Forum: Politik
Wegen Wahlempfehlung für Merz: Altmaier kritisiert Schäuble
DPA

Seit Wolfgang Schäuble der CDU empfahl, Friedrich Merz zum Vorsitzenden zu wählen, regt sich Unmut auf der Gegenseite. Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier positioniert sich nun - und zeigt sich irritiert über Schäubles "Dammbruch".

Seite 1 von 10
graf koks 06.12.2018, 00:52
1. war doch klar

Altmaier versteht sich als Merkels Sprachrohr. Ohne wenn und aber. Könnte er also einen Kandidaten, den Merkel nicht mag, gut heißen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lollipoppey 06.12.2018, 00:53
2. Warum darf Schäuble keine Empfehlung abgeben?

Der Ministerpräsident in Schleswig Holstein Günther hat doch vor Schäuble schon öffentlich eine Wahlempfehlung für AKK abgeben und wurde dafür nicht kritisiert.
Warum darf dann Schäuble seine Wahlempfehlung nicht formulieren?
Anscheinend will Altmaier einen Vorsitzenden Merz verhindern. Hoffentlich wird er damit scheitern!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansriedl 06.12.2018, 01:31
3. Annegret Kramp-Karrenbauer

Wäre eine Kanzlerin mit viel Herzblut eine Frau, die im Gegensatz zur Merkel an das Volk denkt. Friedrich wäre Deutschlands MACRON.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hausfeen 06.12.2018, 02:03
4. Stimmen der "FDP" abjagen? Schreibfehler des Autors oder ...

... Versprecher von Altmeier? Eigentlich egal, denn es stimm ja, wenn auch ungewollt entfleucht. Merz ist kein Mann der Wirtschaft, wie es jetzt alle behaupten. Merz hat keine Ahnung davon, wie man die Ökonomie eines Landes am Laufen hält. Er hat nur Ahnung, wie man davon den Rahm abschöpft. Das ist der Unterschied von WIrschaft und Finanzkapitalmarkt. Damit wäre er in der Tat bei der FDP gut aufgehoben. Lindner ist auch "not amused", das war ihm bei Maischberger deutlich anzusehen. Er hat den Konkurrenten in Merz sehr wohl erkannt, indes zugeben darf er das nicht. Dieser könnte in der Tat den Höhenflug der FDP beenden und sie auch halbieren. Merz wird es egal sein, wenn er als Kanzlerkandidat ein Plus einfährt, dann ist es gut. Dann wird sich niemand daran stören, dass er dieses Plus eigentlich bei der AfD holen wollte. Überhaupt, was für ein dämlilches Politikverständnis: Man müsse nur etwas auf den Tisch des Finanzkapials hauen und schon springen die AfD-Wähler zurück auf den Unionszug? Auch so ein Mann, der Merz, der keine Geschichtsbücher gelesen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
capote 06.12.2018, 02:09
5. Verschlimmbessern

Zitat von hansriedl
Wäre eine Kanzlerin mit viel Herzblut eine Frau, die im Gegensatz zur Merkel an das Volk denkt. Friedrich wäre Deutschlands MACRON.
Deutschland hatte bereits einen Macron, Schröder hiess der, was Merz nun noch verschlimmbessern könnte, ist mir nicht klar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
boanerges 06.12.2018, 02:27
6. Rechtsruck

Der Rechtsruck hat schon bei der CSU nicht funktioniert. Warum soll das bei Merz anders sein? Die Wahlen werden in der Mitte gewonnen und Merkel hat die SPD fast von der Bildfläche gefegt. Merz würde sie retten, aber der AfD in die Karten spielen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pharisaer 06.12.2018, 02:39
7.

Herr Altmaier sollte sich lieber Gedanken machen, was er als Rentner machen will. Wenn er schon Schäuble kritisiert, sollte er auch unseren langsam nervenden MP Günther kritisieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karlo.sliskovic 06.12.2018, 03:27
8. Spahn sollte kämpfen

Erst recht wenn jetzt eine interne Schlammschlacht um den Vorsitz gehandelt wird. Er ist jung, ambitioniert und steht für eine neue Generation von Wählern. Er hat auch Charisma, er kann die Partei führen und zu seinen eigenen Zwecken nutzen. Karrenvauet und Merz werden die Politik einfach fortführen bis sie auch keine Volkspartei mehr sind. Karrenbauer wird Merkel 2.0 und Merz, naja, Blackrock, Aktienvorstoß, Schäublenähe, er wird alles für die Wirtschaft tun koste es was es wolle, er wird der liebling der lobbyisten sein. Ein deutscher Trump? Wie auch immer, angie bleibt vorerst Kanzlerin.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wolfgangselig 06.12.2018, 03:30
9. Entlarvende Rhetorik

Also wenn es inzwischen ein Dammbruch sein soll, wenn jemand bei einer demokratischen Wahl seinen Favoriten benennt, dann sollte Herr Altmaier dringend sein Demokratieverständnis überprüfen. Wolfgang Schäuble ist weder Wahlleiter noch Journalist noch Bundespräsident, sondern prominentes Parteimitglied und Bundestagspräsident aufgrund seiner Partei. Warum sollen sich andere wie der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein äußern dürfen und Schäuble nicht? Er misst hier mit zweierlei Maß. Das finde ich keinen guten Stil.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 10