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Überraschendes Bündnis im Irak: Kleriker Sadr und proiranischer Milizenführer Amiri s
REUTERS

Der schiitische Geistliche al-Sadr hat die irakischen Parlamentswahlen gewonnen. Im Wahlkampf hatte er noch einen Anti-Iran-Kurs verfolgt - nun macht er mit dem Statthalter Teherans gemeinsame Sache.

Markus Frei 13.06.2018, 09:23
1.

Zitat von stadtmusikant123
Ein schiitischer Geistlicher in der Regierung . Das ist definitiv ein Konstrukt a la Iran 2.0 - 3.0 wie auch immer . Aber definitiv eine Ausdehnung des iranischen Einflusses. Für Frieden wird das sicher nicht sorgen.
Sorry, aber der "schiitische Geistliche" al-Sadr ist der, welcher strikt gegen iranischen Einfluss ist, Amiri ist der Pro-Iranische Part. Ja, ich weis, das ist ziemlich verwirrend, aber in der Region ist nie etwas so wie es scheint.

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PeaceNow 13.06.2018, 10:44
2. Pragmatismus

denn über 2/3 der Iraker sind Schiiten und der Iranische Einfluss auf den Irak wird bestehen bleiben, nicht nur wegen der überwiegend selben Religion, sondern weil der Iran auch einer der größten irakischen Handelspartner und investoren ist, sowie großen Anteil an der Stabilisierung des Iraks und der Bekämpfung von Daesh geleistet hat.
Sadr ist und bleibt aber ein Nationalist, der den Iran zwar auch als Verbündeten, Freund und Partner ansieht, aber auf die irakische Unabhängigkeit und Souveränität pocht und kein Satelit Irans sein will.

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Heinrich52 13.06.2018, 11:44
3. Wie ich vorausgesehen habe

Wird der Präsident Iraks der Schiiute ist sich mit Iran verbündet. Irak wurde von Europäern und USA von der IS befreit und nun verliert man Irak an den Iran und sieht wie gefährlich der Iran ist und stetig seine Vormachtstellung auf Kosten ihres Volkes im Nahen Osten ausweitet. Aber unsere Politiker sind blind und sehen das nicht. Dank Trump wird durch Saudi Arabien und Israel unter mithilfe der USA verhindert.

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Heinrich52 13.06.2018, 11:52
4.

Zitat von Markus Frei
Sorry, aber der "schiitische Geistliche" al-Sadr ist der, welcher strikt gegen iranischen Einfluss ist, Amiri ist der Pro-Iranische Part. Ja, ich weis, das ist ziemlich verwirrend, aber in der Region ist nie etwas so wie es scheint.
Das hat al-Sadr taktisch so gemacht,um gewaält zu werden aber er ist Schiit hasst die Sunniten und übrigens sind liegen die Schiitischen Heiligtümer im Irak so wird er sich mit Iran verbünden. Der nächste Krieg ist vorprogrammiert. Man behauptet dass die Wahl im Irak manipuliert wurde und verlangt eine Neuauszählung aber man hat kurzerhand die Wahzettel verbrannt. Im Irak leben meist Sunniten und die werden sich gegen eine Verbindung mit dem Iran welcher der Erzfeind ist widersetzen.

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klmo 13.06.2018, 12:07
5.

Zitat von Heinrich52
Das hat al-Sadr taktisch so gemacht,um gewaält zu werden aber er ist Schiit hasst die Sunniten und übrigens sind liegen die Schiitischen Heiligtümer im Irak so wird er sich mit Iran verbünden. Der nächste Krieg ist vorprogrammiert. Man behauptet dass die Wahl im Irak manipuliert wurde und verlangt eine Neuauszählung aber man hat kurzerhand die Wahzettel verbrannt. Im Irak leben meist Sunniten und die werden sich gegen eine Verbindung mit dem Iran welcher der Erzfeind ist widersetzen.
Im Irak leben etwa 60% Schiiten und ca. 35% Schiiten.
Wenn ein schiitischer Geistlicher das gewählte politische Oberhaupt wird, dann ist die Nähe zum Gottesstaat Iran vorprogrammiert.
Solange Religion und Staat auch dort nicht getrennt sind, kann man alles vergessen.
Sollen die Iraker selbst damit klar kommen. Raushalten aus dem Vorderen Orient und machen lassen. Wer entsprechend wählt, der soll auch in eigener Regie mit den erwarteten Rahmenbedingungen klar kommen.

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cyberwatch1 13.06.2018, 13:31
6.

Zitat von Heinrich52
Wird der Präsident Iraks der Schiiute ist sich mit Iran verbündet. Irak wurde von Europäern und USA von der IS befreit und nun verliert man Irak an den Iran und sieht wie gefährlich der Iran ist und stetig seine Vormachtstellung auf Kosten ihres Volkes im Nahen Osten ausweitet. Aber unsere Politiker sind blind und sehen das nicht. Dank Trump wird durch Saudi Arabien und Israel unter mithilfe der USA verhindert.
Ist mir neu,von Europäern und den US Truppen befreit worden,wer hat ihnen denn das erzählt ?? Seit wann kämpfen denn Europäer im Irak ?
Die Schiiten haben den IS bekämpft, und die USA haben manchmal auch luftangriffe geflogen ,das war's. Trump,Saudi Arabien und Israel ?? Saudi's haben Geld aber mehr nicht,schon gar nicht den Mut für's Schlachtfeld,mit all Ihrer Ausrüstung und den Milliarden werden sie noch nicht mal mit dem Jemen fertig.Hr.Trump der Chaot hat er nicht schon genug angerichtet ?

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PeaceNow 13.06.2018, 14:31
7. @4 & 5

Eine ganze Menge Unsinn in nur zwei sehr kurzen Kommentaren.
Die Befreiung des Iraks von Daesh efolgte in erster Linie durch vom Iran unterstützte Schiitische Milizen, als die Irakische Armee noch massenweise weg rannte wie die Hasen, sowie druch massive Waffenhilfen aus Iran und Russland.
Auch der Wiederaufbau und Neugliederung der irakischen Armee geht zum Großteil auf iranische und russische Ausbilder und Berater.
Iran gefährlich?
Der Iran hat einen sehr großen Beitrag an Milliarden USD, Waffenhilfe, Humanitärhilfe, Ausbilder, Piloten, tausende Freiwillige und Söldner dabei geleistet den Irak und Syrien zu stabilisieren und Daesh zu besiegen.
Unsinn das Sadr die Sunniten hasst, denn er kooperiert mit diesen seit dem ersten Irakkrieg bis heute.
Ausserdem ist er Nationalist und betont stets Iraks Freiheit und Unabhängigkeit stärker als religiöse Unterschiede.
Noch größerer Unsinn das die mehrheit der Iraker Sunniten sind, da rd. 2/3 Schiiten sind.
Mit ein Grund warum nun in der Demokratie immer die Schiiten die Wahlen gewinnen.

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Informationsskeptiker 13.06.2018, 21:29
8. Sadr war NIE Antiran

Er will dass der Irak weder vom Iran noch von Saudi Arabien beherrscht wird.. Das verbindet ihn sicher nit seinem Koalitionspartner---der den IS bekämpfte und besiegte--das wäre nie ohne die iranischen Kämpfer gelungen---auch die USA arbeieten im Irak mit iranischen Truppen gegen IS zusammen.

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