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Aus für Niki: Airlines schmieden Notplan für 10.000 Reisende
DPA

Nach der geplatzten Übernahme durch die Lufthansa bangen rund 10.000 Kunden der Air-Berlin-Tochter Niki um ihren Rückflug. Mehrere Airlines wollen nun einen Notfallplan ausarbeiten.

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hiltallesnichts 14.12.2017, 07:51
1. Jetzt hat Lufthansa einen Konkurenten weniger

Gut hingekriegt Herr/Frau Kommissar(in). Die Lufthansa muss nichts bezahlen und hat dennoch einen Marktbegleiter weniger. Die Slots sind jetzt auch frei. Die Passagiere werden nicht weniger, wenn eine Fluglinie ausfällt.

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laermgegner 14.12.2017, 07:54
2. Was soll dieser Theater

Es ist nahzu lächerlich, was hier für ein Spiel getrieben wird. Niki hat nicht ein einziges Flugzeug mehr in seinem Besitz und Wettbewerb gibt es zu den Flügen nach Spanien genug. Deutsche Firmen werden klar von der EU benachteiligt, wer das nicht erkennen will ist blind.

Aber es kann auch noch ein ganz andere Blüff dahinterstecken - Wir die EU haben Wettbewerb gefördert und heimlich genehmigt man die weitere unrechtmäßige Finanzierung des Flughafens BER in Brandenburg.

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Tr1ple 14.12.2017, 07:54
3. Tja die Europäischen Staaten haben Angst

Vor der Deutschen Lufthansa Übermacht! Dabei haben KLM/Airfrance und British/Iberia schon riesige Märkte ohne das sich die Europäer eingemischt haben. Die Deutschen sollten sich was überlegen.

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sail118 14.12.2017, 08:02
4. Ein guter Beitrag der EU

Um die EU-Verdrossenheit weiter zu steigern.
Es ist unterirdisch zu sehen wie Brüsseler Beamten sehenden Auges ein (anders als AB) funktionierendes Unternehmen an die Wand gefahren haben.

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kumi-ori 14.12.2017, 08:18
5.

Es sollte sich jetzt aber nicht gleich wieder die Kanzlerin vordrängen, Steuermilliarden für Ersatztickets verschenken zu dürfen. Bzw., wenn, dann sollte man hier den österreichischen Finanzminister zum Zuge kommen lassen, schließlich ist Niki ja eine österreichische Fluglinie.

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gruebi01 14.12.2017, 08:29
6. Die EU hat völlig richtig gehandelt, Schuld ist die Bundesregierung

1. Wer bei einer Airline bucht, die schon länger de facto pleite ist, geht ein Risiko ein, dass eben auch mal schagend werden kann. Warum sollten die Scheichs weiter Geld in ein Fass ohne Boden kippen, nur um dem Michel preiswerte Urlaubsflüge zu ermöglichen? Warum sollte die EU das Monopol der LH stärken (verhindert hat sie es ja nicht), nur damit ein paar sparsame und abenteuerlustige Reisende bequem und billig wieder nach Hause fliegen können?
2. Das Geld, dass jetzt der Steuerzahler verlieren könnte, wurde von der Bundesregierung aufgebracht, um der Lufthansa wertvolle Slots zu retten. Dass die EU hier nicht eingriff, kann wohl nur mit den Machtverhältnissen in diesem Kreis erklärt werden.
3. Wäre der Markt (der Slots) wirklich offen, gäbe es mehr Anbieter und niedrigere Preise. Geschäftsmodelle, die sich offensichtlich nicht rechnen, würden schneller vom Markt gefegt und der Verbraucher würde bewußter buchen.

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vonschleiden 14.12.2017, 08:29
7. Unerschrockene Käufer

Wer sind denn diese 800 000 Ticket-Käufer? Spätestens nach dem Verfall der Air-Berlin-Tickets hätte ich doch einen großen Bogen um diese Firmengruppe gemacht und mich an die irischen Billigheimer gehalten.

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marialeidenberg 14.12.2017, 08:32
8. Welches Kamel hat denn nach der AirBerlin-Pleite

weiterhin fröhlich bei NIKI gebucht? Ich kann das nur mit Sonderangeboten und Schnäppchenlägern erklären, die jetzt natürlich den Jammerton 'a' anstimmen.

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vinodissimo 14.12.2017, 08:33
9. Die EU

sollte sich besser darum kümmern, dass die großen US Unternehmen wie Google, Amazon usw. endlich adquate Steuern in den einzelnen EU Staaten zahlen, statt ein Unternehmen wie Niki einfach untergehen zu lassen. Der deutsche Steuerzahler bleibt dann auch noch auf 150 Millionen Euro sitzen. Hoffentlich wird diese Summe bei der nächsten Beitragszahlung an Brüssel abgezogen.

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