Forum: Politik
Ukraine-Krise: Merkel und Poroschenko hoffen auf baldige Friedensgespräche
REUTERS

Wann werden die Friedensgespräche für den Donbass wieder aufgenommen? Ein Termin am Wochenende platzte. Kanzlerin Merkel und der ukrainische Präsident Poroschenko setzen sich dennoch weiter für ein baldiges Treffen ein.

Seite 1 von 14
micsei 21.12.2014, 15:08
1. So gehen Kriege

Kiew will das militärisch lösen und der Westen macht mit. Die USA liefern Waffen, Europa soll das legitimieren und den wirtschaftlichen Bankrott verhindern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tangarra 21.12.2014, 15:29
2. Um die Separatisten vrnichtend zu schlagen, benötigt die Ukraine nicht nur Kriegsmaterial,

das die USA und die EU der Ukraine schenken müssen, denn die Ukraine ist leider pleite, sondern zusätzlich auch Krieger, die der Ukraine ebenfalls ausgegangen sind. Ich weiß aber nicht, ob die USA und die EU der Ukraine auch Krieger zu den Waffen schenken, da die Gefahr besteht, dass die korrupten Ukrainer Waffen samt Krieger an die Separtisten weiter verkaufen.

Ohne Krieger geht das Ganze ähnlich schief wie im Irak, wo die USA der irakischen Arme große Mengen Kriegsmaterial geliefert haben, das jetzt von der IS genutzt wird. Schauen wir mal, wann die Separastisten mit den ersten Leopard-Panzer herumfahren, falls Frau Merkel der Ukraine großzügig ein paar Panzer schenkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ulrich-lr. 21.12.2014, 15:30
3.

Zitat von micsei
Kiew will das militärisch lösen und der Westen macht mit. Die USA liefern Waffen, Europa soll das legitimieren und den wirtschaftlichen Bankrott verhindern.
Hm, da fragt man sich nach dem Sinn der Friedensgespräche, wenn eine Partei (hier Kiew) schon jetzt von drei militärischen Eskalationswellen spricht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
demokratisch59 21.12.2014, 15:36
4. wer blickt hier noch durch

zuerst braucht die ukraine mehr geld - dann möchte sie die stärkste armee in europa aufbauen und in drei wellen die ostukraine zurückerobern. darüber hinaus aber auch die krim was einer kriegerklärung gegen russland gleich kommt. inzwischen hilft die nato der ukraine die armee organisatorich und waffentechnisch zu modernisieren. nunmehr will aber die ukraine anscheinend rasche friedensgespräche und keiner weiß ehrlich wer die gespräche in den letzten tagen verhindert hat. russland hat jetzt eine regierungskommission für die ostukraine gebildet. somit ist das minsker abkommen hinfällig. für merkel die ja offen gesagt hat was sie von putin hält und bezüglich der ukraine keine gesprächsbasis mit dem russischen präsidenten mehr hat - kann es nur eines geben die sanktionsspirale zu verschärfen -oder kommt doch ein rückzug von ihr.
wenn das alles ist was die weltpolitik heute noch zu bieten hat - dann gute nacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joergalexander 21.12.2014, 15:38
5. Die nächste Eskalationsstufe

Zitat < "Es besteht Unterstützung und Verständnis bei unseren ausländischen Partnern", sagte Poroschenko. > Zitatende.
Dies belegt zum einen die seit Langem dem "Westen" unterstellte Eskalation, die den Bürgerkrieg aktiv supporten. In den letzten beiden Absätzen des Spiegels wird jedoch nicht erwähnt, dass die russische Verlautbarung der Unterstützung der Regionen Luhansk und Donezk sowie die Gründung einer entsprechenden Regierungskommission die Gegenreaktion Russlands auf Obamas Unterzeichnung des Gesetzes HR5859 ist, das eine Verschärfung der Sanktionen sowie eine massive Aufrüstung der Ukraine und die Vorbereitung des NATO-Beitritts der Ukraine vorsieht. Russland hatte die USA vor Unterzeichnung und Inkrafttreten dieses Gesetzes gewarnt und mit einer Gegenreaktion gedroht. Dies ist nun geschehen.
Und dafür, dass seitens Kiews von Friedensgesprächen gesprochen wird, aber laufend aufgerüstet und neue Mobilmachungen angekündigt werden, zeigt die leeren Lippenbekenntnisse Kiews. Es wird höchste Zeit umzusteuern, denn unsere (westliche) Politik ist auf dem Holzweg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hugahuga 21.12.2014, 15:39
6. und Merkel macht mit - ganz vorne dabei

mit dem Geld der Bürger, für Waffen aus den USA, an der Seite schmieriger UK Oligarchen gegen Russland.
Und dann wundert man sich über den Zulauf, den PEGIDA hat.
Dumm, dummer, deutsches Vasallentum

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joergalexander 21.12.2014, 15:42
7. Die nächste Eskalationsstufe ist erreicht

Zitat < "Es besteht Unterstützung und Verständnis bei unseren ausländischen Partnern", sagte Poroschenko. > Zitatende.
Dies belegt zum einen die seit Langem dem "Westen" unterstellte Eskalation, die den Bürgerkrieg aktiv supporten. In den letzten beiden Absätzen des Spiegels wird jedoch nicht erwähnt, dass die russische Verlautbarung der Unterstützung der Regionen Luhansk und Donezk sowie die Gründung einer entsprechenden Regierungskommission die Gegenreaktion Russlands auf Obamas Unterzeichnung des Gesetzes HR5859 ist, das eine Verschärfung der Sanktionen sowie eine massive Aufrüstung der Ukraine und die Vorbereitung des NATO-Beitritts der Ukraine vorsieht. Russland hatte die USA vor Unterzeichnung und Inkrafttreten dieses Gesetzes gewarnt und mit einer Gegenreaktion gedroht. Dies ist nun geschehen.
Und dafür, dass seitens Kiews von Friedensgesprächen gesprochen wird, aber laufend aufgerüstet wird, der Militäretat trotz drohender Staatspleite verdoppelt wird und und neue Mobilmachungen angekündigt werden, zeigt die leeren Lippenbekenntnisse und wahren Absichten Kiews. Es wird höchste Zeit umzusteuern, denn unsere (westliche) Politik ist auf dem Holzweg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gerixxx 21.12.2014, 15:43
8. Ja, und mit jeder Nachricht dieser Art....

Zitat von micsei
Kiew will das militärisch lösen und der Westen macht mit. Die USA liefern Waffen, Europa soll das legitimieren und den wirtschaftlichen Bankrott verhindern.
.....bin ich mehr entsetzt über die Lockerheit mit der uns unsere Eliten wie selbstverständlich mit expansionistisch-missionarischem Selbstverständnis in das Desaster treiben oder treiben lassen....

Im Interesse von Menschenrechten kann es nicht sein - denn unser Vorgehen bedeutet noch mehr Opfer und foltern kann der "Westen" auch.

Auch im Interesse von Demokratie, Bürgerrechten und Freiheit kann es nicht sein - sonst würde man nicht mit Nazis und Oligarchen paktieren und offensichtliche Verbrechen, wie die Schüsse auf dem Maidan, das Feuer in Odessa und MH17 aufklären wollen.

Es geht wohl um die Kontrolle Europas. Und die haben im Moment die USA. Emanzipatorisch gestalterische Ansätze Europas sollen im Ansatz unterbunden werden. Daher wird das gesamte Umfeld vom Nahen und Mittleren Osten bis nun auch Osteuropa in Brand gesetzt. Und wer sich widersetzt wird über Ratingagenturen, SWIFT-Abkommen, TTIP, Verwahrung der Goldreserven, Sanktionen aller Art, diverse ökonomische Manipulationen, Abhängigkeiten bei Internetknoten und Software und wenn das alles nichts mehr hilft NSA zur Räson gebracht. Fehlt nur noch die absolute Kontrolle über Öl und Gas. Damit ist Europa beschäftigt und gegen Russland - den einzigen potenziellen Verbündeten auf dem Wege zu mehr Selbstständigkeit - in Marsch gesetzt.

Positiver Nebeneffekt: dank der befeuerten Paranoia bestimmt die NATO den Kurs, und in der bestimmen die USA, wo es lang geht - das bisher selbstbestimmte zivile Projekt EU ordnet sich nun ebenfalls der NATO unter (siehe die sinnbefreiten militärischen Klauseln in den Assoziierungsabkommen) und wird damit ebenfalls von Amerika dominiert.

Es gibt keinerlei plausiblen Grund in der Ukraine und mit Russland nicht den Ausgleich zu suchen. Der ethnische Flickenteppich nach dem Rückbau der UdSSR, die gegenseitigen wirtschaftlichen Verflechtungen und nicht zuletzt die vielen „offenen Rechnungen“ innerhalb Osteuropas aus der Geschichte legen dies dringendst nahe. Warum lernen wir nicht aus dem Ukraine-Desaster und zerren noch immer einseitig in eine Richtung, was Moldawien und Georgien angeht? Das wirft Fragen auf…..

Europas Unschuld und Freiheit werden in der Ukraine endgültig begraben - aber nicht durch Russland, das kurz vor Moskau und Wolga mit dem Rücken zur Wand steht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joergalexander 21.12.2014, 15:45
9. Die nächste Eskalationsstufe ist erreicht

Zitat < "Es besteht Unterstützung und Verständnis bei unseren ausländischen Partnern", sagte Poroschenko. > Zitatende.
Dies belegt zum einen die seit Langem dem "Westen" unterstellte Eskalation, die den Bürgerkrieg aktiv supporten. In den letzten beiden Absätzen des Spiegels wird jedoch nicht erwähnt, dass die russische Verlautbarung der Unterstützung der Regionen Luhansk und Donezk sowie die Gründung einer entsprechenden Regierungskommission die Gegenreaktion Russlands auf Obamas Unterzeichnung des Gesetzes HR5859 ist, das eine Verschärfung der Sanktionen sowie eine massive Aufrüstung der Ukraine und die Vorbereitung des NATO-Beitritts der Ukraine vorsieht. Russland hatte die USA vor Unterzeichnung und Inkrafttreten dieses Gesetzes gewarnt und mit einer Gegenreaktion gedroht. Dies ist nun geschehen.
Und dafür, dass seitens Kiews von Friedensgesprächen gesprochen wird, aber laufend aufgerüstet wird, der Militäretat trotz drohender Staatspleite verdoppelt wird und und neue Mobilmachungen angekündigt werden, zeigt die leeren Lippenbekenntnisse und wahren Absichten Kiews. Es wird höchste Zeit umzusteuern, denn unsere (westliche) Politik ist auf dem Holzweg.
PS: Mir fällt auf, dass SPON viele kritische Forumsbeiträge nicht freischaltet. Warum das wohl so ist?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 14