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US-Ölwirtschaft: Weitere Bundesstaaten rebellieren gegen Trumps Offshore-Pläne
AP/dpa

Donald Trump fordert freie Hand für die US-Öl- und Gasindustrie - den Bundessstaat Florida nahm er aber von neuen Meeresbohrungen aus. Jetzt begehren 14 weitere Gouverneure auf, darunter auch ein Republikaner.

isi-dor 11.01.2018, 14:47
1.

Trumps Anwesen liegt in Florida. Deshalb und nur deshalb wird dort kein Öl gefördert. Gerade den liberalen Staaten mit hohen Umweltstandards wird Trump eins reindrücken, wer mag da noch Zweifel haben?
Entscheidet so was in den USA eigentlich tatsächlich einzig und allein der allmächtige Führer?

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flux71 11.01.2018, 15:01
2.

Zitat von isi-dor
Trumps Anwesen liegt in Florida. Deshalb und nur deshalb wird dort kein Öl gefördert. Gerade den liberalen Staaten mit hohen Umweltstandards wird Trump eins reindrücken, wer mag da noch Zweifel haben? Entscheidet so was in den USA eigentlich tatsächlich einzig und allein der allmächtige Führer?
Die Ausnahme für Florida ist für die anderen doch ein wunderbarer Klagegrund. Insofern: Nicht der Präsi entscheidet, sondern die Gerichte (weil der Präsi einfach unqualifiziert ist).

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eggshen 11.01.2018, 15:26
3. Rick Scott...

So viel dazu -

http://www.politifact.com/florida/statements/2018/jan/10/rick-scott/gov-rick-scotts-full-flop-oil-drilling/

Vermutlich muß man die verheerenden Folgen einer Ölkatastrophe erstmal mit eigenen Augen sehen, bevor ein gewisser Prozess der 'Läuterung' einsetzt.

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peter.hummler 11.01.2018, 15:34
4.

Noch ist die USA eine Demokratie , auch wenn man sie unter Trump in unseren Medien gerne als Trump Diktatur hinstellen möchte. Der Kongress entschidet da natürlich mit da Trump diese nicht per Dekret erlassen kann . Nur ist es halt so wie bei uns , wenn der Kongress mehrheitlich hinter ihrem Präsidenten steht wird es ben zu solchen Entsheidungen kommen , wie bei Merkel eben auch , Aber da Trump mit seinen Republikaner immer mehr Problem bekommt , wie Merkel mit der Seehofer CSU , dürfte das ganze eventuell auch nicht so einfach über die Bühne gehen !

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g.eliot 11.01.2018, 22:43
5.

Zitat von peter.hummler
Noch ist die USA eine Demokratie , auch wenn man sie unter Trump in unseren Medien gerne als Trump Diktatur hinstellen möchte. Der Kongress entschidet da natürlich mit da Trump diese nicht per Dekret erlassen kann .
Im Umweltbereich sind präsidiale Entscheidungen per Dekret meines Wissens in den USA zulässig. So hat Trump schon eine Menge Umwelt-Dekrete von Obama unbürokratisch durch neuen Dekrete für Null und nichtig erklärt und durch seine eigenen ersetzt.

Hierbei geht es außerdem um Verpachtung der staatlichen Rechte für die Genehmigung für Erdölbohrung. Diese Verpachtungsrechte sollen also wieder gelockert und erweitert werden.
Dazu braucht Trump meines Wissens den Kongress nicht. Alledings befindet sich das ganze erst in einer Planungsphase, in eine eindeutigen Richtung zugunsten der Ölkonzerne.

btw. Niemand redet von einer Trump Diktatur, sondern man kritisiert seine Neigung bzw. seine offensichtliche Vorliebe für eine Diktatur. Trump ist höchstens noch eine Möchtergern-Diktator, was seine Worte jedenfalls immer wieder offenbaren. Es ist nur zu hoffen, dass es dabei bleibt, sodas die amerikanische Demokratie eine üblere Fehlentwicklung, welche Trump evtl. vorschwebt, verhindern kann.

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hansriedl 13.01.2018, 02:06
6. Obamas Fünfjahresplan soll gestoppt werden

Bereits im April 2017 hatte US-Präsident Donald Trump das Innenministerium beauftragt, zu prüfen, ob mehr Öl- und Gasbohrungen in den USA möglich seien. Bislang verhinderte ein Fünfjahresplan des früheren US-Präsidenten Barack Obama Offshore-Bohrungen auf rund 94 Prozent der Küstengebiete. Dieser Plan bezieht sich auf den sogenannten Outer Continental Shelf Lands Act aus dem Jahr 1953, ein Gesetz, das Pachtverkäufe in weitreichenden Gebieten im Atlantik und der Arktis blockiert.

Stephen HawkingGettyImages

Der wohl berühmteste Wissenschaftler unserer Zeit hat eine dringende Warnung: Donald Trumps Entscheidung, das Pariser Klimaschutzabkommen zu verlassen, könne dazu führen, dass die Erde zu einem unbewohnbaren Planeten wie Venus wird. Das sagte Stephen Hawking der BBC in einem Interview anläßlich seines 75. Geburtstages.

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