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US-Präsidentschaftskandidat Istvan: Wahlkampf aus dem Sarg
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Zoltan Istvan reist in einem großen Sarg durch die USA. Er kämpft für das ewige Leben. Und er will ins Weiße Haus. Unterwegs mit dem ungewöhnlichsten Präsidentschaftskandidaten der Vereinigten Staaten.

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vandersteeg 24.01.2016, 09:52
10.

Zitat von haresu
Ein Typ der das einzig Sichere im Leben verhindern will hat schon irgendwie Größe. Und mehr als eine Schraube locker
Zu wie vielen Visionären haben sie das schon zu deren Lebenszeit in der Vergangenheit gesagt, die jetzt in unseren Büchern stehen?

Der Tod scheint einem das einzig Sichere zu sein, weil es bislang so war. Aber wir sind ein paar Dekaden davon entfernt, das Altern unter medizinische Kontrolle zu bringen. Wen das beängstigt, der sollte sich bewusst machen, dass es in der Medizin schon immer darum geht, die Natur künstlich in einer Art zu manipulieren, die die Natur selber nicht erfunden hat. Als Beispiel nenne ich mal die Erfindung des Antibiotika. Da würde heute auch keiner sagen, dass das eine schlechte Idee war.

Es gibt nichts Natürlicheres für uns, den Tod zu bekämpfen und was Zoltan Istvan sagt, die unfassbaren Summen, die für Krieg ausgegeben werden, in die Forschung zu stecken um z.B. Krebs zu besiegen, würde doch eigentlich auch fast jeder unterschreiben

Ach und von den anderen Präsidentschaftskandidaten... machen mir die Republikaner auch alle Angst (bis auf Rand Paul und Jeb Bush).

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vandersteeg 24.01.2016, 09:55
11.

Zitat von event.staller
Es ist schon faszinierend, welches Panoptikum an Präsidentschaft-Bewerbern sich in Amerika präsentiert. Ginge es nicht um das politisch wichtigste Amt der Welt, könnte man es für einen Wettbewerb "Next USA Top Comedian" halten.
Stimmt, dann doch lieber weiter Kriege führen als altersbedingte Krankheiten zu bekämpfen, oder?

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Bueckstueck 24.01.2016, 10:07
12. Chancenlos aber bedauernswert

Chancenlos weil niemand einen unabhängigen "Zoltan Istvan" wählt - das klingt zu sehr nach Ausländer und die sollen möglichst nicht Präsident werden, wie uns die GOPler alle 4 Jahre erklären.

Bedauernswert weil solche Menschen ihr Leben damit verschwenden unsterblich zu werden, statt zu leben.

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Darwins Affe 24.01.2016, 10:08
13. Bernie

Zitat von event.staller
Es ist schon faszinierend, welches Panoptikum an Präsidentschaft-Bewerbern sich in Amerika präsentiert. Ginge es nicht um das politisch wichtigste Amt der Welt, könnte man es für einen Wettbewerb "Next USA Top Comedian" halten. Daß Istvan u.a. mit Gehirn-Chips die Intelligenz seiner Mitmenschen verbessern will, ist eine sehr gute Idee - allerdings bitte, bevor er die Unsterblichkeit geschaffen hat.
Na ja, Reagan war nur Wildwestheld – aber immerhin brachte er die glorreiche Sowjetunion zum Einsturz. Nebenbei: Man sollte halt auch mal Bernie Sanders erwähnen, der wohl gerade der egomanischen Mrs. Clinton das Wasser abgräbt.

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Hank Hill 24.01.2016, 10:08
14. In Deutschland

übernehmen wir, so ungefähr 5 Jahre später, Alles was in den USA entsteht. Moden, Musik, Trends, TV Shows, Lifestyle, etc. Das geht schon so seit den 50er Jahren. Deutschland ist extrem auf Amerika fixiert. Nur umgekehrt interessieren sich die meisten Amerikaner herzlich wenig für Deutschland. Wir sind ein kleines Land mit großer Wirtschaftskraft, ansonsten aber recht unbedeutend. Für die USA ist der bevorstehende Abschluß des Handelsabkommens mit den pazifisch-asiatischen Staaten von wesentlich größerer Bedeutung als das Abkommen mit Europa. Es ist keine Hellseherei zu behaupten, daß die Musik wirtschaftlich gesehen in Zukunft im asiatisch pazifischen Raum spielen wird. Die EU dagegen wird weiter zurück fallen und über Chlorhühnchen diskutieren.

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brainstormerene 24.01.2016, 10:31
15. Sean 100

Ich mach mir viel mehr sorgen wenn ich mir gewisse parteien und vereinigungen wie AFD oder pegida hier ansehe und. den ganzen rechtsaussen teils rechtsradiikalen unrat der versucht sein geistiges gift ueber AFD oder pegida in die gesellschaft zu ergiessen und damit auch noch in teilen erfolg zu haben scheint. Und wenn ich mit manche europaeischen laender wie.polen, ungarn, slowakei oder auch daenemark ansehe brauchen ich keine uebertriebene angstphobie gegenueber den USA zu haben........da sind andere laender wie de genannten wesentlich angsteinfloessender .......die merkmale einer freiheitlichen demokratischen gesellschaft mal hier nicht dir nichts von heute auf morgen ueber bord werfen.
und ueber den aggressiv gefaehrlichen nachbarn im osten mit seinem zaren an der spitze verlier ich hier mal kein weiteres wort .......also da mach ich mir um die USA die wenigstens sorgen.

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dereuropaeer 24.01.2016, 10:33
16. USA sind gefährlich

Wenn ich mir solche Präsidentschaftskandidaten anschaue, denke ich immer, ich bin im falschen Film. Da bewerben sich psychisch Kranke um die Präsidentschaft und werden von beängstigend vielen Menschen auch noch bewundert. Sind die Amis denn alle verrückt? Man kann doch nicht im Ernst glauben, daß solche Menschen das Schicksal der Welt bestimmen sollen. Höchste Zeit, daß Europa auf Distanz zu den USA geht und sich nicht in eine Abgängigkeit begibt. Wir kommen ohne Amerika gut, wenn nicht gar besser, klar.

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kleinbürger 24.01.2016, 10:38
17. so ist es

Zitat von Hank Hill
übernehmen wir, so ungefähr 5 Jahre später, Alles was in den USA entsteht. Moden, Musik, Trends, TV Shows, Lifestyle, etc. Das geht schon so seit den 50er Jahren. Deutschland ist extrem auf Amerika fixiert.
so ist es.

daher auch der anti-amerikanismus mit dem uns unsere intellektuellen seit jahr und tag traktieren.

selbst unfähig irgendetwas eigenes zu schaffen um dem angeblichen amerikanischen kulturimperialismus zu stoppen gießt man kübel um kübel seiner aversionen auf das land nieder.

das zeigt erfolg, ein überwiegender teil der deutschjen sieht nicht russland oder china als gegner an sondern die usa.

wenn autoritäre regime wie russland und china nicht mehr als gegner wahrgenommen werden, dann auch nicht autoritäre gesellschaftsformen.

man braucht nur in die internet-foren zu schauen, da kann einem angst und bange werden.

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Newspeak 24.01.2016, 11:00
18. ...

Ich teile durchaus einige Ideen mit den Transhumanisten. Tatsächlich könnte man die Milliarden für Armeen sinnvoller in der Wissenschaft einsetzen. Tatsächlich ist der Tod ein dummes Tabu. Es ist das größte Mysterium in unserer Existenz und wenn man es ernsthaft wissenschaftlich erforschen möchte, naturwissenschaftlich und nicht philosophisch heißt das, dann gilt man als Spinner. Stattdessen fügen sich die Menschen in den Tod, aus Tradition, so wie man aus Tradition noch viele andere dumme Dinge tut.

Andererseits, die Aufrichtigkeit in allen Ehren, aber wer Dinge sagt wie "Manchmal schreibe ich einen Text, ohne wirklich etwas zu sagen zu haben. Aber ich muss dafür sorgen, dass die Google-Algorithmen meine Sätze und Texte aufnehmen." der ist eben auch Teil der Kraft, die von den wesentlichen Dingen ablenkt und dadurch den Fortschritt behindert. Das Tragische ist nicht die vermeintliche Verrücktheit der Idee. Das Tragische ist, daß man am Ende selbst nicht danach handelt, also konkret belanglose Texte schreibt, nur damit man Aufmerksamkeit bekommt, statt wirklich etwas für den Transhumanismus zu tun.

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Pete_2718 24.01.2016, 11:09
19. Bombenbauer...

...zu Ingenieuren und Forschern zu machen, die unser Leben verbessern ist ja eigentlich sooo schräg nicht. Unsterblichkeit ist natürlich ein albernes Ziel, aber wenn als Nebenprodukt friedlicher Ingenieursarbeit eine neue, bessere Gesellschaftsform entstünde...das hätte doch was.

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