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Wahl in Österreich: Wer wird Kanzler?
AFP

Ein Rechtspopulist mit Nazi-Kontakten, ein konservativer Youngster und ein hilfloser Vorzeige-Sozi: Am Sonntag entscheidet sich, wer Österreich künftig regiert. SPIEGEL ONLINE stellt die Kandidaten vor.

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karldhammer 13.10.2017, 15:31
1. Politikerimport aus Österreich

wird hierzulande aus nachvollziehbaren Gründen eher kritisch betrachtet, aber den Herrn Kurz, den würde ich als Bundeskanzler begrüßen.
Tu felix Austria........

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illimani 13.10.2017, 15:40
2. Liest man in

österreichischen Medien, dann wird der nächste Kanzler wohl Kurz heißen und in einer Koalition mit der FPÖ das Regierungsgeschäft übernehmen. Selbst im Standard macht man sich kaum Hoffnungen, dass es anders kommen wird. Bei den Linken dort wird Kurz mehr als ein Macron-Verschnitt gesehen.

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vincntk 13.10.2017, 15:43
3. Schmutzwahlkampf-> starke Rechtspopulisten

Die Wahl und der Wahlkampf in Österreich beweisen nachdrücklich, dass es der falsche Weg der Auseinandersetzung mit Rechtspopulisten ist, ihre Forderungen sowie ihre polemische Art der Auseinandersetzung zu kopieren. Statt auf zum Beispiele soziale Probleme der Leute einzugehen, wird mit Geflüchteten und Muslimen ein Sündenbock gesucht. Mit einer solchen Argumentation macht vor allem Kurz den Rassismus der FPÖ salonfähig. Eine Regierung mt derart menschenfeindlichen und vorurteilsgelenkten Kräften wie der FPÖ würde Österreich erheblich schaden. Ein Wahlkampf wie dieser schadet außerdem den politischen Prozessen und der Zusammenarbeit genauso wie der politischen Auseinandersetzung und der Demokratie.
Es braucht klare Kante gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, es braucht sachliche Aufklärung und Argumentation und mit diesem Hintergrund Berücksichtigung der begründeten und realen Ängste und Sorgen der Menschen. Österreich und allen voran die beiden Volksparteien sind mit ihrem schmutzigen Wahlkampf ein Musterbeispiel dafür, wie man nicht mit Rechtspopulisten umgehen sollte und wie man zu deren Erstarken beiträgt.

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joG 13.10.2017, 15:45
4. Persönlich verstehe ich....

....die Aufregung nicht. Alle drei Parteien sind gleichermaßen letztlich ideologisch etatistisch, sozialistisch und EUistisch. Das sind drei entscheidende Eckpunkte irrealer Politik. Da ist es nur marginal, worin sie sich unterscheiden.

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tamgarun 13.10.2017, 15:50
5. Strache hat gute Chancen

weil die Österreicher noch "verstrahlter" sind, als viele Deutsche. Der Rechtspopulismus hat da Tradition. Wer glaubt, dass Storch, Höcke und Co. lügen, übertreiben, hetzen, der sollte sich mal die FB-Seite von Strache ansehen - und sich die Kommentare dazu. Der Brechbeutel sollte da unbedingt bereit gehalten werden. Gegen Strache gehört Höcke schon fast zum gemäßigten Flügel.

"auch wenn der Bundespräsident gemäß österreichischer Verfassung nicht zwangsläufig den Spitzenkandidaten der stärksten Partei mit der Regierungsbildung beauftragen muss."

Das war das große Thema der Wahl des Bundespräsidenten, van Bellen hat stets betont, dass er keinen blauen Kanzler "angeloben" wird. Ob er dazu stehen wird, bleibt abzuwarten.

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keiler70 13.10.2017, 15:52
6. tu felix austria

nube! Na ja, er ist schon ein pfiffiges Kerlchen. Heiraten würd ich ihn deshalb trotzdem nicht wollen. Aber immerhin kann sich Herr Seehofer von ihm mal erläutern lassen, wie man offene rechte Flanken schließt.

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mostly_harmless 13.10.2017, 15:54
7.

Und, viertens, vollbrachte er das Kunststück, die konservative ÖVP, die immerhin seit 1987 ununterbrochen in Österreich mitregiert, als junge, frische, neue Kraft zu verkaufen

Wie schneiden eigentlich die Österreicher bei PISA ab?

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Chris P. Bacon 13.10.2017, 15:57
8.

Aktuelle Prognose:
ÖVP: 34 %
FPÖ: 27 %
SPÖ: 22 %
NEOS: 6 %
GRÜNE : 5 %
Eine Koalition von ÖVP/FPÖ, dem Äquivalent von CSU/AFD, käme somit auf 61 %.
Es ist aber eindeutig, dass die Österreicher die besseren Politiker und die klügeren Wähler haben. Vermutlich haben sie auch die besseren Journalisten und Medien.

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Wolfgang Heubach 13.10.2017, 16:03
9. Sebastian Kurz steht für eine neue Politik

Sowohl im Stil und vor allem inhaltlich. Er gibt den Bürgerinnen und Bürgern seines Landes wieder eine Stimme. Und als Bundeskanzler der Republik Österreich auch der EU neue Ideen, neuen Schwung und neue Impulse. Er ist "der Mann der Stunde".

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