Forum: Politik
Was tun gegen Armut und Hunger?

Hunger tötet Zehntausende Menschen jeden Tag. Zahlen der Uno zufolge leiden derzeit eine Milliarde Menschen an chronischem Hunger. Die aktuelle Weltfinanzkrise und der Klimawandel verschärfen das Problem. Was müssen Politiker und internationale Organisationen tun, um das Problem zu lösen?

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onemanshow 07.04.2009, 16:01
1.

Zitat von sysop
Hunger tötet Zehntausende Menschen jeden Tag. Zahlen der Uno zufolge leiden derzeit eine Milliarde Menschen an chronischem Hunger. Die aktuelle Weltfinanzkrise und der Klimawandel verschärfen das Problem. Was müssen Politiker und internationale Organisationen tun, um das Problem zu lösen?
Mit einem Bruchteil der weltweiten Regierungsausgaben für Kriegsgerät könnten diese und weitere drängende Probleme (Klimawandel, Wasserversorgung, Infektionskrankheiten) großflächig angegangen werden. Da sich die Regierungen dieser Tatsachen bewußt sind, muß man davon ausgehen, daß die Prioritäten vorsätzlich und im Wissen um die Folgen (z.B. noch mehr Kriege) so gestaltet werden.

Was lehrt uns das über unsere Regierungen ?

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onemanshow 07.04.2009, 16:23
2.

Zitat von sysop
Hunger tötet Zehntausende Menschen jeden Tag. Zahlen der Uno zufolge leiden derzeit eine Milliarde Menschen an chronischem Hunger. Die aktuelle Weltfinanzkrise und der Klimawandel verschärfen das Problem. Was müssen Politiker und internationale Organisationen tun, um das Problem zu lösen?
Mit einem Bruchteil der weltweiten Regierungsausgaben für Kriegsgerät könnten diese und weitere drängende Probleme (Klimawandel, Wasserversorgung, Infektionskrankheiten) großflächig angegangen werden. Da sich die Regierungen dieser Tatsachen bewußt sind, muß man davon ausgehen, daß die Prioritäten vorsätzlich und im Wissen um die Folgen (z.B. noch mehr Kriege) so gestaltet werden.

Was lehrt uns das über unsere Regierungen ?

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Chiefli1 07.04.2009, 16:23
3. Man ist sich halt selber am nächsten

Seien wir realistisch, wir werden weiterhin 1x im Jahr Unicef oder sonstwem paar Kröten spenden. Die grosse Revulution lässt leider lange auf sich warten. Den Wohlstand der Armen zu heben würde bedeuten, selber zumindest kurzfristig weniger zu haben....und dies macht kein Politiker - schon gar nicht im Alleingang, wenn schon international -, der wiedergewählt werden will....

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Mischa Dreesbach 07.04.2009, 16:46
4.

Zitat von onemanshow
Mit einem Bruchteil der weltweiten Regierungsausgaben für Kriegsgerät könnten diese und weitere drängende Probleme (Klimawandel, Wasserversorgung, Infektionskrankheiten) großflächig angegangen werden. Da sich die Regierungen dieser Tatsachen bewußt sind, muß man davon ausgehen, daß die Prioritäten vorsätzlich und im Wissen um die Folgen (z.B. noch mehr Kriege) so gestaltet werden. Was lehrt uns das über unsere Regierungen ?
Das sie menschlich sind, und wollen, daß das teure Kriegsgerät auch eingesetzt werden kann.

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Hartwig 07.04.2009, 17:13
5.

Zitat von sysop
Hunger tötet Zehntausende Menschen jeden Tag. Zahlen der Uno zufolge leiden derzeit eine Milliarde Menschen an chronischem Hunger. Die aktuelle Weltfinanzkrise und der Klimawandel verschärfen das Problem. Was müssen Politiker und internationale Organisationen tun, um das Problem zu lösen?
Keine Nahrungsmittel in den Tank kippen.

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...ergo sum 07.04.2009, 17:45
6. jaja ...

Da kann man weiterhin so ein bischen an den Symthomen herumdoctern, man könnte auch mal das eigentliche Problem benennen und es abschaffen.
Aber wer will das schon.

Ist doch einfacher hier und dort mal zu spenden als sich den Grundfragen zu stellen.

Die Beantwortung dieser Frage will doch niemand wirklich wissen, oder ? Denn das ginge nun wirklich an die Grundfesten des Kapitals und der Politik.

Macht sich aber ganz gut, - so als hätte da jemand ein Interesse an der Antwort.
Scheinheiliges Gesäusel.

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Joachim Baum 07.04.2009, 18:15
7.

Zitat von Chiefli1
Seien wir realistisch, wir werden weiterhin 1x im Jahr Unicef oder sonstwem paar Kröten spenden. Die grosse Revulution lässt leider lange auf sich warten. Den Wohlstand der Armen zu heben würde bedeuten, selber zumindest kurzfristig weniger zu haben....und dies macht kein Politiker - schon gar nicht im Alleingang, wenn schon international -, der wiedergewählt werden will....
Ist ja gerade ein Kochbuch für professionelle Hungerleider in der Mache, vielleicht hift denen ja das ...

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sozi 07.04.2009, 18:40
8. Preistreiber an den Börsen !

Zitat von sysop
Hunger tötet Zehntausende Menschen jeden Tag. Zahlen der Uno zufolge leiden derzeit eine Milliarde Menschen an chronischem Hunger. Die aktuelle Weltfinanzkrise und der Klimawandel verschärfen das Problem. Was müssen Politiker und internationale Organisationen tun, um das Problem zu lösen?
Eine ganz sicher erforderliche Maßnahme (leider nicht die einzige erforderliche Maßnahme) ist das Verbot (nicht die Überwachung etc.) vom Geschacher mit Lebensmitteln an den Warenterminbörsen mit dem einzigen Ziel durch hochgetriebene Preise stolze Gewinne zu machen.
Ich habe gerade einen Fernsehbeitrag über solch einen erfolgreichen US-Broker gesehen. In diesem Bericht erzählte dieser Mensch stolz, welche guten Gewinne er durch seine Futures, Optionen und was nicht noch mit Lebensmitteln machte und dann kam noch der Satz: richtig guten Reibach würde er und seinesgleichen aber erst machen, "Wenn wir wieder mal eine richtig gute Dürre hätten". Auf die Frage nach der Moral antwortete er: Ich mache ja nur meinen Job, die Politiker setzen die Rahmenbedingungen. Richtig, und deswegen: Politiker, verbietet diesen Handel.
Schöne Grüße

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Panslawist 07.04.2009, 18:50
9.

Zitat von sysop
Hunger tötet Zehntausende Menschen jeden Tag. Zahlen der Uno zufolge leiden derzeit eine Milliarde Menschen an chronischem Hunger. Die aktuelle Weltfinanzkrise und der Klimawandel verschärfen das Problem. Was müssen Politiker und internationale Organisationen tun, um das Problem zu lösen?
Öfter mal so eine Wirtschaftskrise im Westen produzieren, damit die Politik und Medien das Elend in der Welt öfter zum Thema machen, um die eigene Bevölkerung von den Fehlern eben jener Politiker und Medien abzulenken.

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