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US-Politik unter Donald Trump: Die fünf Lehren aus dem Kavanaugh-Desaster
REUTERS

Trotz aller Widerstände setzt Donald Trump seinen Richterkandidaten Brett Kavanaugh durch. Der Fall markiert eine Zäsur und ist zugleich exemplarisch für den Zustand der amerikanischen Politik.

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mwroer 07.10.2018, 08:46
1.

Ob der Mann tatsächlich schuldig ist spielt in der Welt von Herrn Nelles und vieler anderer europäischer Journalisten zum Glück keine Rolle. Das ist gut! So hat man mehr Feindbilder. Ganz ehrlich - da war selbst die Berichterstattung bei CNN noch neutraler.

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B.F.Skinner 07.10.2018, 08:47
2. Wahlrecht

Dem ersten Punkt kann ich nicht voll zustimmen. Die Mehrheit der Wähler hat 2016 für Hillary Clinton gestimmt. Trump wurde aufgrund der Besonderheiten des Wahlmänner-Systems Präsident. Ob es tatsächlich zu einem Schub bei den Midterms kommt, wird sich zeigen.

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stroemfeld 07.10.2018, 08:49
3. Ford Vorwürfe waren glaubwürdiger?

Also solange es mehr Augenzeugen für die Existenz bigfoots gibt als für ihre Geschichte, würde ich das so nicht unterschreiben! Kavanaugh musste bereits sechs background checks des FBIs über sich ergehen lassen und absolut nichts spricht dafür das er was getan hat!

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Suppenelse 07.10.2018, 08:53
4. #metoo-Niederlage

Man kann Kavanaugh aus politischen Gründen für eine komplette Fehlbesetzung halten - dass aber auch hier Jahrzehnte alte Vorwürfe aus metoo-Ecke mit reingemischt wurden oder dies zumindest probiert wurde, ist absolut unredlich. So kann man jeden Kandidaten absägen, der einem nicht passt: Nach 30 Jahren kann niemand mehr herausfinden, was passiert ist oder nicht. Und irgendwas bleibt natürlich immer hängen. Es ist leider so: Ob die Frauen mit ihren späten Vorwürfen Recht haben oder nicht, sie provozieren geradezu, als parteitaktisch wahrgenommen zu werden. Die Wahl Kavanaughs mag in vielerlei Hinsicht nicht begrüßenswert sein, und man muss für Trump keinerlei Symphatien hegen - aber hier war eine unredliche metoo-Kampagne einmal nicht erfolgreich, und das ist eine gute Nachricht.

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rumans 07.10.2018, 08:53
5. das Schlimmste: wo Geld die Wahl bestimmt ist keine Demokratie

Auch wo lustig machen, prinzipiell, die Medien dominiert, hat Diskurs/Sachlichkeit keine Chance. Trump gewann mit kraftvollem Lächerlichmachen. So gewannen die Einfältigen und Schamlosen. Zeichen von Psychopathie. Madhouse. Leider hier sich bewahrheitendes Sprichwort: nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.

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nickleby 07.10.2018, 08:54
6. Richter Kavanaugh

Der Mann ist unschuldig und verleumdet worden. Das ist bewiesen. Die demokratische Kultur hat in den USA obsiegtr. Wenn auch die Systempresse bei uns aufheult, bleibt die Tatsache gültig : jemanden mit Scmutz zu bewerfen, Dinge, die angeblich geschehen sein sollen, als Tatsache hinzustellen, zeugt schon von einem eigenartigen Rechtsverständnis. Ehrabschneiderei ist nicht Sache einee aufrechten demokratischen Politkers und Journalisten.

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Gute Miene 07.10.2018, 08:54
7. Wer weniger Skrupel hat gewinnt!

Ein Richter, der klar einer Parteilinie folgt und sie zum Maßstab seiner Entscheidungen macht, wird möglicherweise seinem Amt nicht gerecht.

Da kann man eigentlich nur zuschauen und auf bessere Zeiten hoffen. Gewählt ist gewählt.

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favorit601 07.10.2018, 08:55
8. Unrealistisches Gedankenspiel

Stellen Sie sich vor, die Demokraten haben die Mehrheit und nominieren einen Sozialisten oder Anarchisten.

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keinspiegel 07.10.2018, 08:56
9. The Mirror Online

Mit diesem Focus auf eine Berichterstattung aus den USA sollte Ihr euch in „The Mirror Online“ umbenennen.
Die Situationen im eigenen Land könntet Ihr dann als Special Feature in der Rubrik: The Germans and their little issues“ erwähnen. God bless...the germans.

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