Forum: Reise
Bulli-Tour zum Atlantik: Hier Küste, uns das Glück
Leon Ginzel

Mit dem VW-Bus zur französischen Atlantikküste - was für ein Traum! Und dann junge Franzosen kennenlernen, die Austern, Cognac und Fleur de Sel herstellen. Drei Begegnungen.

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tomaraya 25.08.2018, 19:27
1. Schöner Artikel!

Meine Frau ist Französin und kommt gebürtig aus Nantes. Ihre Eltern haben ein Ferienhaus an der Atlantikküste, in der Nähe von Guerande, Fleur de sel Hochburg.
Durch sie habe ich all das kennengelernt: Austern, Fleur de sel, Apèro, das Leben an der Küste. Wir leben zwar in Hamburg, sind aber bei jeder Gelegenheit dort, und sei es nur ein verlängertes Wochenende. Danach hat man wieder Energie um den Alltag eine zeit lang durchzustehen. Und dann hilft der Gedanke bald wieder dort zu sein...;)

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alwalis 25.08.2018, 20:19
2. Gefangen

Seit rund 30 Jahren fahren wir mehr oder weniger regelmäßig an die französische Atlantikküste, die ich nun natürlich von der spanischen Grenze bis hoch zum äußersten Zipfel der Bretagne recht gut kenne. Erstaunlicherweise hat sich in der Zeit nicht allzu viel verändert, zumindest im Vergleich zu den Gebieten am Mittelmehr. Dramatisch war der heftige Sturm vor vielen Jahren, denen riesige Mengen an Pinien zum Opfer fielen. Ich weiß natürlich, wovon in dem Artikel die rede ist, aber es gibt viel mehr zu entdecken. Und irgendwie kommen wir von der Atlantikküste nicht mehr los. Wenn ich den Artikel lese, könnte ich sofort losfahren. Habe den Geruch schon in der Nase...

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equigen 25.08.2018, 21:02
3. Ein Traum die Gegend

Vor allem ausserhalb der franz. Ferienzeit (Anfang Juli bis Ende August) endlose, menschen leere Strände. Arcachon und die Dune de Pilat muss man erlebt und gesehen haben, sonst glaubt man es nicht, dass es sowas in Europa geben kann.

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three-horses 26.08.2018, 01:44
4. Ein Geheimtip.

Zitat von alwalis
Seit rund 30 Jahren fahren wir mehr oder weniger regelmäßig an die französische Atlantikküste, die ich nun natürlich von der spanischen Grenze bis hoch zum äußersten Zipfel der Bretagne recht gut kenne. Erstaunlicherweise hat sich in der Zeit nicht allzu viel verändert, zumindest im Vergleich zu den Gebieten am Mittelmehr. Dramatisch war der heftige Sturm vor vielen Jahren, denen riesige Mengen an Pinien zum Opfer fielen. Ich weiß natürlich, wovon in dem Artikel die rede ist, aber es gibt viel mehr zu entdecken. Und irgendwie kommen wir von der Atlantikküste nicht mehr los. Wenn ich den Artikel lese, könnte ich sofort losfahren. Habe den Geruch schon in der Nase...
Gesalzen wie die Blumen des Meeres sind auch die Preise hier. Haepchen kann man auch aus der Muelltone hollen. Immer Donerstag. Auster gibt es hier in Super U. Nach eine Stunde Sonne habe ich die auch in der Nase. Und Cognac holle ich Original aus den Katakomben der Maginot Linie um die Ecke. Der mit dem Seiffen Geschmack. Ein Geheimtip. Und wenn Atlantik
dann Spanien oder Portugal. Ein aeltere Ehepaar aus Bretagne will
nicht mehr zurueck. Und so toll ist die Gegend hier auch nicht.
Auch Paris hat ein Geruch. Nun bauen die diese komische Urinals auf. Und eine frenchi3 berichtete wie sie im Hauseingang von Paris pinkelte. Und am Atlantik macht die das wahrscheinlich auch. Ist nicht mehr weit von Paris. Aber da weht es der Wind weg. Der Gestank.
Und auf dem Rueckweg bringt der Wind das Geruch der verfaulte Austern zurueck. Meckern kann man immer.

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stoffi 26.08.2018, 07:26
5. Wehmut

überkommt mich, denn es kommen mir wunderschöne Wochen in den Sinn. Bis vor 30 Jahren fuhren wir mit Bulli und unseren drei Kindern jedes Jahr die kompletten Sommerferien über dies Tour. Wir nächtigten auf den Zeltplätzen der Orte und fühlten uns überall zu Hause.
Unser ältester Sohn fährt nun auch ab uns an mit dem Pkw dort an die Atlantikküste und erzählt uns jedes mal, was ihm alles in Erinnerung kam.
Die französische Atlantikküste ist in unserer Erinnerung der Rosengarten im Winter.

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drhibbert 26.08.2018, 08:32
6.

Mhh. Aus der Berliner Altbaustraße im Bulli an den Atlantik. Mittlerweile fast schon neo-spießig... naja

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112211 26.08.2018, 08:47
7. Park4Night

Die im Artikel erwähnte APP ist super, allerdings sind dort viele Plätze aufgeführt, bei denen man nicht übernachten darf (u.a. Naturschutzgebiete). Man sollte sich daher nicht allein auf die APP verlassen.

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upalatus 26.08.2018, 09:43
8.

Für Aufenthalte an der unmittelbaren Küste ist ein älteres Fahrzeug nicht die schlechteste Wahl. Der manchmal sehr starke auflandige Wind nebst mitfliegenden Sandpartikeln kann der guten/alten Originallackierung wohl nicht so viel anhaben, bzw. zwei Sprühdosen Kermingrün/Decklack drüber und wieder gut.

Schlafsack rein, Gaskocher, ein paar Klamotten und eine Handvoll Krimskrams und ab.....solche Trips gehen auch mit jedem xbeliebigen Kombi oder vanartigen Gefährt. Wir haben stets zwei kleine stapelbare Container stehn, wo alles technisch notwendige für ein paar Tage vorgehalten ist. Die aufgefüllt mit Frischkaffee/Milch.... und ergänzt mit einem Container mit Klamotten, dem frisch geladenen Photoequipment und der passgenauen rollbaren Schlafunterlage nebst Lieblingskissen und weg. Für das was ein imageträchtiger bulli an Sprit weniger raushaut, kann man sich am Zielort wohl kugelrundessen.

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Karbonator 26.08.2018, 10:01
9.

Zitat von upalatus
Schlafsack rein, Gaskocher, ein paar Klamotten und eine Handvoll Krimskrams und ab.....solche Trips gehen auch mit jedem xbeliebigen Kombi oder vanartigen Gefährt. [...] Für das was ein imageträchtiger bulli an Sprit weniger raushaut, kann man sich am Zielort wohl kugelrundessen.
Was wollen Sie eigentlich mit Ihrem Kommentar ausdrücken? In dem Artikel geht es natürlich um einen Bulli, aber kaum jemand wird da herauslesen, daß so eine Reise NUR mit einem Bulli zu bewerkstelligen ist.
Von daher ist Ihre etwas selbstverliebt klingende Replik recht unangebracht. Es ist aber schön, daß Sie auch ohne Bulli viel Spaß haben können.

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