Forum: Politik
Unionsstreit: Was macht eigentlich die SPD?
DPA

CDU und CSU zerlegen sich, die SPD schaut entsetzt zu. Denn im Fall von Neuwahlen hätten die Genossen weder Programm noch Konzept. Immerhin: Ein möglicher Spitzenkandidat kristallisiert sich heraus.

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philipkdi 27.06.2018, 15:01
1. Scholzomat for Kanzler?

Ne, nicht ernsthaft, oder? Was will der denn gegen die Politikverdrossenheit im Land tun? Die Leute bewußtlos reden? Genossinen und Genossen, bitte endlich einen wirklichen Neuanfang machen, und zwar inhaltlich und personell. Sonst wird ein zweistelliges Wahlergebnis schon zum Traumziel.

"Abwärts immer, vorwärts nimmer"

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berther 27.06.2018, 15:06
2. Bisher...

..hat sich immer nur die SPD zerlegt:
Erst spalteten sich die "Grünen" ab.
Dann spaltete sich die "Linke" ab.
Entsprechend hämisch waren die Reaktionen des konservativen Flügels.
Und die politischen Vorteile derselben, die sie gerne wahrgenommen haben.
Nun drohen sich also Konservativen zu spalten, und ich kann der SPD nur raten, in Ruhe zuzugucken.
Dagegen tun kann man ohnehin nichts. Aber man kann nachher die politischen Vorteile wahrnehmen.
Schließlich kann man auch aus dem Verhalten der Konservativen lernen.

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Cascara LF 27.06.2018, 15:12
3. Planlos und ratlos

Der Planlokigkeit folgte die Ratlosigkeit und nun schauen die Genossinnen und Genossen auf den Scherbenhaufen, den man einst Sozialdemokratie nannte. Was Wunder, Jahre der Einigkeit und Zweckgemeinschaft mit der CDU verwäscht die eigene Kontur und das ehemals klare Profil einer Voklspartei. Davon ist seit vielen Jahren nichts mehr zu spüren und dieser Neuanfang mit auswechselbaren Darstellern und Opportunisten in der ersten Reihe machts leider nicht besser. Aber man hat es ja so gewollt, nun müssen sie damit umgehen.
Wenn sich die SPD nochmal dazu durchringen kann, sich klar von den Werten und Zielen einer CDU, die laviert wie ein Pudding, abzusetzen, haben sie vielleicht nochmal eine Chance auf mehr Gewicht in einer Regierung. Aber dafür bedarf es einen Neuanfang der anders aussieht, als eine unsymphatische und postenorientierte Dame als Vorsitzende zu küren.

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AFH 27.06.2018, 15:14
4. ..

Ich dachte, es gäbe bereits ein Abkommen in der EU, nachdem Flüchtlinge, die bereits in einem anderen land ein Asylgesuch gestellt haben, dorthin zurückgeschickt werden.

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nikaja 27.06.2018, 15:25
5. der Schritt in den Untergang

Die SPD macht keine Politik mehr, sie laesst mit sich machen, in der Hoffnung, dass der Sturm vorbei zieht und das Haus nicht vollends abdeckt.
Mit O Scholz und seiner unsaeglichen schwarzen Null wird die BRD nicht vom Fleck kommen. Dem Mann verbreitet einfach nicht das Parfum von Optimismus und Zukunftsgewandheit.
Er ist beratungsresistent, wie wir aus dem juengsten Skandal in Hamburg gelernt haben, hat kein Ohr fuer die Jugend und noch weniger fuer Leute, die dieser Beton-Fraktion nicht folgen.
Der Mann ist zwar juenger an Jahren, aber im Koepf so alt wie Schaeuble, dem er unkritisch nacheifert.
Da koennen wir auch mit A Merkel weitermachen.
Wenn die einzige Idee der SPD darin besteht, staatstragend sein zu wollen, betrachten wir die 1920 Jahre mit der MSPD.
Abschreckend!

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fuzzilogik 27.06.2018, 15:25
6. Typisch SPD

Ich habe eigentlcih immer noch nicht richtig mitbekommen, was eigentlcih die SPD zur Lösung des Problmes beiträgt. Sie kritisieren zwar, machen aber nichts...wie so oft. Die Kritik es wäre bald Wahlkampf in Bayern kann ich nicht nachvollziehen. Wann soll den mal was geklärt werden wenn nicht jetzt. Vorher hatten wir keine Regierung, jetzt ist wieder "vor der Wahl", also wieder warten, warten warten, nichts entscheiden, ja keine Konfrontationen......und dann wundert sich die SPD wenn sie wieder als Verlierer dastehen

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telarien 27.06.2018, 15:26
7. Haha, Spitzenkandidat

Ein Spitzenkandidat ist das Allerletzte, was diese Partei braucht. Derzeit rührt sie Klebstoff, um die schönen Posten ja nicht räumen zu müssen. Europa finden Sie gut? Klar, auch dort sitzen die Genossen weich und warm.
Eine Partei mit einem Funken Selbstachtung hätte der CSU ihren politischen Amoklauf vor die Füße geworfen und klar gesagt: so nicht mit uns, Ende der Groko!

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mwalz1986 27.06.2018, 15:27
8. Kein Seeheimer als Kanzlerkandidat!!!

Wann lernt die Press endlich das die SPD unterschiedliche Strömungen besitzt. Dabei sind die Seeheimer, also die Hamburger SPD und noch einige andere die am weitesten rechte Strömung... Also eigentlich CDU.
Und sämtlich negative PR und Fehlentscheidungen seitens der SPD in den letzten Jahren kam von denen oder deren Unterstützern. Schröder gehörte dazu Müntefering und Gabriell auch, und Schulz und Nahles gehören zwar nicht direkt dazu, vertreten aber zu häufig deren Positionen.
Scholz war nebenbei auch das Vorstandsmitglied mit den wenigsten Stimmen, intern extrem unbeliebt ist, zudem einer der spätestens seit den G8 Demos klar als konservativ gilt.
Also anstatt irgendwelchen zugespickten Infos von Lars Klingenbeil (ebenfalls Seeheimer) blind rauszuhauen, fangt mal an euch mit der internen Struktur von Parteien zu beschäftigen. Es gibt ein extremen Dissens zwischen Parteiführung und -basis, und ich bezweifle wirklich das noch ein Seeheimer Kanzlerkandidat wird und dann von der Basis Unterstützung erhält.

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Knack5401 27.06.2018, 15:27
9. @philipkdi:

Nicht Kanzler- sondern Europawahl.

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