Forum: Politik
Verkündung per Twitter: Trump macht Ex-Pharmamanager zum Gesundheitsminister
U.S. Department of Health & Human Services

Ausgerechnet ein ehemaliger Pharmamanager soll das US-Gesundheitssystem reformieren. Präsident Trump lobt, der Mann werde "ein Star für niedrigere Medikamentenpreise" sein.

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franz.v.trotta 13.11.2017, 18:35
1.

Zitat: "Das Gesundheitssystem der USA leidet derzeit unter extrem hohen Preisen für Arzneimittel." - Dieses Problem hat Trump geerbt. Eine Senkung der Arzneimittel-Preise wäre zu begrüßen. Azar, der die Branche kennt und überdies Regierungserfahrung hat, könnte der richtige Mann dafür sein. - Was gibt es da zu meckern?

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Shoxus 13.11.2017, 18:53
2. Was es zu meckern gibt

Zitat von franz.v.trotta
Zitat: "Das Gesundheitssystem der USA leidet derzeit unter extrem hohen Preisen für Arzneimittel." - Dieses Problem hat Trump geerbt. Eine Senkung der Arzneimittel-Preise wäre zu begrüßen. Azar, der die Branche kennt und überdies Regierungserfahrung hat, könnte der richtige Mann dafür sein. - Was gibt es da zu meckern?
Na das es eine Trump-Entscheidung ist. Egal was Trump macht. Er macht es immer Falsch. Ist ja nix neues. Is halt nen ganz, ganz pöser.

Mich wundert bei diesen News (finde es natürlich auch bedenklich) immer nur, das ich sowas nicht in Deutschland sehe oder in der EU. Obwohl ich hier Pharmaleute mit Politikern die Klinke in die Hand geben und Posten tauschen. Aber das hat natürlich nix mit Trump zu tun. Ist wohl deshalb keine News wert.

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Harald Schmitt 13.11.2017, 19:03
3. Was es da zu meckern gibt?

Der Typ ist doch maximal ein paar Jahre Gesundheitsminister und dann muss er zurück in die Industrie, da glauben sie wirklich der ist an sinkenden Medikamentenpreisen für seine Industrie interessiert?
Dann ziehen sie sich auch die Hose mit der Kneifzange an!
Wenn die Republikaner sinkende Medikamentenpreise gewollt hätten, wären sie dazu schon seit Jahren in der Lage gewesen!
Ich kann mir nicht vorstellen das Obama was dagegen gehabt hätte.

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von_nöten 13.11.2017, 19:04
4. Antwort #1

Regulierung und staatliche Eingriffe gelten doch in den USA als Teufelszeug. Und da soll nun ausgerechnet ein Pharmamanager für niedrige Medikamentenpreise sorgen?
Das will mir nicht unmittelbar einleuchten. Aber warten wir es ab, vielleicht werde ich ja eines Besseren belehrt.

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solltemanwissen 13.11.2017, 19:14
5.

Zitat von Shoxus
Na das es eine Trump-Entscheidung ist. Egal was Trump macht. Er macht es immer Falsch. Ist ja nix neues. Is halt nen ganz, ganz pöser. Mich wundert bei diesen News (finde es natürlich auch bedenklich) immer nur, das ich sowas nicht in Deutschland sehe oder in der EU. Obwohl ich hier Pharmaleute mit Politikern die Klinke in die Hand geben und Posten tauschen. Aber das hat natürlich nix mit Trump zu tun. Ist wohl deshalb keine News wert.
*lach*

Wäre das hier in Deutschland oder in der EU würde Merkel von Ihnen beiden verbal ans Kreuz genagelt!

Aber ist halt Trump. Der hat bei Ihnen Narrenfreiheit.

Soviel zum Thema, Lobbyismus eindämmen. Selten so gelacht.

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Bürger Icks 13.11.2017, 19:19
6. Schon mal von der folgenden Redensart gehört:

Zitat von franz.v.trotta
Zitat: "Das Gesundheitssystem der USA leidet derzeit unter extrem hohen Preisen für Arzneimittel." - Dieses Problem hat Trump geerbt. Eine Senkung der Arzneimittel-Preise wäre zu begrüßen. Azar, der die Branche kennt und überdies Regierungserfahrung hat, könnte der richtige Mann dafür sein. - Was gibt es da zu meckern?
Den Bock zum Gärtner machen?

Aber klar, wer den Sumpf mit Sumpfkreaturen leeren will und dafür von seinen willig buckelnden Untertanen/Trumpeteers gefeiert wird, der darf auch Versprechen das ein Pharmalobbyhai Medikamentenpreise senken wird...

Wenn die Medikamentenpreise fallen sollten, dann nur für Millionäre, Milliardäre usw. So wie demnächst die Steuern dort, dafür wird aber die Mittelkalsse belastet und, sowie wie immer, die ganz Armen natürlich auch!

Abert Trump könnte ja auch jemanden erschiessen und seine abgehängten, zurückgelassenen Verehrer würden ihn trotzdem feiern, ganz ähnlich einem Duterte...

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franz.v.trotta 13.11.2017, 19:24
7.

Zitat von solltemanwissen
*lach* Wäre das hier in Deutschland oder in der EU würde Merkel von Ihnen beiden verbal ans Kreuz genagelt! Aber ist halt Trump. Der hat bei Ihnen Narrenfreiheit. Soviel zum Thema, Lobbyismus eindämmen. Selten so gelacht.
Was hat die Senkung der Arzneimittel-Preise mit "Narrenfreiheit" zu tun?

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geotie 13.11.2017, 19:28
8. Es gibt jede Menge zu meckern!

Zitat von franz.v.trotta
Zitat: "Das Gesundheitssystem der USA leidet derzeit unter extrem hohen Preisen für Arzneimittel." - Dieses Problem hat Trump geerbt. Eine Senkung der Arzneimittel-Preise wäre zu begrüßen. Azar, der die Branche kennt und überdies Regierungserfahrung hat, könnte der richtige Mann dafür sein. - Was gibt es da zu meckern?
Was hat Trump geerbt, und wer macht die Preise der Medikamente? Obama, oder wer? Es die Pharmaindustrie selbst, die die Preise bestimmen. Sofern ist der Azar da schon richtige, der die Preise senken könnte. Aber glauben Sie wirklich, die Pharmaindustrie würde sich ins eigene Bein schneiden?

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gandhiforever 13.11.2017, 19:50
9. Also

Also, wenn Trump sagt, der Pharmamanager werde ein "Star" fuer niedrigere Medikamentenpreise sein, dann kann das nur eins bedeuten:

Die Menschen sollten sich daruf vorbereiten, dass die Preise steigen werden. Die Frage ist doch nur: um wie viel.

Und, wenn der Mann die "Trump-Ethik" lebt, dann wird er immer noch im Besitz eines nicht unerheblichen Aktienpakets sein.

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