Forum: Politik
Wahl: Ausgrenzung verhalf rechten Schwedendemokraten zum Erfolg
AFP

Einst stand Schweden für Wohlstand und Gleichberechtigung. Nun rückt das Parlament nach rechts. Was man aus dem Wahlerfolg der rechtspopulistischen Schwedendemokraten für Deutschland lernen kann.

Seite 14 von 14
mostly_harmless 11.09.2018, 11:43
130.

Zitat von flytogether
genauso wie hier in der BRD. Wer es satt hat dass kriminelle Migranten nicht ausgewiesen werden können wählt halt AfD. Diesen Wähler in die rechtsradikale Ecke zu verorten ist eine Frechheit und eine Hibris. SPON könnte mal darüber reflektieren ob dies mit demokratischen Grundsätzen vereinbar ist.
Wer Parteien wählt, bei denen Antisemiten, Holocaustverharmloser, Unterstützer von Holocaustleignnern, Unterstützer von Neonazis etc. pp. in der obersten Funktionärsebene sitzen, wer gemeinsam mit Faschisten demonstriert, wer beim Wahlomat mit die höchsten Übereinstimmungen mit der NPD hat etc. pp. wird NICHT in die rechte Ecke gestellt. Der IST in der rechten Ecke.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
im_ernst_56 11.09.2018, 14:21
131. Politisches Koordinatenkreuz

Zitat von mostly_harmless
Wer Parteien wählt, bei denen Antisemiten, Holocaustverharmloser, Unterstützer von Holocaustleignnern, Unterstützer von Neonazis etc. pp. in der obersten Funktionärsebene sitzen, wer gemeinsam mit Faschisten demonstriert, wer beim Wahlomat mit die höchsten Übereinstimmungen mit der NPD hat etc. pp. wird NICHT in die rechte Ecke gestellt. Der IST in der rechten Ecke.
Wer in der rechten und wer in der linken Ecke ist und wer sich in der Mitte befindet, bestimmt das politische Koordinatenkreuz. Und wer richtet das aus? Wenn ich die Linke wähle, unterstütze ich dann auch das Marxistische Forum, die Kommunistische Platform, die Antikapitalistische Linke und Cuba Si, die uns alle in die DDR zurückbeamen wollen und mit gewaltbereiten sog. Autonomen sympathisieren? Jetzt werden Sie sagen, das ist was anderes, dass kann man nicht vergleichen. Doch, kann man.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Knossos 11.09.2018, 15:36
132.

Zitat von im_ernst_56
Wer in der rechten und wer in der linken Ecke ist und wer sich in der Mitte befindet, bestimmt das politische Koordinatenkreuz. Und wer richtet das aus? Wenn ich die Linke wähle, unterstütze ich dann auch das Marxistische Forum, die Kommunistische Platform, die Antikapitalistische Linke und Cuba Si, die uns alle in die DDR zurückbeamen wollen und mit gewaltbereiten sog. Autonomen sympathisieren? Jetzt werden Sie sagen, das ist was anderes, dass kann man nicht vergleichen. Doch, kann man.
Aus dem ehemaligen Ostblock stammen inzwischen die fragilsten der intellektuellen Leichtgewichte, obwohl das Bildungssystem -*von der Demagogie abgesehen- dort so schlecht nicht wahr. (*Mir erzählte ein ehemaliger DDRler etwa von einer Schulaufgabe, die in etwa lautete: "Weisen Sie an einem Beispiel nach, daß die Linie der Partei immer Recht hat". Was hab´ ich gelacht!)

Sozioökonomische Theorie haben sie nie verstanden, verwechseln in vorsätzlicher Indifferenz jeweils erlebte Praxis samt persönlicher Rückschläge mit seinerzeitigen Aufkleber; und Opportunismus mußten sie nicht lange einüben.

Seither beklatschen sie Plutokratie und Neoliberalismus, um sich von der Vergangenheit abzusetzen und als guter Zugang sonniger Seite zu bestätigen. Virulenteste Sachbearbeiter der Dekadenz, die ich in den späten Neunzigern und Nullerjahren erlebte, stammten aus dem ehemaligen Ostblock.

Ein Phänomen, das wohl jeder Diktatur folgt. (Bei Schergen besonders beliebte Post-Devise das Schredderns: "Ich gehörte nie dazu / bin euer Mann!")
Um Berlins Außenbezirke fährt es Dank "Treuhand" in Porsches herum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Knossos 11.09.2018, 15:38
133.

Zitat von im_ernst_56
Wer in der rechten und wer in der linken Ecke ist und wer sich in der Mitte befindet, bestimmt das politische Koordinatenkreuz. Und wer richtet das aus? Wenn ich die Linke wähle, unterstütze ich dann auch das Marxistische Forum, die Kommunistische Platform, die Antikapitalistische Linke und Cuba Si, die uns alle in die DDR zurückbeamen wollen und mit gewaltbereiten sog. Autonomen sympathisieren? Jetzt werden Sie sagen, das ist was anderes, dass kann man nicht vergleichen. Doch, kann man.
Aus dem ehemaligen Ostblock stammen inzwischen die fragilsten der intellektuellen Leichtgewichte, obwohl das Bildungssystem -*von der Demagogie abgesehen- dort so schlecht nicht war. (*Mir erzählte ein ehemaliger DDRler etwa von einer Schulaufgabe, die in etwa lautete: "Weisen Sie an einem Beispiel nach, daß die Linie der Partei immer Recht hat". Was hab´ ich gelacht!)

Sozioökonomische Theorie haben sie nie verstanden, verwechseln in vorsätzlicher Indifferenz jeweils erlebte Praxis samt persönlicher Rückschläge mit seinerzeitigem Aufkleber; und Opportunismus mußten sie nicht lange einüben.

Seither beklatschen sie Plutokratie und Neoliberalismus, um sich von der Vergangenheit abzusetzen und als guter Zugang sonniger Seite zu bestätigen. Virulenteste Sachbearbeiter der Dekadenz, die ich in den späten Neunzigern und Nullerjahren erlebte, stammten aus dem ehemaligen Ostblock.

Ein Phänomen, das wohl jeder Diktatur folgt. (Bei Schergen besonders beliebte Post-Devise das Schredderns: "Ich gehörte nie dazu / bin euer Mann!")
Um Berlins Außenbezirke fährt es Dank "Treuhand" in Porsches herum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dr. Kilad 11.09.2018, 18:55
134. Die typischen Zusammenhänge sind auch in Schweden vorhanden

Dass auf soziale Probleme Rassismus folgt, ist nichts ungewöhnliches (leider). War schon immer eine gute Ablenkungsstrategie von den wirklich Problemen und versteht auch der Dümmste. Wie Srećko Horvat kürzlich feststellte: "In Europa herrscht ein Bürgerkrieg mit Neoliberalen auf der einen und Rechtspopulisten auf der anderen Seite. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille" manifestieren die Rechtspopulisten nur den Zustand, der sie hervorgebracht hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mardor 14.09.2018, 15:43
135.

Zitat von flytogether
genauso wie hier in der BRD. Wer es satt hat dass kriminelle Migranten nicht ausgewiesen werden können wählt halt AfD. Diesen Wähler in die rechtsradikale Ecke zu verorten ist eine Frechheit und eine Hibris. SPON könnte mal darüber reflektieren ob dies mit demokratischen Grundsätzen vereinbar ist.
Zum x-ten Mal: Man sollte nicht durch unnötige Verwendung von Fremdwörtern seinem Geschwafel einen intellektuellen Anstrich geben wollen, wenn man schon mit der Schreibweise überfordert ist!

Hybris, Mann!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mostly_harmless 14.09.2018, 16:50
136.

Zitat von im_ernst_56
Wer in der rechten und wer in der linken Ecke ist und wer sich in der Mitte befindet, bestimmt das politische Koordinatenkreuz. Und wer richtet das aus? Wenn ich die Linke wähle, unterstütze ich dann auch das Marxistische Forum, die Kommunistische Platform, die Antikapitalistische Linke und Cuba Si, [...]
Nun, jeder mit einer grewissen politische Bildung weiss, wo die rechte Ecke ist. Objektive Messbarkeit gibts da auch. Denn jemand beim Wahlomat mit NPD, AfD, dem "III.Weg", und was sich da alles am rechten Rand so tummelt große Übereinstimmungen hat, dann IST so jemand rechts. Und was die Linke angeht: NATÜRLICH unterstützt ein Wähler der Linken mit seiner Stimme auch das Marxistische Forum, die Kommunistische Platform, die Antikapitalistische Linke und Cuba Si.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 14 von 14