen.

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dirk1962 13.02.2018, 17:54
9. Größenwahn gepaart mit Dummheit

zeichnet den Erdogan ja schon länger aus. Aber jetzt macht er sich endgültig zum Affen, wenn er den USA droht. Es wird hohe Zeit den Sultan in seine Schranken zu weisen. Knallharte Wirtschaftssanktionen der EU und der USA sollten für schnelle Ruhe sorgen. Schade das wir nur die feige Merkel haben, die nicht mal etwas dazu sagt. Einfach nur erhältlich.

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