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100 Jahre "Britannic": Ein Wrack, große Hoffnungen
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1916 sank das Schwesterschiff der "Titanic" vor der griechischen Insel Kea. Hundert Jahre später grübeln die Insulaner, wie sie das Wrack der "HMHS Britannic" touristisch nutzen können.

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carlitom 11.10.2016, 08:50
1.

Zur Ergänzung: die Britannic war eins von drei Schwesternschiffen. Die anderen waren die Titanic und die Olympic. In der Tradition dieser hochtrabenden Namen sollte die Britannic eigentlich "Gigantic" heißen. Nach dem Untergang der Titanic änderte man den Namen dann ab und blieb mit Britannic leicht bescheidener.

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Fragende_Leere 11.10.2016, 09:38
2. Gibt es dafür einen Beweis?

Zitat von carlitom
Zur Ergänzung: die Britannic war eins von drei Schwesternschiffen. Die anderen waren die Titanic und die Olympic. In der Tradition dieser hochtrabenden Namen sollte die Britannic eigentlich "Gigantic" heißen. Nach dem Untergang der Titanic änderte man den Namen dann ab und blieb mit Britannic leicht bescheidener.
Laut Wikipedia gibt es kein Dokument, in dem der Name Gigantic auftaucht.

https://de.wikipedia.org/wiki/HMHS_Britannic

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Oberleerer 11.10.2016, 09:48
3.

Die 30 Tote sind doch auf dem Rettungsboot umgekommen und nicht auf dem Schiff, wieso gilt das dann trotzdem als Grab?

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fahrgast07 11.10.2016, 09:58
4.

Sind die geöffneten Bullaugen wirklich "Menschliches Versagen"? Wer hätte sie denn alle schließen sollen, oder wie hätte man die Kabinen sonst gelüftet? Hier lag doch eher ein Denkfehler im Sicherheitskonzept vor.

Ich ärgere mich auch bei Flugzeugabstürzen über das oft leichtfertige Urteil "Menschliches Versagen". Denn es verdrängt die Frage der Fagen: Welcher Konzeptionsfehler hat denn den Menschen versagen lassen?

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Tiananmen 11.10.2016, 10:18
5.

Ein schöner Beitrag des griechischen Touristik-Büros ;- )
Die Anstrengungen zur touristischen Ausbeutung dürften allerdings nicht viel bringen. Eine Tauchfahrt von 2, höchsten 3 Stunden wird niemanden nach Kea bringen, wenn sonst nichts geboten ist. Und im Gegensatz zur Titanic fehlt der Britannic gänzlich das Tragische und der Mythos des Untergangs. Auch weil (zum Glück) nur verhältnismäßig wenige Tote zu beklagen waren.

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Tiananmen 11.10.2016, 10:27
6.

Zitat von fahrgast07
Sind die geöffneten Bullaugen wirklich "Menschliches Versagen"? Wer hätte sie denn alle schließen sollen, oder wie hätte man die Kabinen sonst gelüftet? Hier lag doch eher ein Denkfehler im Sicherheitskonzept vor. Ich ärgere mich auch bei Flugzeugabstürzen über das oft leichtfertige Urteil "Menschliches Versagen". Denn es verdrängt die Frage der Fagen: Welcher Konzeptionsfehler hat denn den Menschen versagen lassen?
Ja, sie sind menschliches Versagen. Die Bullaugen wurden schließlich von der Besatzung geöffnet. Und zum "Lüften" auf See braucht man nicht alle Bullaugen gleichzeitig öffnen, wenn das überhaupt ein gängiges Vorgehen ist, was ich bezweifle. Nebenbei: es war Krieg und dass die Deutschen im Mittelmeer anwesend waren, dürfte bei der Kriegsmarine kein Geheimnis gewesen sein. Es wäre im Hafen sicher Zeit genug gewesen, um die unbenutzten(!) Kabinen zu lüften. Der Denkfehler bei der Besatzung und bei Ihnen liegt wohl eher darin, dass ein zur See fahrendes Schiff wie ein Wochenendhaus gelüftet werden sollte.

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Fragende_Leere 11.10.2016, 10:29
7. Das ist bestimmt genauso, wie:

Zitat von fahrgast07
Ich ärgere mich auch bei Flugzeugabstürzen über das oft leichtfertige Urteil "Menschliches Versagen". Denn es verdrängt die Frage der Fagen: Welcher Konzeptionsfehler hat denn den Menschen versagen lassen?
Überhöhte Geschwindigkeit bei Autounfällen

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steffen.ganzmann 11.10.2016, 12:56
8. Doch!

Zitat von Fragende_Leere
Laut Wikipedia gibt es kein Dokument, in dem der Name Gigantic auftaucht. https://de.wikipedia.org/wiki/HMHS_Britannic
"[...] Die Olympic-Klasse war eine Baureihe von drei Schiffen der White Star Line: RMS Olympic, RMS Titanic und HMHS Britannic (möglicherweise unter dem Namen Gigantic konzipiert) [...]"

https://de.wikipedia.org/wiki/Olympi...HMHS_Britannic

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mettwurstlolli 11.10.2016, 15:21
9.

Zitat von Tiananmen
Ein schöner Beitrag des griechischen Touristik-Büros ;- ) Die Anstrengungen zur touristischen Ausbeutung dürften allerdings nicht viel bringen. Eine Tauchfahrt von 2, höchsten 3 Stunden wird niemanden nach Kea bringen, wenn sonst nichts geboten ist. Und im Gegensatz zur Titanic fehlt der Britannic gänzlich das Tragische und der Mythos des Untergangs. Auch weil (zum Glück) nur verhältnismäßig wenige Tote zu beklagen waren.
Yep, und da es für Normalsterbliche unmöglich ist, zum Wrack zu tauchen, müsste man für mehrere Millionen Euro Tauchboote kaufen, um Touristen da runter zu schaffen... die dann mit Scheinwerfern irgendwelche zugewachsenen Metallteile anleuchten... Kaum vorstellbar, dass das eine Touristenattraktion wird, erst recht keine, mit der man Geld verdienen kann.

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