Forum: Politik
Verhandlungen über CO2-Grenzwerte: Scheuer kritisiert seine Ministerkollegin Schulze
DPA

Umweltministerin Svenja Schulze hat sich in den Gesprächen mit der EU über neue CO2-Grenzwerte nicht durchgesetzt. Verkehrsminister Andreas Scheuer wirft ihr nun vor, bloß halbherzig verhandelt zu haben.

Seite 1 von 6
nahatschalah 11.10.2018, 04:36
1. Das Klügste, was sie machen konnte

Die Bundesregierung ist ja mit schlechten Zielen - schlecht fürs Klima und für die Autokonzerne, die sich ja irgendwann mal für die Zukunft aufstellen müssen, wollen sie nicht langfristig hinter den japanischen Autobauern zurückstehen - in die Verhandlungen gegangen. Dann verhandelt sie halbherzig und alle profitieren, außer die dummen in der deutschen Regierung und Wirtschaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dasfred 11.10.2018, 05:19
2. Messstationen an Verkehrsknoten

Wer denkt sich denn solchen Unsinn aus. Messstationen gehören, wie in Hamburg-Wilhelmsburg in den Park. Dann weiß man, ob man mit Kindern noch sicher rausgehen kann. Man kann doch nicht dort messen, wo es dreckig ist. So bekommt man nie saubere Werte. Wenn wir je eine Station auf Helgoland und eine auf der Zugspitze aufstellen, kann Scheuer wenigstens behaupten, von Nord und Süd gemessen hat Deutschland die beste Luft Europas. Satire Ende.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tobe666 11.10.2018, 05:25
3. Immer schön Lobbypolitik betreiben...

Diese, offensichtlich auf die Automobilindustrie ausgerichtete Propaganda Politik ist langsam nicht mehr auszuhalten. 100k Arbeitsplätze in Gefahr in den nächsten 10 Jahren und dieses ganze BlaBlaBla. Fakt ist, die Industrie hat lieber Millionen in Lobbyarbeit gesteckt um seine Cash Cow Diesel zu schützen und mit allen Mitteln alternative Antriebe blockiert. Jetzt hat man Angst dumm da zu stehen weil man wichtige Jahre in der Technologieentwicklung der Arroganz und dem Hochmut geopfert hat. Wenn Arbeitsplätze verloren gehen, dann doch nur aus eigenen Verschulden den Asiaten den Vorsprung erlaubt zu haben. Schlimm, dass unsere werten Politiker sich so vor der Industrie ducken, und somit den gutgläubigen Autokäufern immer mehr schaden. Ich empfehle Brennstoffzelle (zur Erinnerung: Expo 2000 in H, da wurde der Wasserstoff groß angekündigt, wenig ist passiert bisher!) weiter voran zu treiben, gerne auch noch höhere CO2 Grenzwerte und flächendeckende Fahrverbote! All dieses wird unzählige neue Arbeitsplätze schaffen und locker die angeblich gefährdeten Arbeitsplätze auffangen. Für eine saubere Zukunft und für mehr Verstand bei den Entscheidern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
matzemar 11.10.2018, 05:28
4. Völlig daneben

Wenn Herr Scheuer mal auch an die Bürger denken würde, die in deinem Land leben, dann würde er sowas nicht sagen. Aber da sieht man mal wieder dass er doch nur der Autolobby alles recht machen will. Wenn hier Technologien verschlafen werden badet es eben der Bürger aus!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Danny G. 11.10.2018, 06:00
5. Die schwarze Null...

...der Bundesregierung, Andreas Scheuer, muss vielleicht einfach mal kapieren, dass die EU eben nicht der willfährige, verlängerte Arm der Bundesregierung ist, als der sie gerne gesehen wird. Es gibt auch keine Entschuldigung dafür, den Klimaschuz dem mangelnden Reformwillen der deutschen Autobauer unterzuordnen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
don.rumata 11.10.2018, 06:00
6. Unglaublich!

Hier will sich wohl jmd für den Anschlussposten bei der Autoindustrie empfehlen. Kein Mitgefühl für die Natur, dafür aber im Übermaß für *notleidende* Autofahrer und - hersteller.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SasX 11.10.2018, 06:09
7. Schlechterer Wert

"Es wurde eben nur so verhandelt, man könnte es halbherzig nennen, dass ein schlechterer Wert rauskam, als in der Bundesregierung vereinbart."

Ich finde, dass 35% kein schlechterer, sondern ein besserer Wert als 30% sind. Das Thema Klimaschutz hat in meinen Augen mittlerweile einen deutlich höheren Stellenwert als Bequemlichkeit von Autofahrern oder Firmengewinne von Autoherstellern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gruffelo 11.10.2018, 06:24
8. Selbstgefällig

Wie kann Frau Schulz mit einem Ergebnis von 35 aus der Verhandlung zurückkehren, wenn sie als Vorgabe 30 hatte? Sicherlich muss sie vor einer Zustimmung das OK aus Berlin eingeholt haben? Wen wundert dass Staaten wie Dänemark - die für ihre Automobilindustrie eher weniger bekannt sind - höhere Grenzwerte fordern. Sie haben nichts zu verlieren. Die Eigenmächtigkeit der Verhandlungsführung von Frau Schulz weckt Erinnerungen an den ehemaligen Minister Schmidt, der mal eben nonchalant das Glyphosatthema nach Gutdünken durchgewunden hat. Wer hat bei diesen Ministern eigentlich die Zügel in der Hand? Deren Fraktionen, die Bundeskanzlerin? Oder macht da jeder was er will?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Partyzant 11.10.2018, 06:38
9. Halbherzig verhandelt?

Da sieht man die ganze autolobbylastige Fratze des Verkehrsminister...Klimawandel ist diesen. bayrischen Christen völlig egal - Hauptsache die Autokonzerne sind zufrieden - Nein Herr Scheuer, die Zeiten sind vorbei und das ist gut so.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6