Forum: Politik
Wahl in Pennsylvania: Demokrat und Republikaner liegen gleichauf
REUTERS

Es galt als wichtiger Test für Donald Trump: In Pennsylvania haben sich der Demokrat Conor Lamb und der Republikaner Rick Saccone zur Nachwahl für einen Kongresssitz in Washington gestellt. Es wurde extrem knapp.

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gandhiforever 14.03.2018, 05:00
1. Briefwahlstimmen

Und bei den Briefwahlstimmen , so zeigt es die Erfahrung, hat der Demokrat einen Vorteil.

Der Gegenspieler, der sich als Trump bezeichnete, bevor Trump die politische Buehne betrat, duerfte nicht in der Lage sein, seinen Rueckstand wettzumachen.

Trump, der extra am Samstag fuer 'seinen' Kandidaten trommelte, hat anscheinend hinter der Buehne Saccone als schwachen Kandidaten bezeichnet.

Wie auch immer, Trump gewann dort mit einem Riesenvorsprung. Der Vorsprung ist weg, der Wahlbezirk wird im November auch weg sein, weil die Wahlbezirksgrenzen geaendert wurden.

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letitbe 14.03.2018, 05:37
2. Lamb

Jede Aktion die diesen Verrückten stoppt ist großartig und sei es nur eine Nachwahl. Auf Dauer wird es sowieso keinen Bestand haben, da Narzissten keine wirklichen Freunde neben sich dulden und irgendwann wird er sich selbst feuern. Ich hoffe allerdings schon recht zeitnah!

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Actionscript 14.03.2018, 06:03
3. Die Wahl ist noch zu knapp,

um definitiv Sieg für den jungen Demokraten Lamb zu verkünden. Doch entscheidend ist, dass Trump hier einen 20% Vorsprung in der Wählerschaft hatte und jetzt vermutlich verloren hat. Der Kandidat hat kein Geld von Korporationen sondern nur kleine Spenden von der Wählerschaft angenommen. Er ist also nur seiner Wählerschaft verpflichtet. Ich hoffe, dass er wirklich gewinnt.

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ricson 14.03.2018, 06:37
4.

Das Ganze ist jetzt schon eine Katastrophe für Trump. Trumps Problem ist, dass er nicht zur Selbstkritik fähig ist. Das wird ihn noch den Kopf kosten. Er hat nicht akzeptiert das Clinton mehr Stimmen hatte. Hätte er das erkannt, hätte er wohl eher seine Energie darauf verwendet die Leute die ihn nicht gewählt haben von sich zu überzeugen, anstatt permanent gegen sie zu hetzen. Merkel hat zu Leuten die gegen sie sind mal gesagt: " Ich bin auch Ihre Kanzlerin". Ein sehr kluger Satz. Wenn Trump so weiter macht, können die Demokraten bei der nächsten Präsidentenwahl einen Besenstil aufstellen. Sie würden haushoch gewinnen.

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stadtmusikant123 14.03.2018, 07:38
5. Swing state

Selbst wenn der Sitz an die Demokraten geht ist das für Trump zwar ärgerlich aber kein Beinbruch.
Da Pennsylvania ein traditioneller Swing-Staat ist, ist das megaknappe Ergebnis immer noch alles andere als eine Ablehnung der Politik von Trump und / oder den Republikanern.

Eher sogar das Gegenteil von Ablehnung.

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Papazaca 14.03.2018, 07:45
6. Riesige Pleite für Trump

Trotz Steuerreform, Strafzöllen und der ungeliebten Nancy Pelosi haben Trump und die Republikaner eine schallende Ohrfeige bekommen. In jedem Fall - ob sie den Sitz gewinnen oder verlieren - haben sie fast 20% an Stimmen verloren. Und das, obwohl sie 10 Millionen Dollar in den Wahlkampf mit vielen TV-ADs reingehauen haben.

Es sieht so aus, als wenn sich die politische Landschaft in den USA nach den Midterm- Election drastisch ändern könnte. Ohne Geld für seine Projekte (the wall ...) und ohne Mehrheiten könnte Trump handlungsunfähig werden, "a lame duck". Und die Ergebnisse von Mueller stehen immer noch aus. Vielleicht verglüht Trump schneller,
als jeder wir alle dachten ....

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Orthoklas 14.03.2018, 08:08
7. 33 Jahre alt

Meine Güte: 33 Jahre, früher (!) Staatsanwalt, bald Kongressabgeordneter... Kurz, Spahn, Trudeau, Macron, dazu die Entsprechungen in Italien und Neuseeland. Werden wir nur noch von Greenhorns regiert? Das kann und wird nicht gut gehen.

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moistvonlipwik 14.03.2018, 08:08
8. @ Stadtmusikant123

Sie können nicht vom Staat auf die Wahlkreise schließen. Gerade in PA gab es heftiges Gerrymandering

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nahal 14.03.2018, 08:13
9. Lamb

Ein wesentlicher Aspekt wird im Artikel nicht erwähnt:
Lamb, der Kandidat der Demokraten, hat alles vermieden, was ihm auch nur in die Nähe des demokratischen Establishment gebracht hätte.
Er ist pro-gun, anti-abortion und möchte mit Nancy Pelosi nichts zu tun haben.

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