Forum: Politik
Unkrautvernichter: Bundesregierung hilft bei Geheimhaltung von Glyphosat-Studien
DPA/ Forum Moderne Landwirtschaft

Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa weigert sich, Studien über den Unkrautvernichter Glpyhosat herauszugeben. Die Bundesregierung hat sich jetzt in den Fall eingeschaltet - auf Seiten der Efsa und der Chemiekonzerne.

Seite 1 von 16
abudhabicfo 07.12.2017, 15:36
1. Führungsschwäche

Wo ist die Kanzlerin? Da belastet der Alleingang des Landwirtschaftsministers (CSU) die Beziehung mit der Umweltministerin (SPD) und nun möchte das Landwirtschaftsministerium keine Transparenz zu Studien?
Wo ist das Machtwort aus dem Kanzleramt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
seca-2004 07.12.2017, 15:37
2. Klar

Die Lobbyinteressen sind der Regierung heilig, sichern sie doch die späteren Posten, siehe Albig - Kraft .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mostly_harmless 07.12.2017, 15:39
3.

Es geht hier um eine Abwägung zwischen den Gewinnen der Chemikonzerne, den Einkommen der Bauern und der Gesundheit und ggf dem Leben der Bürger. Da muss eine Partei wie die CSU Präferenzen setzen. Und tut sie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
PapaRozzi 07.12.2017, 15:41
4. Wer hat Monsanto gekauft?

Glyphosat = Monsanto AG
Monsanto AG = Bayer AG
Bayer AG = Deutschland
Deutschland = Schmidt
Schmidt = Bayer AG

Da hat der Herr Agrarminister Schmidt nur schon mal vorab seinem zukünftigen Arbeitgeber ein bis zwei klitzekleine Gefallen getan.

Wozu braucht man eigentlich noch Lobbyisten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mediendienst 07.12.2017, 15:42
5. Das ist logisch und macht Sinn

Wozu sonst, leistet sich die Industrie (allen vorab die stinkreichen Multis, die global agieren) so viele tausenden Lobbyisten in Brüssel? Wenn dann in der Politik nichtws für sie herausschauen würde.

Die Politik liefert, wofür die Industrie zahlt - darf ich mir das so vorstellen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pfaffenwinkel 07.12.2017, 15:43
6. Der Artikel

lässt den Schluss zu, dass von unserer Regierung etwas vertuscht werden soll. Gibt es denn keine Studie unabhängiger Gutachter?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
The Restless 07.12.2017, 15:45
7. Ach so?

"weil ... eine Veröffentlichung die Geschäftsinteressen der Urheber Monsanto und Cheminova gefährdet und damit geltendes EU-Recht verletzt hätte".

Verstehe ich nicht: Die Studie hatte doch angeblich ergeben, dass Glyphosat harmlos ist. Dessen Veröffentlichung kann doch dann nicht schädlich für Monsanto und Cheminova sein. Außer: Vielleicht war die Datenlage doch nicht so klar, wie die gut meinenden Firmen es dargestellt hatten ... und EU-Recht stellt dann sicher, dass sie in der Schublade verschwinden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andsolo 07.12.2017, 15:48
8. Ganz einfache Lösung

Diejenigen, die Glyphosat für ungefährlich erachten, sollten einfach verpflichtet werden, täglich mindestens ein mit Glyphosat verunreinigtes Lebensmittel zu sich zu nehmen. Mal sehen, wie lange es dauern würde, bis es zu einem Sinneswandel kommt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brotfresser 07.12.2017, 15:49
9. CSU hilft bei Geheumhaltung. Angesichts des Eklats um Schmidt,

sollte in der Überschrift stehen: "CSU hilft bei Geheimhaltung." Vielleicht auch CDU/CSU...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 16