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Bahnstreik am Wochenende: Das müssen Sie wissen
DPA

Der Lokführerstreik am Wochenende wird Bahnfahrern in Deutschland viel Ärger bescheren - ausgerechnet zum Ferienbeginn in sieben Bundesländern. Was Reisende jetzt wissen müssen.

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f14-tomcat 17.10.2014, 09:58
1. Das ist nur noch

Erpressung von der Gdl, die zu keinen konstruktiven Gesprächen bereit sind. Wenn die Bahn jetzt einbricht, dann können sie den Laden zu machen. Solche Foderungen von 2 Stunden weniger Arbeit und 5% mehr Lohn sind Realitätsfremd. Mann muss die 8 Stunden im Monat die sie weniger Arbeiten wollen noch mit drauf zählen. Wenn man das rechnet kommt man geschätzt auf eine Foderungen von 20 bis 30 Prozent.

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williwuerg 17.10.2014, 10:16
2. GdL beschwert sich über Überstunden?

Verstehe ich das richtig? Weselsky tönt in Leipzig und prangert die vielen Überstunden an. Da gehe ich ja noch mit - mehr Personal tut da wohl not. Aber wenn die GdL jetzt noch weniger arbeiten will, dann häufen sich ja noch mehr Überstunden an. Sind das alles Schwachköpfe oder ist das Masche um beim nächsten Streik noch mehr auf die DB einprügeln zu können? Letztendlich habe ich kein Verständnis für die abgezockte GdL. Es wird behauptet, dass die DB das auf den Rücken der Fahrgäste austrägt. Nein ihr von der GdL macht das. Die DB hat von mir echt Anerkennung bekommen, wie sie bemüht war, dem Verkehr aufrecht zu halten. Es hat recht gut, gemessen an den Umständen, funktioniert. Ihr GdLer vergesst vielleicht, dass viele DB-Mitarbeiter für euch Überstunden schruppen, damit ihr eure grössenwahsenigen Ziele umsetzen könnt. Gut das die DB hier hart bleibt.

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georg69 17.10.2014, 10:29
3. Die Fernbusunternehmen wirds freuen ...

Die GDL sägt mit ihren Streiks an dem Ast, auf dem ihre Mitglieder sitzen. Vielleicht sollte der eine oder andere Lokführer über einen Busführerschein nachdenken.
Ich bin mir sicher, dass die GDL auch ohne Streiks gut verhandeln könnte, wenn sie nur wollte.

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Ulrike E. 17.10.2014, 10:31
4. Kein Verständnis!

Wie oft will die GDL dieses Spiel noch spielen?

Neuerdings Streiks im 2-Tages-Rhytmus?

Nein, dafür habe ich kein Verständnis. Besonders, da ich persönlich betroffen bin. Ich *muss* am Montagmorgen zu einem Vorstellungsgespräch, in einen Ort, in dem es von meinem Wohnort aus *keinen Busverkehr* gibt.

Aber, egal: Hauptsache alles bestreiken: Güter, Regional und S-Bahn-Verkehr.

Warum zieht man nicht endlich die Streikkasse ein und die streiklustigen aus dem Verkehr.

Das eigentliche Anliegen wird doch hiermit ad absurdum geführt.

Es gab *keine Verhandlungen* dadurch hat die Gewerktschaft eigentlich auch kein Recht auf Streik.

Zuerst hätte es Verhandlungen geben müssen, danach darf man auf Warnstreik etc. entscheiden.

Es reicht: Ich bin stark dafür, dass die Gewerkschaft GDL und Co. die Kunden aus ihrem Privatvermögen *entschädigen* müssen.

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Lische 17.10.2014, 10:35
5. Liebe GDL, liebe Lokführer

Langsam könnt Ihr mich mal ...
Wenn ich mich mal einer Klassenkampfsprache bedienen möchte, dann streikt hier die "arbeitende Klasse" und nimmt andere Menschen aus der "arbeitenden Klasse" ungefragt als Druckmittel. Ich komme nicht mehr oder nur noch sehr schwer zur Arbeit (Ja - auch am WoE arbeiten Menschen). Wozu soll das gut sein? Das ist für mich die Degenerierung einer zivilisatorischen Errungenschaft - des Streikrechts.
Wenn eines Tages das Streikrecht zu Grabe getragen werden sollte, dann steht Ihr als Totengräber in der ersten Reihe - zusammen mit den Piloten.
Und bevor wieder jemand jammert: Natürlich habt Ihr das Recht zu streiken.
Aber ich habe auch das Recht, jedem Lokführer den ich treffe dazu meine persönliche Meinung zu sagen. Und das werde ich tun.

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nikdo73 17.10.2014, 10:44
6. Großmachtsphantasien einer Spartengewerkschaft

Es ist traurig, wie eine kleine Spartengewerkschaft ein Land blockieren kann, nur um ihre Machtphantasien und unrealistische Tarifforderungen durchzusetzen. Ich hoffe dir bahn gibt nicht nach. Sonst müssen wieder die Kunden zahlen.

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gnarze 17.10.2014, 10:44
7. Jetzt reicht's!!!

Pünktlich zum Ferienbeginn zu streiken ist eine neue Dimension der Erpressungsversuche der GDL, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat.

Fränzösische und griechische Verhältnisse dank des Egotrips eines Einzelnen geht gar nicht.

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Korken 17.10.2014, 10:45
8. Verkehrsverbünde

Am meisten gea..... sind ja die Inhaber von Zeitkarten von Verkehrsverbünden. Im voraus bezahlt, keine/unzureichende Leistung erhalten, keine Entschädigung.

Anders als beim Öffentlichen Dienst kann ich die Streiklust der GDL nicht verstehen. Überzogene Ziele, verquere interne Forderungen, keinerlei Eingehen auf die Bahnangebote... kurzum kein Verständnis.

Es wird also wieder ein Autowochenende. Zum Glück für viele Reisende gibt es inzwischen viele Busverbindungen unter den Städten.

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fischersfritzchen 17.10.2014, 10:45
9. Zu wenig?

Lokführer verdienen brutto zwischen 2.400 und 2.900 € (bei der DB). Das erscheint auf den ersten Blick nicht viel, ich bin bewusst auch nicht Lokführer geworden, aber für einen Beruf, den man mit Hauptschulabschluss nach 3 Ausbildungsjahren ausüben kann, ist das eigentlich gar nicht mal schlecht. Busfahrer als vergleichbare Berufsgruppe (brutto um die 2.000 - 2.500 €) haben da nicht weniger Verantwortung, weil sie selbst lenken und navigieren müssen, haben direkten Kontakt zu den lärmenden Fahrgästen, haben auch ungünstige Arbeitszeiten und sind oft fern der Heimat.
Mit Piloten (Abitur, selbstbezahlte Ausbildung von ca. 60 T€ Kosten), mit denen sich die Lokführer gerne vergleichen, haben sie außer der Dienstmütze hingegen recht wenig gemeinsam.
So betrachtet, schwindet mein Verständnis für den Streik und weicht eher dem Unmut, dass hier eine recht kleine Monopolistengewerkschaft ihre Allmacht auslebt.

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