Forum: Politik
Vergrünung der CDU: Merkels Ausstieg aus dem Automobilbau
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Nach der Atomwende kommt jetzt die Autowende. In einem Interview hat Angela Merkel die weitere Deindustrialisierung Deutschlands angekündigt. Einem Bündnis mit den Grünen steht nichts mehr im Wege.

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nomac 17.08.2017, 17:27
170. hört, hört

Herr Fleischauer ist der größte Ignorant, der für ein überregionales Medium arbeiten darf. Nun kann man all seine Arbeit als Kommentar ausgeben, und wenn dann gar nichts deres mehr bleibt ist man eben Kommemtator.
Das wirkliche Problem mit dem Verbrennungsmotor ist, dass der deutschen Autoindustrie die Absatzmärkte abhanden kommen, da große, bedeutende Märkte sich klar positionieren, d.h. sich für diese Technologie schließen. Klar, wenn es nur um Deutschland ginge, von mir aus Porsche für alle. Aber geht es nicht. Und es ist fahrlässige Industriepolitik dies zu ignorieren, denn da kommt auf die deutsche Wirtschaft ein riesiges Problem zu: so eine Art Sub-Prime-Krise für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer. Den Reflex, den Herr Fleischauer hier zeigt, hat die Politik doch schon seit Jahren gezeigt, indem sie den deutschen Konzernen alles ermöglicht hat. Und das steht nun ziemlich böse da.

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a.nahrmann 17.08.2017, 17:27
171. Holzweg

Merkel verkörpert, im Gegensatz zu ihren Vorgängern im Amt, den neuen deutschen Größenwahn nach der Devise : "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen."
Das Abschalten der Atomkraftwerke , tatenlos zuzusehen wie eine Million Fremde unkontrolliert ins Land strömen und nun die Absicht, auf längere Sicht der Schlüsselindustrie des Landes den Gnadenstoß zu geben, sind grundlegende politische Entscheidungen, die wir nur in Deutschland, aber in keinem anderen Land der Welt vorfinden.
Man fragt sich : "Wenn die genannten 3 " Merkelschen Entscheidungen" so toll und vorbildlich sind, wie oft behauptet wird, warum folgt uns kein anderes Land auf diesem Weg ?." Oder ganz simpel formuliert : " Sind nur wir, ganz allein, auf dem richtigen Weg und alle anderen auf dem Holzweg ? Könnte es nicht sein, dass wir auf dem Holzweg sind und die anderen Länder auf dem richtigen Weg, indem sie weiter Atomkraftwerke betreiben, keine Massen von Fremden ins Land lassen und ihre Industrie schützen ? "

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Watschn 17.08.2017, 17:28
172. Merkels Geschwurbel ist auch in causa Verbrennungsmotor...

Zitat von Cluedo
....oberflächlichen Kuschel-Wahlkampf-Gesäusel der Kanzlerin ernsthaft das unmittelbar bevorstehende Ende des deutschen Autobaus und die völlige De-Industrialisierung Deutschlands herauszulesen. Danach kann ja dann wohl nur noch die Apokalypse kommen im begrenzten rückwärtsgewandten Weltbild des Kolumnisten Fleischhauer. Sagenhaft. Ausgerechnet die Auto-Kanzlerin, von der man doch bisher glauben musste, dass sie nur Wachs in den Händen der deutschen Automanager sei, ausgerechnet die - so hat Herr Fleischhauer nun aufgedeckt - erklärt mal eben so nebenbei - in der Super-Illu, Herr Fleischhauer, man fasst es nicht! - dass sie den Verbrennungsmotor und damit das Auto und damit die Industrie und damit ganz Deutschland kaputt machen will. Das sagt sie einfach so daher. Weil sie die Wahlen gewinnen will mit grünem Anstrich. Oder weil sie so spontan ist, sie macht ja gelegentlich so auf "Sponti". Oder weil sie nicht alle Latten am Zaun hat. - Und niemand nimmt davon Notiz! - Aber sie hat nicht mit Super-Fleischhauer gerechnet, denn der hat ganz genau gelesen, die abgefeimten Absichten Merkels messerscharf analysiert und ans Licht gebracht. - Gerettet! - Oder?
Vage...Sie lässt mit dem Wort "Verbrennungsmotor-Ende" einfach mal so ein Luftballon steigen..., um danach den wackligen Finger in den Wind zu heben. Herauskommen wird dann wieder ein ähnl. katastrophale chaotisches Desaster wie bei ihrer sog. Energiewende.

Viel wichtiger wäre -anhand der grossen deutschen Abhängigkeit des Automobilbaus- ...eine feste Verbrennungsmotor-Garantie zumind. in der EU, in welcher sich der deutsche u. auch europ. Automobilbau zeitl. ausreichend umstellen kann. Die AfD leistet dies, und spricht sich für eine Dieselmotorgarantie bis zum Jahr 2050 aus...

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jamguy 17.08.2017, 17:29
173.

Zitat von Kurt-C. Hose
Wäre nur nicht schlecht, das Thema vom "Ende her" zu denken und sich zu fragen, wo die Infrastruktur dafür her kommt, bevor man den Verbrennungsmotoren den Saft abdreht.
ganz einfach das bedingungslose Grndeinkommen parallel initiieren und dann reiben Sie sich die Hände nach Arbeitskräften die arbeiten wie Sie wollen?

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cave68 17.08.2017, 17:33
174. Peinlich Herr Fleischhauer...

...wenn man sein Grünen-Merkel-Bashing auf angebliche Interviews stützt die in einem "Qualitäts"-Blatt wie der Super-Illu abgedruckt worden sind....dann hat Herr Fleischhauers Populismus auch kein höheres Niveau.
Was hat dies eigentlich mit Deindustrialisierung zu tun?Die Autokonzerne haben doch jetzt zeit umzuschwenken und mal ernsthafte Ideen mit alternativen Antriebsarten zu entwickeln...und zwar ohne gefakten Zahlen und Greenwashing.

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Septic 17.08.2017, 17:36
175.

Zitat von schlipsmuffel
hat einfach keinerlei Fähigkeit sich die Zukunft vorzustellen! Absoluter Realitätsverlust in der Beziehung! Diese fehlende Vorstellungskraft merkt man bei der Energiewende, der Flüchtlingskrise und jetzt beim Automobilbau! Nichts als ideologische Wunschgedanken!
Daran leiden eher Sie. Die Zukunft ist Solar+Akku+Elektromotoren und weg von Verbrennungsmotoren. Das ist mehr als klar. Den Weg gehen China (1.3 MILLIARDEN Volk), Indien (1,3 MILLIARDEN Volk), die Ölnationen wie Kuwait, Saudi Arabien und Katar, Norwegen, Niederlande, Frankreich, UK, Kalifornien etc.
Die 80 Millionen Deutschen werden diesen Wechsel nicht stoppen. Wir müssen uns anpassen oder wir werden obsolet. Das ist die Zukunft und die Realität. Kein Unsinn über "saubere Diesel" oder "saubere fossile Brennstoffe". Das ist nicht die Zukunft.

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Septic 17.08.2017, 17:38
176.

Zitat von simax2118
Informieren Sie sich mal darüber, wieviel CO2 und NOx in die Umwelt geblasen wird um eine einzige Batterie für ein EAuto zu bauen. Mehrere Hundert Male mehr, als während der Herstellung eines Dieselmotors. Man muss mit dem Diesel circa 80.000 km fahren um auf den Abgaswert zu kommen, den die Fertigung einer Batterie erreicht. Einfach dargestellt: Sie kaufen einen Tesla, ich einen VW Passat Diesel. Sie stellen Ihren Tesla in die Garage und warten bis ich 80.000 km mit meinem Passat gefahren bin. Dann haben wir beide gleich stark die Umwelt belastet. Nur sind Sie keinen Meter gefahren.
Hab ich, die schwedische Studie basiert auf falschen Angaben. Die ging davon aus, dass man ausschließlich Kohlestrom zum herstellen von Akkus verwendet was totaler Unsinn ist. Die Studie kann man getrost vergessen.

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lupenrein 17.08.2017, 17:38
177. Die ganze Welt lacht über c

Deutschland.
Atomkraft haben sie schon (wirklich ganz freiwillig ? ) aufgegeben, während unsere freundlichen Nachbarn und weltweit alle großen Induistrinationen einen wahren Atomkraft-Boom erleben.
Jetzt schaffen sie in vorauseilendem Gehorsam auch die essentielle Autoindustrie ab. Trump und Andere werden sich köstlich freuen.

Merkel macht tatsächlich Ernst ? Wirklich ?
Oder handelt es sich wieder einmal um eine jener sybillinischen Visionen, um sicher auch die Grünen in eine Koalition zusammen mit der FDP zu kriegen ?
Den Wählern muss es ja regelrecht schwindlich werden.
Nichts ist also sicher.
Sicher aber ist ein böses Erwachen nach den Wahlen.

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hng1858 17.08.2017, 17:40
178. Strom muss tatsächlich produziert werden

Zitat von seinedurchlaucht
Entgegen Ihrer Meinung kommt der Strom nicht aus der Steckdose, sondern muss produziert werden. Da wir keine Atomkraftwerke mehr wollen, muss das eben mit Kohle erfolgen. Oder wollen Sie nur Strom produzieren, wenn die Sonne scheint und/oder es windig ist? Ich fürchte, damit kommen Sie nicht allzu weit...
Nach Kuchling, Taschenbuch der Physik, erzeugt 1 Liter Diesel 9,86 kWh und 1 Liter Benzin 8,77 kWh. Dies bedeutet bei 43,2 Mrd. Liter Diesel Jahresverbrauch pro Jahr deutschlandweit = 425, 9 Mrd. kWh und bei 25 Mrd. Liter Benzin = 216,25 Mrd. kWh, zusammen 642 Milliarden kWh.

Betrachtet man die Energieeffizienz, liegt diese bei Verbrennungsmotoren bei 30%, bei Elektroantrieben 85%. Teilt man den Energiebedarf durch den Faktor 2,4, müssen 267 Milliarden kWh für Elektroautos zur Verfügung gestellt werden. Dies ist die Menge Energie, die zusätzlich zu den in 2015 erzeugten 646 Milliarden kWh Strom dazukommt, also rund ein Drittel des derzeit erzeugten Stroms - zusätzlich !!

Ein Kernkraftwerk (KKW) hat eine Nennleistung von 1 Gigawatt bei 8000 Betriebsstunden pro Jahr. Statt 17 KKW abzuschalten, müsste man ca. 30 neue bauen.

Ein On-Shore-Windrad leistet 3 Megawatt mit 1500 – 5000 Vollast-Betriebsstunden pro Jahr. Obwohl man mit keiner einzigen kWh fest kalkulieren kann, erzeugt man mit On-Shore 3 MW und 3000 Vollast-Betriebsstunden, also 9 Gwh pro Windrad pro Jahr. Um die benötigten 267 Terawattstunden für Elektroautos zu erzeugen, bräuchte man 29.666 große On-Shore- Windräder – theoretisch !!

Windkraftanlagen sind nicht g r u n d l a s t f ä h i g. Auto laden geht also nur, wenn der Wind weht. Und wer Strom kriegt, regelt dann das „Intelligente Netz“.

Derzeit sind ca. 26.800 Windkraftanlagen im Betrieb mit einem Produktionsanteil von 13,3 % (1-stromvergleich.com). Für theoretische 100% wären somit 201.500 Windanlagen notwendig, plus 29.666 Windanlagen für die Elektroautos. Insgesamt ca. 231.000 Windanlagen. Bei einer Fläche von 360.000 qkm für die BRD müsste pro 1,55 qkm ein Windrad stehen.

Anders ausgedrückt, alle 1,2 km - in jede Richtung ! - braucht man ein Windrad.

Ich stelle mir vor was passiert, wenn man morgens zur Arbeit will. Das geht nur, wenn über Nacht der Wind weht und genug Kapazität im Netz war. Da man ja nicht der einzige ist, der nachts aufladen will, regelt das „Intelligente Netz“ wer Strom bekommt und wer nicht. Da kann es schon mal sein, dass man Pech hat. Oder man könnte mit seinem Chef beim nächsten Gehaltsgespräch verhandeln, ob er nicht einen hohen Betrag an das Energieministerium überweist, damit man ein paar Stufen in der Ladepriorität steigt.

Man könnte morgens auch länger frühstücken, vorausgesetzt sie bekommen morgens auch Brötchen. Vielleicht hat aber das „Intelligente Netz“ berechnet, dass ihr Bäcker erst ab 11.00 Uhr backen darf. Dann bleibt man an diesem Tag halt zuhause – außer an kalten Wintertagen, da sollte man in einer Firma arbeiten, die in der Ladepriorität ganz weit oben steht.

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peti55 17.08.2017, 17:40
179. schwarz grün?

Dazu müssten die Grünen mindestens bei 10% liegen - das scheint mir ausgeschlossen, insbesondere wenn ich die letzten Landtagswahlen und Umfragen studiere. Und eigentlich braucht man sie auch nicht - Merkel setzt ja das grüne Programm nahezu 1:1 um.....

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