Forum: Politik
US-Wahlkampf: Obama meldet Spendenrekord
AFP

Es läuft wieder für Barack Obama. Im August sammelte er 114 Millionen Dollar an Spenden - erstmals wieder etwas mehr als sein Rivale Mitt Romney. Und dann wurde der Präsident auf seiner Wahlkampftour noch kameratauglich in die Luft gestemmt. Ausgerechnet von einem Republikaner.

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unangepasst 10.09.2012, 08:08
1. Wundervoll.....

...so sind halt Menschen, die das Herz am rechten Fleck haben!

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KuGen 10.09.2012, 08:19
2. The best democracy.....

.....money can buy.
Warum stellen die USA nicht um ?

Pro Dollar eine Wählerstimme. Kein Wahlkampf.Wählerstimmen-Geld geht voll in den Haushalt. Steuern auf 0.
Pervers ? Ja, absolut. Aber eine konsequente Extrapolation des US-Wahlkampfs gemischt mit den Überzeugungen der Republikaner.

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Trittschall 10.09.2012, 08:24
3.

Zitat von sysop
..... Und dann wurde der Präsident auf seiner Wahlkampftour noch kameratauglich in die Luft gestemmt. Ausgerechnet von einem Republikaner.
War das abgesprochen oder hat Restaurantbesitzer einfach nur Glück gehabt, dass ihn der Secret Service nicht gleich durchsiebt hat?

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findetnemo 10.09.2012, 08:48
4.

Zitat von sysop
Es läuft wieder für Barack Obama. Im August sammelte er 114 Millionen Dollar an Spenden - erstmals wieder etwas mehr als sein Rivale Mitt Romney. Und dann wurde der Präsident auf seiner Wahlkampftour noch kameratauglich in die Luft gestemmt. Ausgerechnet von einem Republikaner.
Wie rührend! "Spontan" nimmt der Mann den Präsidenten in den Arm. Und zufällig sind die Fotografen in perfekter Schussposition.
Dass die Jungs und Mädels vom Secret Service da auch ganz entspannt geblieben sind, versteht sich von selbst. Vermutlich waren die sowieso noch Platt von der letzten Nacht im Hotel.

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paoloDeG 10.09.2012, 09:01
5. Obama sammelt mehr Geld !

Show ist auch in der Politik gefragt ! Wer seine Auftritte besser inszenieren und vorbringen kann der sammelt auch mehr Geld um seine Wahlkampfmaschine gut ölen ! Politiker, um Erfolg zu haben, sollen anscheinend auch gute Schauspieler sein !

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Klopsdrops 10.09.2012, 09:13
6.

Zitat von Trittschall
War das abgesprochen oder hat Restaurantbesitzer einfach nur Glück gehabt, dass ihn der Secret Service nicht gleich durchsiebt hat?
Während Sie den Präsidenten im Arm halten, werden Sie wohl kaum durchsiebt.

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kjartan75 10.09.2012, 09:16
7.

Zitat von paoloDeG
Show ist auch in der Politik gefragt ! Wer seine Auftritte besser inszenieren und vorbringen kann der sammelt auch mehr Geld um seine Wahlkampfmaschine gut ölen ! Politiker, um Erfolg zu haben, sollen anscheinend auch gute Schauspieler sein !
Das war Ronald Reagan nachweislich sicher nicht. ;))

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Klopsdrops 10.09.2012, 09:16
8.

Ich frage mich gerade, was die eigentlich mit dem ganzen gesammelten Wahlkampfgeld machen. Da kommen ja bei jeder Wahl so bis zu 1 Milliarde $ pro Kandidat (also so fast 2 Milliarden) zusammen. Das kann man doch nie und nimmer für einen Wahlkampf ausgeben. Gut, hier mal 'ne große Show, da mal 'ne große Show, mal hier mit dem Flugzeug hinfliegen und 'ne Rede halten und mal dort ... aber 1 Milliarde? Die Wahlkampfhelfer machen das ja in der Regel ehrenamtlich, also was genau machen die eigentlich mit dem ganzen gespendeten Geld? Weiß da jemand was?

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forenaccount 10.09.2012, 09:35
9. Keine Inszenierung

Zitat von findetnemo
Wie rührend! "Spontan" nimmt der Mann den Präsidenten in den Arm. Und zufällig sind die Fotografen in perfekter Schussposition.
Die Besucher wurden vorher alle durchsucht. Der gesamte Lebenslauf des Pizzabäckers wurde vorher komplett durchleuchtet (Werdegang, Auffälligkeiten?, Straftaten?, Militärische Ausbildung?). Ihm wurde gratuliert für sein Engagement in der Stiftung - die Fotografen stehen also schon "schussbereit" da. Mit Erfahrung und "Dauerfeuer" kein Problem, das einzufangen - Fotografen sind trainiert und es wäre eher traurig, wenn keiner von xx Fotografen die Bilder eingefangen hätte. Den Schnappschusscharakter sieht man deutlich - von Bildaufbau keine Spur, Hintergrund bescheiden, "perfekte Schussposition" sieht anders aus. Wäre es geplant gewesen, wäre die "Location" ganz anders arrangiert worden. Die Spontaneität sieht man in Bild 5 - Obama schaut nicht gerade glücklich.

Der Secret Service hätte bereits bei der Umarmung (dezent) eingreifen müssen. Anscheinend wurde dies aber nicht als bedrohliches Szenario gedeutet. Es ist der wahlkampfübliche Spagat zwischen maximalem Schutz für den Präsidenten und "Volksnähe" mit "antatschen lassen". Bei aller Liebe für's "Volkstümliche" - hier wurden Grenzen überschritten. Die Leute vom Secret Service werden Blut und Wasser geschwitzt haben - und intern wird es vermutlich nicht nur Rüffel, sondern auch Konsequenzen geben, auch wenn diese "Performance" den bestvorstellbaren Werbecharakter für Obama hatte. Das dringt dann nur nicht nach Außen...

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