Forum: Politik
US-Vorwahlen: Bernie Sanders gewinnt wichtige Unterstützung aus der Schwarzenbewegung
REUTERS

"I can't breathe" waren die letzten Worte von Eric Garner, sie wurden zum Schlachtruf schwarzen Protests in den USA. Seine Tochter unterstützt jetzt Bernie Sanders in den Vorwahlen mit einem eindrucksvollen Video.

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fatherted98 14.02.2016, 08:27
1. Sollte...

...Sanders der demokratische Kandidat werden, hat Trump gewonnen und wird er naechste Praesident der USA...viel Spass Frau Merkel.

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friedrich_eckard 14.02.2016, 08:40
2.

Allmählich wird es aber wirklich spannend... dieses Video dürfte mehr wert sein als Anzeigen und TV-Spots für einige Millionen US-$.

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RalfHenrichs 14.02.2016, 08:50
3. Zuerst kommt Nevada

Am 20. Februar entscheiden die Demokraten aber erst in Nevada. Bei der vorletzten Umfrage vom Dezember stand es 50:27 (+23) für Clinton. Bei der letzten Umfrage vom Februar 45:45 ausgeglichen. In Nevada sind immerhin schon 8% Afroamerikaner. In South Carolina ist die letzte Umfrage vom Februar 65:27 (+38) für Clinton. Es ist also unwahrscheinlich, dass Sanders South Carolina gewinnt, aber gewinnt er Nevada dürfte es enger werden und das Rennen ist noch lang.

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2bing 14.02.2016, 08:57
4. Go Bernie!

der erste wirkliche gute President seit JFK für die farbigen US-Amerikaner

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danielc. 14.02.2016, 09:14
5.

Viele Probleme der USA könnten durch einen fairen Sozialstaat gemindert werden. Auch wenn Sanders wohl kaum Präsident wird, seine Anschauungen beeinflussen die Politik.
In einer Großstadtkultur, in der die Mehrheit der Menschen in Ballungszentren lebt, bringt ein stärkerer, sozial ausgerichteter Staat mehr Vorteile als die liberale Ideologie, die für das flache Land das Richtige zu sein scheint. Unangepasste Menschen, die an erster Stelle selbstbestimmt leben möchten, dafür auch auf Hilfe von außen verzichten, sind außerhalb der Ballungsräume ohnehin besser aufgehoben. Auch Nitzsche lässt seinen Zarathustra die Städte meiden.
Anarchie funktioniert nicht. Auch dort, wo kein Staat sich einmischt, bildet sich eine Hierarchie. ... nicht immer zum Wohl des Schwächeren!

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Atheist_Crusader 14.02.2016, 09:25
6.

Zitat von fatherted98
Sollte Sanders der demokratische Kandidat werden, hat Trump gewonnen und wird er naechste Praesident der USA...viel Spass Frau Merkel.
Den Zusammenhang sehe ich jetzt nicht. Die meisten Wähler sind doch eh in ihrer Loyalität festgefahren. Die wählen nicht Kandidaten, sondern Parteien. Und vielleicht wird dann Jemand mal nicht kandidat den sie gerne hätten, aber deswegen wechseln sie noch lange nicht die Partei.
Wirklich interessant sind nur die Swing Voters, die tatsächlich vor einer Wahl überlegen, wem sie ihre Stimme geben.

Aber ich sehe das positiv: Sollte Sanders Präsident werden, würden die USA mal wieder ein paar Schritte nach vorne machen... und sollte Trump Präsident werden, könnte das der letzte Strohhalm sein um Europa zu überzeugen, seinen Mist in den Griff zu kriegen, sich von den USA zu emanzipieren und zu einer selbstbestimmten Macht zu werden.

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nickellodeon 14.02.2016, 09:38
7. Skandal

Trump findet Putin nicht schlecht und Sanders möchte illegale Tötungen von Mitbürgern auf offener Straße durch die exzekutive ahnden lassen. Beide humanisten (Trump ist ja gegen das töten im nahen osten) auf ihre Art

Wenn da mal nicht das Abendland untergeht. Ob das Langley auch mitmacht?

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Darwins Affe 14.02.2016, 10:04
8. Lame Duck

Viele in Europa überschätzen die Macht eines amerikanischen Präsidenten. Das System ist auf Balance of Power angelegt. Nach bisherigen Umfragen ist die republikanische Mehrheit im Senat gesichert, so dass ein demokratischer Präsident schon zum Beginn seiner Amtszeit als lame duck dastehen würde. Nebenbei: Sowohl Trump wie Sanders stehen gegen den Washingtoner Mainstream: Vielleicht sollten beide im November als Team gemeinsam antreten.

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_gimli_ 14.02.2016, 10:07
9.

Zitat von Atheist_Crusader
Den Zusammenhang sehe ich jetzt nicht. Die meisten Wähler sind doch eh in ihrer Loyalität festgefahren. Die wählen nicht Kandidaten, sondern Parteien.
Sanders hat in den USA das Image eines Kommunisten. Damit wird er für viele Leute unwählbar, selbst wenn sie eigentlich mental den Demokraten zugeneigt sind. Um das zu verstehen, muss man sich die Werte anschauen, die durch die jeweiligen Parteien vertreten werden. Ich würde die Demokraten hier mit der CDU vergleichen, die Republikaner mit der FDP (ja ich weiß, das trifft es nicht wirklich). Sanders vertritt aber genau genommen Kernwerte der SPD. Mit derart linken Positionen gewinnt man in den USA keine Mehrheit. Das ist einfach so.

Wird Sanders der Kandidat der Demokraten, ist der nächste Präsident Republikaner.

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