Forum: Reise
Die Instagramerinnen von "Bell Collective": Hauptsache, kein Aufblastier
Alina Rudya

Männer ziehen ins Abenteuer, Frauen floaten auf Flamingos im Pool oder posieren inmitten schöner Landschaften. Wenn Instagramer Fotos von ihren Reisen posten, geht es oft stereotyp zu. Alina Rudya will das ändern.

vish 07.08.2018, 08:57
1. Eine Frau...

... findet das, was augenscheinlich die Mehrheit der anderen Frauen macht, also stereotyp und möchte es ändern. Klingt das eigentlich nur für mich völlig absurd?

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Newspeak 07.08.2018, 11:38
2. ....

Es wird immer der Eindruck erweckt, Klischees seien sowas wie Vorurteile. Nicht nur im Hinblick auf Frauen, sondern z.B. auch auf Schwule oder andere Minderheiten, oder bezüglich der Mentalität von Menschen anderer Nationen und Kulturkreise. Will man politisch korrekt sein, unbedingt zu vermeiden. Leider nur verhalten sich so viele Mitglieder dieser Gruppen EXAKT so, wie es das Klischee verlangt. Weil es sich dabei um eine summarische Erfahrung echter Unterschiede handelt, die natürlich nicht immer und für jeden gilt, aber doch erstaunlich oft annähernd.

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lebensgefährlich 07.08.2018, 19:19
3.

"Wer auf Instagram viele Follower hat, hat auch eine Verantwortung", findet Rudya.

Ach so?
War Reisen nicht mal, um zu erfahren, zu genießen, zu entspannen usw., also für mich und meine Begleiter - ja schon klar: auch mit Verantwortung für die? Das fand ich bis jetzt so immer ganz schön und lebenswert. Gerne auch mit Erinnerungsphotos hier und da, meistens aber Bilder in der Erinnerung und Geschichten und Gerichten zum Wiedererleben und Erzählen im Freundeskreis, also Menschen, die ich kenne.
Reicht das jetzt nicht mehr? Woher nimmt man eigentlich die Zeit beim Reisen für diese Beschäftigung mit sich selbst, wenn es soviel anderes mit anderen zu entdecken gibt?

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