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Ukraine-Konflikt: SPD warnt vor US-Waffenlieferungen an Kiew
DPA

Die SPD hat die angeblichen Pläne der US-Regierung, Waffen an Kiew zu liefern, scharf kritisiert. Ein solcher Schritt könne nur zu einer weiteren Eskalation führen. Unterdessen machen die Separatisten im Donbass mobil.

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wisdom 02.02.2015, 11:35
1. Danke an die SPD

dass hier endlich mal gegen diesen Wahnsinn Position bezogen wird!

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spon-facebook-10000521566 02.02.2015, 11:38
2.

Tagtäglich sterben unschuldige Ukrainer bei Angriffen der Putin-Banditen. Diese Angriffe finden weit weg von der vereinbarten Friedenslinie statt. So war es in Mariupol als 30 Zivilisten starben.

Wer jetzt Waffenlieferungen an die Ukraine verweigert, stellt sich an die Seite des russischen Aggressors. Ukraine braucht präzise Waffen, um Banditen zielgenau zu stoppen.

Wenn die russische Bevölkerung Druck auf Putin erhöht, kann er gestoppt werden. Dieser Druck wird sich erhöhen, wenn russischen Kräfte eine Niederlage erleiden.

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m.heusler 02.02.2015, 11:39
3. Weitere Eskalation?

dort sterben täglich Menschen durch russische Waffen. Nur zuschauen ist unterlassene Hilfeleistung liebe SPD. Distanziert euch erstmal von Schröder. Ihr seit in der Sache befangen.

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hanswurst66 02.02.2015, 11:43
4. wieso wird hier eigentlich immer noch von Separatisten geredet?

es dürfte doch mittlerweile völlig klar sein dass es sich um einen Krieg Russlands gegen die Ukraine handelt. Vor diesem Hintergrund sind die Äußerungen der SPD völlig daneben. Die Ukraine benötigt materiellen Beistand Europas. Sie erhält zwar militärische Hardware, aber momentan nur von Polen, Litauen und Serbien. Wird Zeit dass sich das "restliche" Europa auch mal engagiert.

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agathon68 02.02.2015, 11:43
5. Ach nee, die Separatisten machen mobil ...

... und die Ukrainer sollen sich nicht verteidigen dürfen! Was ist das für eine Moral? Und wozu haben die fast täglichen Appelle und Gesprächsangebote an Moskau und ihre Kettenhunde im Donbass geführt, außer zu sog. Vereinbarungen (wie Minsk), die am nächsten Tag schon wieder gebrochen wurden, wie durch den Raketenangriff auf Mariupol mit über 30 Toten und unzähligen Verletzten, der laut OSZE von den sog. Separatisten ausging? Es bleibt festzuhalten, dass die Ukraine Opfer russischer Aggression und Annexion ist und sich verteidigen können muss. Das ist als souveräner Staat ihr gutes, in der UNO-Charta verbürgtes Recht. Unsere lieben Sozialdemokraten (Steinmeier u. Co.) sorgen sich statt um das Opfer Ukraine viel lieber um den Aggressor Russland, der womöglich "destabilisiert" werden könnte. Dabei hat es Putin doch in der Hand, den Nachschub an Kämpfern und Waffen an die sog. Separatisten einzustellen, wodurch augenblicklich Frieden in der Ostukraine eintreten würde. Aber diese Option wagen sie nicht mal zu erwähnen, Putin könnte das ja übel nehmen. An sich müsste der UNO-Sicherheitsrat wegen völkerrechtswidrigen Angriffskriegs eine Aktion gegen Russland beschließen, was aber wie in vielen derartigen Fällen an Russlands Veto scheitern würde. Waffenlieferungen an die Ukraine sind daher eine erlaubte und gebotene Option, um Russland weiteres Vordringen in der Südukraine zu verleiden.

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kleeschen 02.02.2015, 11:44
6. Die SPD träumt...

...oder hängt am Moskauer Tropf. Wie kann man so naiv bzw. zynisch sein? Was haben denn die Verhandlungen seit fast einem Jahr gebracht? Über 5000 Tote. Daran sind auch Steinmeier, Mogherini und die anderen der Sozialistischen Internationale schuld (Gas-Gerd sowieso). Putin spricht von Anfang an die Sprache der Gewalt und der Eskalation. Was er braucht, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Schuss vor den Bug und eine blutige Nase. Dann wird der Polit-Rowdy ganz schnell seine Pläne ändern. Wenn man bei Steinmeier & Co. Angst vor dem russischen Atomschlag hat, so wäre das ein Grund mehr, eine konsequente Containment-Politik gegen den russischen Terror-Staat zu fahren, statt ihm immer wieder zu erlauben, seine finstere Agenda umzusetzen.

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Immanuel_Goldstein 02.02.2015, 11:50
7.

Die Separatisten wollen also nochmal 100.000 Leute bewaffnen, also sämtliche Bergleute und Bäcker des Landes. Die Frage ist aber womit? Da Putin ja stets geleugnet hat, Waffen und Soldaten in die Ukraine zu schicken, werden sie diese Waffen wohl in den Backstuben und Bergwerken bauen müssen.

Ich bin überzeugt, die Lüge von den angeblich für Freiheit kämpfenden armen Donezker Bürgern wird demnächst auffliegen.

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Leser1000 02.02.2015, 11:51
8. Spd

hat absolut recht. Militärisch ist das Ganze nicht zu lösen. Putin muss die rote Karte wie bisher auf diplomatischen/wirtschaftlichen Weg gezeigt werden.

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ornitologe 02.02.2015, 11:51
9. Wer will anhand

solcher Meldungen noch ernsthaft bezweifeln, dass hier ein Stellvertreterkrieg im Gange ist. Ukrainer kämpfen dann mit amerikanischgen Waffen gegen russischsprachige Landsleute. Die die gewaltsame Durchsetzung geopolitischer Interessen der USA vor der Tür Russlands ist mehr als offensichtlich. Hoffentlich erkennt die Masse der Ukrainer bald, wer ihr wirklicher Feind ist.

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